Special - Ori and the Blind Forest : Angezockt & Interview

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Im Rahmen der Game City hatte Microsoft fast einen ganzen Raum für Ori and the Blind Forest reserviert und präsentierte dort auch Thomas Mahler, den Schöpfer des Spiels. Wir haben uns das Spiel angeschaut und Thomas Mahler zum Interview gebeten.

Im Rathaus in den Räumlichkeiten hinter der Feststiege 2 war bei den Game Citys der vergangenen Jahre immer die Fachtagung F. R. O. G. untergebracht. Dieses Jahr ist sie in einen anderen Trakt des Gebäudes übergesiedelt. In die dadurch leer gewordenen Säle zog Microsoft mit seiner Xbox ein. Zwischen Forza Horizon 2 und der Multiplayer-Ausgabe von Halo stand alles im Zeichen von Ori and the Blind Forest, dem herzigen neuen Jump ’n’ Run. Wir waren dort zum Interview mit dem Wiener Thomas Mahler verabredet, dem Erfinder des Spiels.

Noch schnell eine Runde mit Ori

Weil noch ein wenig Zeit bleibt und Interview-Termine meistens länger dauern als vereinbart, schnappen wir einem kleinen Mädchen schnell den Controller weg und stehen mit dem kleinen weißen Protagonisten mitten im virtuellen Wald. Finster und düster ist die Atmosphäre, aber Ori and the Blind Forest sieht schon auf den ersten Blick großartig aus – fast wie handgezeichnet. Die Hintergründe sind abwechslungsreich und vorne bewegt sich beispielsweise ein bisschen Schilf im Wind. Eine Kleinigkeit, aber sie trägt zur gelungenen Gesamtstimmung des Spiels bei.

Ori and the Blind Forest - Xbox One Gameplay Trailer
10 Minuten unkommentiertes Gameplay zu Ori and the Blind Forest. Hinterlegt mit wundervoller orchestraler Musik - was will man mehr?

Was haben wir schon bei anderen Spielen den Bildschirm angeschrien und den Controller gewürgt, wenn der Kerl dort nicht so wollte, wie wir ihn lenkten. Bei Ori – zumindest in dieser kurzen Sequenz – ist das anders. Geben wir Ori mit dem Analog-Stick einen Schubs, dann bewegt er sich. Das klingt selbstverständlich, geschieht in diesem Spiel jedoch mit einer auffälligen Präzision. Wir lassen ihn an Lichterketten schwingen, Wänden hochlaufen und per Doppelsprung über tiefe Abgründe hüpfen. Und erledigen ein paar bunte Monster. So geraten wir in einen richtigen Spielrausch und bemerken zunächst gar nicht, dass wir schon mit unserem Interview dran sind. Erst das Spiel, dann die Arbeit.

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