Special - Oculus Rift : Mehr fürs Auge

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Bis das Oculus Rift für Verbraucher offiziell erhältlich sein wird, dürfte noch einige Zeit ins Land ziehen. Bis dahin bleibt also noch reichlich Gelegenheit für die Konkurrenz, dem Oculus mit eigener Virtual-Reality-Hardware auf den Pelz zu rücken. Wir haben hier für euch einige Geräte versammelt, die Facebook den VR-Thron streitig machen könnten.

Allen voran steht dabei Sonys Project Morpheus. Das japanische Unternehmen stellte seine eigene VR-Brille erstmals auf der Game Developers Conference im März dieses Jahres vor. Der Vergleich mit dem Oculus Rift erschien offensichtlich. Tatsächlich arbeitete Sony jedoch bereits seit 2010 an einer eigenen VR-Plattform – damals noch mit angeklebtem PlayStation-Move-Controller, der zur Ortung der Positionierung des Kopfes diente.

Gott der Träume

Seitdem hat sich einiges getan. Heute präsentiert sich Project Morpheus als edles, futuristisches Gerät, das Oculus Rift zumindest optisch locker den Rang abläuft. Hinter der Fassade sieht es jedoch ein bisschen anders aus: Beide Geräte geben ihr Videosignal in der Auflösung 1920 x 1080 aus – während Sony jedoch auf einen LCD-Bildschirm zurückgreift, verwendet Oculus mit einem OLED-Bildschirm die hochwertigere Alternative. Laut ersten Tests führt das dazu, dass Project Morpheus Spiele schwammiger aussehen lässt als sein Kickstarter-Konkurrent. Dafür verwendet Sony jedoch mehr Bewegungssensoren: Während das Oculus Rift nicht mehr hinterherkommt, wenn ihr euren Kopf komplett dreht, hat Project Morpheus damit keine Probleme. The Verge berichtete jedoch davon, dass die Bewegungserkennung insgesamt noch nicht genau funktionierte.

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Project Morpheus ist momentan als Add-on für die PlayStation 4 geplant – eine umfangreiche Spielebibliothek ist damit also bereits gesichert. Zudem wird es Sony dank seiner langjährigen Kontakte und internen Studios höchstwahrscheinlich leichter fallen, neue Spiele extra für die Brille zu entwickeln.

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