Komplettlösung - Monster Hunter World : Komplettlösung: Guide für alle Monster, Waffen und Rüstungen

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Monster Hunter World Komplettlösung: Kushala Daora, Stahl-Drache

Wichtig: Besorgt euch möglichst viele Blitzkugeln und Blitzkäfer, bevor ihr euch zu diesem Monster begebt! Ihr werdet sie dringend benötigen.

Kushala Daora ist ein auf den ersten Blick gewöhnlicher Drache, der von einer dick gepanzerten Stahlhaut geschützt wird. Er lebt in Gebiet 3 der Heimat der Ältesten auf einer hoch gelegenen Plattform und ist ein Meister des Windes. Weil er euch ständig mit seinen flächendeckenden Windböen zu Boden wirft, haben es besonders Nahkämpfer schwer ihm auf den Fersen zu bleiben. Fernkämpfer wiederum sind ganz klar im Vorteil, weil sie den Kushala Daora leicht auf Distanz halten und trotzdem attackieren können.

Wie nahezu alle Monster wechselt der Kushala Daora ständig zwischen laufen und fliegen. In ersterem Fall dreht er sich ruckartig in eure Richtung und hechtet mit einem weiten Sprung zu euch. Befindet er sich bereits in eurer direkten Nähe, dann schnappt er nach euch. Bäumt er sich hingegen auf, dann pustet er euch um.

Diese Pusteattacke gibt es in verschiedenen Ausführungen: Das Monster wird entweder kurz oder kräftig pusten, je nachdem wie lang es sich zuvor aufgebäumt habt. Je länger das Zeitfenster zwischen dem Aufbäumen und dem Pusten ist, desto besser könnt ihr freilich ausweichen. Auf der anderen Seite ist natürlich auch der Schaden größer, falls ihr doch getroffen werden solltet.

Unterm Strich ist Kushala Daora relativ harmlos, solange er mit all seinen Füßen auf dem Boden steht. Begibt er sich in die Lüfte, dann werden wie bereits angedeutet vor allem die Nahkämpfer stöhnen. Sie müssen sich nun direkt unter das Monster stellen, um es überhaupt treffen zu können. Das wiederum wird durch die bereits erwähnten Windböen erschwert, die Kushala Daora erzeugt. Sie sind so stark, dass sie euch umwerfen oder gar verletzen – weshalb ihr euch ihnen nicht nähern dürft. Manche von ihnen dienen jedoch eher dazu, eure Sicht zu versperren. Solltet ihr den Drachen also mal nicht sehen können, dann lokalisiert ihn hinter dem dicksten Tornado.

Kushala Daora fliegt ständig von einer Ecke zur anderen. Sollte er euch zwischenzeitlich anvisieren, dann stellt euch auf eine weitere Pusteattacke ein, die euch bei einem Treffer sogar töten kann. Wirkt euer Gegner dabei sehr hektisch, dann pustet er gar dreimal hintereinander: einmal geradeaus, einmal schräg rechts und einmal schräg links.

Sobald das Monster die Lust am Fliegen verliert, wird es den Spieler ebenfalls anvisieren und sich im Sturzflug zu Boden begeben. Ihr verhindert einen Treffer nur dann, wenn ihr weder zu früh noch zu spät zur Seite rollt.

Kushala Daoras große Schwachstelle ist das Donnerelement und die bereits erwähnten Blitzkugeln. Mit denen könnt ihr ihn jederzeit blenden und buchstäblich vom Himmel holen, womit ihr seine gefährlichen Flugphasen dramatisch verkürzt.

Das Monster wird gegen Ende des Kampfes immer hektischer und zieht sich schlussendlich ins Gebiet 4 zurück. Dort legt es sich auf eine runde Plattform, die ihr am besten mit explosiven Fässern präpariert.

Habt ihr Kushala Daoras mit einem Schlag oder Schuss auf die Fässer geweckt, dann springt von der Plattform und nutzt sie für den Rest des Kampfes als Deckung. Sofern ihr in der Endphase weiterhin fleißig aufpasst, wohin ihr lauft, und brav den Windböen ausweicht, sollte eurem Sieg nichts im Wege stehen.

Der Ort der Bündelung (Xeno'jiiva)

Sobald ihr Teostra, Vaal Hazak und Kushala Daaros bekämpft habt, steht euch nur noch eine Hauptaufgabe bevor. Nach einem Gespräch mit dem Kommandanten sollt ihr euch zum letzten Mal zur Wildexpertin begeben, die sich wie gewohnt in der Kantine sättigt. Sie lädt euch zu einer Expedition in der Vereinigung der Schicksale ein, woraufhin euch der Hauptauftrag Der Ort der Bündelung zur Verfügung steht.

Vor Ort redet ihr zuerst mit dem Admiral, der sich im einzigen Lager des Areals aufhält, und anschließend mit dem wyverianischen Jäger, der am Ende des Weges zu eurer Rechten auf euch wartet.

Erklärt euch bereit, mit dem Boot des Jägers zu fahren, und bereitet euch auf den finalen Endgegner von Monster Hunter: World vor. Dessen Name ist zu Beginn des Kampfes ein Mysterium und wird euch erst nach eurem Sieg verraten: Xeno'jiiva.

Der Kampf ist in zwei Phasen eingeteilt, wobei beide jeweils in einem eigens dafür konzipierten Gebiet stattfinden. Die zweite Phase wird alsbald eingeläutet, wenn sich Xeno'jiiva in die Lüfte begibt und flüchtet. Ihr müsst in dem Fall nichts tun und einfach zuschauen, wie ihr automatisch hinterher fliegt.

Xeno'jiiva ist ein großes, blaues Monster, das voll und ganz dem Drachenelement angehört. Es hat keine spezielle Elementschwäche, weshalb ihr euch diesbezüglich keine Gedanken machen müsst. Die einzige Empfindlichkeit, unter der Xeno'jiiva leidet, ist die gegen Gift.

Wir beginnen mit der guten Nachricht: Xeno'jiiva ist relativ langsam und relativ berechenbar. Er wird sich zwar zu einem späteren Zeitpunkt verwandeln und danach etwas schneller und aggressiver sein. Aber selbst dann ist Xeno'jiiva im Vergleich zu vielen anderen großen Monstern regelrecht gemütlich. So bewegt er sich meist sehr gemächlich in eure Richtung anstatt sich ruckartig zu drehen.

Jetzt die schlechte Nachricht: Euer Gegner besitzt eine wahnsinnig hohe Ausdauer. Alleine ist er innerhalb des Zeitlimits von 50 Minuten nur schwer zu besiegen und Online benötigt ihr drei erfahrene Mitspieler, die Xeno'jiivas Bewegungsmuster bereits kennen und entsprechend darauf reagieren können.

Xeno'jiiva befindet sich die meiste Zeit mit all seinen Beinen auf dem Boden und stampft gemächlich in eure Richtung. Steht ihr direkt vor oder neben ihm, dann schnappt er wahlweise mit seinem Maul oder seiner Vorderpfote nach euch. Dabei kann es durchaus passieren, dass er sich gleichzeitig um 90 Grad dreht.

Sobald er brüllt, ohne dass sein Maul leuchtet, läuft er hastig geradeaus und überrennt euch, wenn ihr nicht rechtzeitig zur Seite hüpft. Danach begebt ihr euch am besten hinter ihn und greift seinen leuchtenden Schwanz oder seine Vorderpfoten an.

Natürlich seid ihr auch in dieser Position nicht vor der Wut des Biestes sicher: Sollte Xeno'jiiva seinen Schwanz kurz anheben, dann springt zur Seite, bevor er mit voller Wucht auf den Boden knallt. Hält er ihn für ein paar Sekunden in die Luft, dann folgt nach dem Aufschlag noch eine kleine Explosion. Rotiert er seine Schwanzspitze, dann wird er sie seitlich auf dem Boden ablegen, mit dem gesamten Schwanz einmal zur Seite wischen und dabei ebenfalls ein paar Explosionen erzeugen. Wir raten euch in allen Fällen, euch so weit wie möglich von Xeno'jiiva zu entfernen.

Hat euch Xeno'jiiva hingegen von vorne im Visier, dann ärgert er euch oftmals mit einem seiner zahlreichen Fernangriffen. Hebt der Drache ruckartig seinen Kopf, dann speit er entweder einen Energieball direkt in eure Richtung oder drei Bälle unmittelbar hintereinander. Dabei fliegt einer geradeaus und die anderen beiden seitwärts.

Ihr müsst bei der letztgenannten Attacke besonders aufpassen und dürft nicht in Hektik oder gar Panik verfallen. Weicht nur dann mit einem Sprung aus, wenn eines der Geschosse in eure Richtung fliegt, und hüpft anschließend wieder zurück in eure Ausgangsposition. Ansonsten lauft ihr Gefahr, im Eifer des Gefechts mehrfach zur Seite zu hechten und mit einem der beiden seitwärts fliegenden Energiebälle zu kollidieren.

Legt Xeno'jiiva seinen Kopf ganz flach auf den Boden, dann wird er entweder einen weiteren sehr schnell fliegenden Energieball oder einen lang anhaltenden Energiestrahl abfeuern. In letzterem Fall könnt ihr prima von schräg vorne auf seinen Kopf schießen, ohne das euch etwas passieren kann.

Umso gefährlicher wird es, wenn euer Gegner seinen Kopf (von euch aus gesehen) nach links dreht und tief Luft holt. Daraufhin speit er ebenfalls einen Energiestrahl und bewegt gleichzeitig seinen Kopf nach rechts. Auf diese Weise deckt der Strahl aufgrund der hohen Reichweite mehr als das halbe Kampfgebiet ab. Des Weiteren bewegt Xeno'jiiva seinen Kopf schneller als ihr laufen könnt, weshalb stures Davonrennen nicht funktioniert. Ihr müsst euch vielmehr direkt zu ihm begeben, um euren Laufradius zu verkürzen, und danach so schnell wie möglich neben seine Vorderbeine flüchten, bis der Spuk vorbei ist.

Fängt Xeno'jiiva an zu schreien und holt weit aus, dann müsst ihr ebenfalls mit einem Energiestrahl rechnen, der besonders gefährlich ist. Er speit ihn zunächst geradewegs von oben nach unten und zeichnet einen Halbkreis auf den Boden. Danach lenkt er den Strahl nach hinten ab und zieht eine weitere halbkreisförmige Schneise, deren Radius viel größer ist.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie ihr einem Treffer entgegen könnt: Solltet ihr bereits in der Nähe von Xeno'jiiva stehen, dann lauft einfach hinter ihn. Seid ihr zu weit von ihm entfernt, dann nähert euch langsam dem Strahl und stellt euch in den Zwischenraum der beiden Halbkreise, die Xeno'jiiva erzeugt.

Sollte sich Xeno'jiiva hingegen aufbäumen ohne einen Energiestrahl vorzubereiten, dann lässt er sich einfach mit seinem Bauch nach vorne gerichtet fallen und walzt euch platt, wenn ihr nicht rechtzeitig zur Seite geht.

Damit hätten wir alle Angriffsmanöver abgedeckt, die Xeno'jiiva in seinem ursprünglichen Zustand auf Lager hat. Leider wird das Biest ab und an wütend, schreit einmal kräftig und leuchtet nach einer Explosion zur Hälfte blau und zur Hälfte rot. Daraufhin ändern sich ein paar seiner Angriffe, wozu auch der eben genannte Fall gehört.

Zunächst verläuft alles wie gewohnt: Xeno'jiiva bäumt sich auf und fällt mit seinem Bauch nach vorne auf den Boden. Ein paar Sekunden später erzeugt er allerdings eine sehr starke Explosion, die jedem Jäger in seiner unmittelbaren Umgebung fiesen Schaden zufügt. Zum Glück ist die Reichweite der Explosion nicht besonders groß, weshalb ihr stets rechtzeitig davonrennen könnt.

Die Energiestrahlattacke, bei der Xeno'jiiva zwei Halbkreise auf dem Boden zeichnet, ändert sich ebenfalls: Im leuchtenden Zustand schwenkt er den Strahl zwei weitere Mal hin und her. Dafür ist die Gesamtreichweite kleiner, weshalb ihr euch am besten so weit wie möglich von ihm entfernt.

Zu guter Letzt müsst ihr auf den Boden acht geben, während Xeno'jiiva rot-blau leuchtet. Er wird ihn beim Laufen zerstören, woraufhin zahlreiche Feuerstellen entstehen. Lasst euch davon nicht einschüchtern und lauft ruhig über sie, wenn ihr vor einem Angriff eures Gegners flüchten müsst. Ihr erleidet zwar aufgrund der Verbrennung etwas Schaden, der aber in keinem Verhältnis zu einem Treffer von Xeno'jiivas Energiestrahl steht.

Nach einer Weile wird Xeno'jiiva davonfliegen und die zweite Phase des Kampfes einläuten. Sie findet wie bereits erwähnt in einem anderen Gebiet statt, das noch etwas größer ist als das erste. Zudem ist der Boden mit zahlreichen Kristallen gepflastert, die ihr als Deckung vor den Strahlenattacken nutzen könnt.

Der zweite Unterschied zur ersten Phase: Xeno'jiiva wird ab und an mit seinen Flügel schlagen und euch von oben angreifen. Er verschießt weiterhin Energiestrahlen, unter denen ihr jedoch leicht hindurch laufen könnt. Etwas kniffeliger wird es, wenn sich das Monster im Sturzflug auf euch stürzt: Dann müsst ihr entweder im richtigen Moment zur Seite springen oder euch direkt unter Xeno'jiiva begeben, damit er euch nicht erwischt.

So oder so wird Xeno'jiiva nicht allzu lange in der Luft verweilen und bereits nach der dritten oder vierten Attacke wieder landen. Er wird sich für seine Landung ein relativ weit von euch entferntes Plätzchen suchen, weshalb ihr sofort zu ihm lauft und den Abstand so schnell wie möglich verkürzt.

Das ist letztlich die wichtigste Regel für diesen Kampf: Bleibt in der Nähe von Xeno'jiiva! Ihr könnt fast allen Attacken gut ausweichen, wenn ihr euch neben ihm befindet. Steht ihr hingegen weiter weg, dann müsst ihr bei jedem Angriff aufs Neue überlegen: Springe ich zur Seite, nähere ich mich oder laufe ich weiter weg?

In einer Hinsicht ist Xeno'jiiva sogar erstaunlich einfach zu durchschauen: bei seinen verwundbaren Stellen. Dabei handelt es sich um all jene, die grell leuchten: Kopf, Schwanzspitze und beide Vorderfüße. Letztere lassen sich am einfachsten und gefahrlosesten anvisieren. Allerdings erzeugt ihr dort etwas weniger Schaden und werdet speziell mit Fernkampfwaffen eure Mühe haben, die Körperteile zu brechen.

Xeno'jiiva hat viele Angriffsmanöver auf Lager, jedoch könnt ihr sie leicht voneinander unterscheiden und gezielt darauf reagieren. Das Problem ist und bleibt die enorm hohe Ausdauer, weshalb Solospieler besonders viel Mühe haben werden, das Biest zu besiegen. Stellt euch deshalb darauf ein, zuvor noch ein paar andere Monster zu erjagen und mit den gewonnenen Materialien bessere Waffen zu bauen.

Futtert vor dem Kampf sicherheitshalber ein Gericht, das euren Angriff erhöht. Stattet euch mit Dekorationen und einem Talisman aus, die euch ebenfalls stärker anstatt widerstandsfähiger machen. Dann sollte der Xeno'jiiva mit etwas Geduld und Spucke zu schlagen sein, woraufhin ihr das tatsächliche Ende der Geschichte zu Gesicht bekommt.

Komplettlösung Ende

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