Test - Need for Speed: Pro Street : Spaß mit legalen Rennen

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Zu den Spieleserien, die jedes Jahr aufs Neue für einen klingelnden Geldbeutel bei EA sorgen, gehört unumstritten 'Need for Speed'. Weg von illegalen Straßenrennen, heißt die neue Devise. Geht die Rechnung auf oder werden Fans enttäuscht?

Großen Respekt müssen wir gleich zu Beginn der Mannschaft von EA Kanada aussprechen. Der neue Look von 'Need for Speed: Pro Street' weiß auf Anhieb zu gefallen. Schluss mit Neonleuchten am Unterboden und nur auf Optik bedachtes Tuning. Die Serie hat endlich den Schatten der Racing-Illegalität verlassen und präsentiert sich nun auf den staubigen Pisten anerkannter Rennveranstalter, die spezielle Rennkurse absperren, um darauf Wettbewerbe abzuhalten. Die Polizei hat dort nur noch als Zuschauer etwas zu suchen und muss nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Dafür schlagen wir uns mit den anderen Fahrern auf der Strecke um die besten Zeiten und höchsten Geschwindigkeiten.

Unterschiede der PC-Version

Diesmal bringen wir die Unterschiede zu den Konsolenversionen zu Beginn, damit ihr wisst, worauf ihr euch auf dem PC einlasst. Inhaltlich konnten wir so weit keine Änderungen feststellen. Die Karriere ist nach wie vor umfangreich, die Tuningoptionen entsprechen denen der anderen Versionen und im Mehrspielermodus konnten wir auch schon ein paar Runden drehen. Jedoch lässt die Portierung einiges zu wünschen übrig. Man merkt deutlich, dass der PC-Markt keinen großen Stellenwert mehr genießt. Auf unseren ca. ein Jahr alten Redaktionsrechnern mit AMD-Prozessor und Nvidia-Grafikkarte läuft 'Need for Speed: Pro Street' nicht besonders flüssig. Das liegt aber gar nicht unbedingt an der Framerate, die durchaus im akzeptablen, wenn auch sehr stark schwankenden Bereich liegt. Vielmehr kommt es zu andauernden Rucklern, die auch durch die Hilfe von speziellen Tools wie 'nHancer' nicht beseitigt werden konnten. Es liegt der Verdacht nahe, dass hier schlichtweg geschlampt wurde. So macht uns Rennen fahren jedenfalls wesentlich weniger Spaß, weshalb die Xbox-360-Version in jedem Fall den Vorzug bekommt.

Fahren macht richtig Spaß

Vor allem der Anspruch der Fahrphysik hat enorm von der Runderneuerung profitiert. Zwar kann man von zwischen drei Steuerungmodi wählen, doch wer nicht „King“ auswählt, der wird mit Sicherheit nur halb so viel Spaß am Spiel haben. Davon sind wir überzeugt. Zusätzlich lassen sich noch Fahrhilfen wie das ABS (Anti-Blockier-System), TC (Traktionskontrolle) und ESP (elektronische Stabilitätshilfe) deaktivieren, womit Hecktriebler zu richtigen Heckschleudern werden und auch die Kurven wesentlich realistischer zu meistern sind. Besonders mit einem Lenkrad macht das Fahren dann deutlich mehr Spaß. Wir haben zu dem Zweck das Logitech-Lenkrad an die Konsole angeschlossen und konnten so nebenbei auch noch die guten Force-Feedback-Effekte erleben. Allgemein gilt, dass die Fahrzeuge jetzt wesentlich sensibler auf Lenkeinschläge und das Spiel mit Gas und Bremse reagieren. Dennoch ist 'Pro Street' noch weit davon entfernt, eine wirkliche Simulation zu sein.

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