Komplettlösung - Metroid Prime : Komplettlösung

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Kapitel 3: Phazon-Suit

Metroid Prime
Fahrt einfach unter den Abwehranlagen hindurch.

Kämpft euch nun weiter ins Innere der Phazon-Minen vor, bis ihr die zentrale Dynamo-Halle erreicht habt. Vergesst dabei nicht, Gebrauch von eurem neuen Plasma-Beam zu machen. Besonders im Kampf gegen die optimierten Abwehranlagen wirkt dieser nämlich Wunder. In der zentralen Dynamo-Halle befreit ihr die weiße Tür im Süden mit einer Power-Bomb von den herumliegenden Trümmerteilen. Danach ist der Weg in den Zugang zum Quarantänefeld A frei. In diesem engen Gang stehen euch vier optimierte Abwehranlagen gegenüber, die durch ihre starken Schüsse durchaus gefährlich werden könnten. Entweder verwendet ihr hier aufgeladene Plasma-Beam-Schüsse, um jeweils eine Abwehranlage mit nur einem Schuss ausschalten zu können, oder ihr wählt den friedlichen Weg: Achtet auf den durchsichtigen Boden des Raumes und sucht dann ein kleines Loch im Boden, durch das ihr als Morph-Ball hindurch könnt. Nun befindet ihr euch unterhalb des durchsichtigen Bodens und könnt einfach an den Abwehranlagen vorbeirollen. Ganz aus dem Schneider seid ihr aber noch nicht, da euch die Abwehranlagen auch auf der anderen Seite dieses kleinen Geheimgangs erreichen können. Verlasst hier also zunächst nicht eure Deckung und scannt dann das blaue Scanterminal an der Wand direkt vor euch, um alle vier Abwehranlagen zu deaktivieren.

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Lasst die Metroids auf die Weltraumpiraten los.

Geht dann weiter ins Metroid-Quarantänefeld A, wo ihr in einer kurzen Zwischensequenz auf die Gegner im Raum aufmerksam gemacht werden. Macht es euch hier einfach und bleibt zunächst unentdeckt im oberen Bereich des Raumes. Scannt dann das mittlere Computerterminal zu eurer Rechten, das mit einem roten Scan-Symbol versehen ist. Nachdem dies getan ist, wird das Kraftfeld zum Quarantänebereich deaktiviert und die dortigen Metroids fliegen in den Raum. Wartet nun etwas ab und beobachtet die Weltraumpiraten dabei, wie sie von den Metroids ausgesaugt werden. Anschließend werden sich die Metroids auch über euch hermachen wollen, verteidigt euch hier einfach mit eurem Ice-Beam und Missiles. Ein einziger, normaler Schuss genügt, um einen Metroid einzufrieren; anschließend feuert ihr dann eine Missile um das fliegende Ungetüm ganz auszuschalten.

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Nur mit dem X-Ray-Visor lassen sich diese Plattformen erkennen.

Jetzt, wo der Raum sicher ist, geht ihr in den Bereich, in dem zuvor die Metroids gefangen waren. Hier springt ihr auf den höchsten der drei riesigen Pilze zu eurer Linken. Die Grube aus giftigem Phazon vor euch überwindet ihr nun, indem ihr den X-Ray-Visor aktiviert, welcher euch zuvor unsichtbare Plattformen offenbart. Springt über die beiden sich bewegenden Plattformen, um die andere Seite der Grube zu erreichen. Die beiden Metroids dort schaltet ihr wieder mittels Ice-Beam und Missiles aus, bevor ihr euch mit dem X-Ray-Visor auf die Suche nach einer unsichtbaren Plattform macht. Habt ihr diese gefunden, springt ihr vom großen Pilz aus auf sie und erreicht so den kleinen Steinvorsprung vor einer Spider-Ball-Magnetspur. Bombt euch nun an die diagonale Magnetspur und rollt an dieser, bis sich eine zweite unter euch befindet. Lasst euch nun auf die untere Magnetspur fallen und rollt an dieser zur weißen Tür, durch die ihr den Raum verlasst.

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Verwendet den Segelgleiter als Grapple-Beam-Verankerungspunkt.

Im folgenden Verbindungsgang sind lediglich drei Wühlschaben zu finden, geht hier also direkt weiter durch die rote Tür, um den Transporter zur dritten Ebene der Phazon-Minen zu erreichen und zu verwenden. Geht nun einfach weiter bis ihr das Pilzbeet A erreicht. Hier stellt sich euch erstmals ein Jäger-Metroid in den Weg. Anders als normale Metroids verfügt dieses über Tentakel sowie einen Stachel. Da ihr aber auch diese Gattung der energiebasierenden Metroids mit einem Ice-Beam-Schuss vereisen und anschließend mit nur einer Missile töten könnt, sollten diese keine Bedrohung für euch darstellen. Verwendet dann die großen Pilze an den Wänden, um das andere Ende des Raumes zu erreichen. Kurz vor dem Ziel, der weißen Tür im Süden, gibt es dann auf normalem Wege aber kein Weiterkommen. Hier gilt es den Segelgleiter, der friedlich seine Runden dreht, als Grapple-Beam-Verankerungspunkt zu verwenden. Wartet also ab, bis der Segelgleiter eine gute Position eingenommen hat, springt in dessen Richtung und haltet L gedrückt, um euch mittels Grapple-Beam an ihn zu hängen.

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Springt über die Pilze, bis ihr den Segelgleiter erreicht.

Im Phazon-Verbindungstunnel gilt es gleich am Anfang eine Power-Bomb zu legen, um das mit Bendezium angereicherte Gestein vor euch aus dem Weg zu räumen. Danach gelangt ihr als Morph-Ball in ein kleines Tunnelsystem. Abgesehen von der bei Berührung verschwindenden Metallbrücke, die ihr einfach möglichst schnell unter Verwendung des Boost-Balls überqueren müsst, gibt es hier allerdings keine richtigen Hindernisse, so dass ihr schnell das Pilzbeet B erreichen solltet. Dort angekommen aktiviert ihr den Thermal-Visor, um trotz der Dunkelheit etwas sehen zu können, und den Ice-Beam, damit ihr auf die angreifenden Metroids vorbereitet seid. Springt nun wieder über die großen Pilzkappen, bis ihr eine Stelle erreicht, an der ihr mit einfachen Sprüngen nicht mehr weiterkommt. Hier dreht wieder ein Segelgleiter seine Runden, eure Aufgabe ist also klar: Wartet bis der Segelgleiter an der richtigen Stelle ist und verwendet ihn dann als Verankerungspunkt für euren Grapple-Beam, um die Pilze auf der anderen Seite zu erreichen. Wenn ihr wollt, könnt ihr nun zunächst durch die Tür im Westen gehen, um ein Missiledepot zu erreichen, bevor ihr nach Süden weitergeht.

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Lasst euch auf die untere Magnetspur fallen.

Im Zugang zum Quarantänefeld B benutzt ihr X-Ray-Visor und Wave-Beam, um die für das bloße Auge unsichtbaren Impulsbomber in diesem Bereich auszuschalten. Verwendet dann wieder die Pilze als Plattformen. Im Quarantänefeld B werdet ihr von zunächst zwei Plasma-Beam-Piraten angegriffen. Verwendet hier also euren Plasma-Beam und schaltet die Angreifer aus. Danach gilt es an der mit einer Magnetspur versehenen Säule mittels Spider-Ball hinaufzurollen, bis direkt unter euch eine weitere Spur ist. Lasst euch also auf diese herunterfallen und drückt rechtzeitig wieder R, um neuen Halt zu bekommen. Nun erreicht ihr eine etwas höhergelegene Metallplattform, wo euch wieder zwei Plasma-Beam-Piraten angreifen. Besiegt diese schon aus der Distanz und verwendet dann den Grapple-Beam-Verankerungspunkt an einem Rohr direkt über euch, um auf die andere Seite des Phazon-Grabens zu gelangen. Das Kraftfeld vor euch aktiviert ihr, indem ihr das Terminal zu eurer Linken scannt. Schaltet nun den Plasma-Beam- und die beiden Wave-Beam-Piraten aus und geht dann auf jeden Fall zuerst durch die Tür im Süden, durch die ihr die Speicherstation C erreicht. Speichert hier euren Spielstand und geht erst dann durch die Tür im oberen Bereich dieses Raumes, die euch zum Elitequartier bringt.

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Euer bislang gefährlichster Gegner tritt an.

Im Zugang zum Elitequartier stößt ihr auf eine massive Sicherheitsbarriere, deren Notstromversorgung unter einer dicken Eisschicht steckt. Aktiviert also euren Plasma-Beam und feuert auf das Eis direkt oberhalb der Barriere, um diese zu öffnen. Im riesigen Raum dahinter deutet sich schon an, was auf euch zukommt: Der fortgeschrittenste aller Elitepiraten bricht aus seinem Tank aus und will euch an den Kragen. Diese Ungetüm mit Namen Omegapirat wird euch auf drei Arten attackieren. Auf lange Distanz werdet ihr die Explosionsprojektile seiner beiden Plasmakanonen zu spüren bekommen, denen ihr mit schnellen Seitensprüngen ausweichen könnt. Auf mittlere Distanz wird der Omegapirat, wie schon seine kleineren Artgenossen, eine Schockwelle auslösen, die über den Boden hinwegfegt. Diese umgeht ihr einfach mit einem richtig getimten Doppelsprung. Solltet ihr euch in unmittelbarer Nähe dieses Bossgegner befinden wird er schlicht nach euch schlagen. Dies solltet ihr aber möglichst vermeiden, da ihr hier nur wenig Ausweichmöglichkeiten habt und so unnötig viel Schaden nehmt.

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Feuert Super-Missiles auf die vier Panzerungen des Omegapiraten.

Wenn ihr einigermaßen in der Lage seid, den Attacken des Omegapiraten auszuweichen, gilt es selbst zum Angriff überzugehen. Wie euch auffallen wird, lassen sich insgesamt vier Punkte vom Körper eures Gegner anvisieren: die vier blauen Panzerungen auf den Schultern und Beinen. Benutzt bei dieser Begegnung auf jeden Fall die Lock-On-Funktion und ladet euren Power-Beam auf, während ihr dem Omegapiraten ausweicht. Nun müsst ihr noch beachten, dass es unmöglich ist, Schaden anzurichten, wenn der Omegapirat seine linke Hand ausstreckt und so alle eure Schüsse absorbiert. In dieser Zeit gilt es also den Power-Beam aufzuladen und abzuwarten. Sobald der Omegapirat dann aber damit aufhört, seine Hand auszustrecken, und euch angreifen will, müsst ihr sofort zuschlagen. Feuert dazu jeweils eine Super-Missile auf die vier Panzerungen eures Widersachers, um in die nächste Phase des Kampfes zu gelangen.

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Richtet jetzt so viel Schaden wie möglich an.

Sobald ihr die vier Panzerungen zerstört habt, wird der Omegapirat geschwächt niederknien und Unterstützung anfordern. Nun werden zwei oder drei zufällig gewählte Beam-Piraten auftauchen und euch angreifen, während der Omegapirat verschwindet. Ignoriert die kleinen Piraten vorerst, weicht aber möglichst ihren Schüssen aus und aktiviert euren X-Ray-Visor. Nun überprüft ihr regelmäßig alle Phazon-Pfützen im Raum, also die blauen, blitzenden Stellen auf dem Boden. Früher oder später wird der Omegapirat bei einer Ansammlung von Phazon auftauchen und das Phazon absorbieren, um neue Kraft zu tanken und seine Panzerungen zu reparieren. Während dies der Fall ist müsst ihr nun handeln: Da genau dieser Zeitpunkt, in denen der Omegapirat auf einer Ansammlung von Phazon steht und sich regeneriert, eure einzige Gelegenheit ist, tatsächlich Schaden anzurichten, feuert ihr zunächst einige normale Power-Beam-Schüsse und danach, etwa wenn der Omegapirat bereits zwei seiner vier Panzerungen regeneriert hat, eine Super-Missile auf ihn ab. Alleine letztere sollte den Omegapiraten fast ein Drittel seiner kompletten Energie kosten und ihn dann dazu bringen, wieder zu seiner normalen Form zu wechseln. Nun besteht vorerst kein Zeitdruck mehr und ihr könnt euch auch den beiden Beam-Piraten widmen, die sich im Raum befinden. Danach beginnt das ganze Spielchen von vorne. Wieder müsst ihr alle vier Panzerungen genau dann zerschießen, wenn euer Gegner selbst zum Angriff übergeht. Anschließend aktiviert ihr den X-Ray-Visor, um den Omegapiraten in seiner verwundbaren Form sehen zu können und nehmt ihn dann unter Beschuss. Sollte euer Vorrat an Missiles langsam, aber sicher zuneige gehen gilt es für das Zerstören der Panzerungen aufgeladene Plasma-Beam-Schüsse zu verwenden, welche sich ebenfalls als recht wirkungsvoll erweisen. Die Super-Missiles solltet ihr euch auf jeden dafür sparen den Omegapiraten beim Regenerieren zu verletzen.

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Der Omegapirat ist besiegt, der Phazon-Suit euer Lohn.

Habt ihr es schließlich geschafft und der Omegapirat ist bezwungen, wird sein lebloser Körper auf euch fallen und Samus’ Anzug einer großen Menge von reinem Phazon aussetzen. Das Ergebnis ist die schwarze Phazon-Suit, welche euch noch weniger Schaden nehmen lässt, wenn ihr angegriffen werdet, und euch zudem immun gegen Phazon macht. Geht nun zum kleinen Lift im Osten und aktiviert diesen mittels Scan. Über die Plattformen im oberen Bereich des Raumes gelangt ihr zu einer roten Tür, die ihr durchquert. Mitten im Zugang zur Aufbereitungsanlage wartet dann noch der 14. und damit letzte Energietank auf euch. Scannt das Terminal links von der Barriere, um diese zu öffnen, geht dann durch das Phazon zur roten Tür und erreicht somit die Phazon-Aufbereitungsanlage.

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Springt von Plattform zu Plattform, um die Türen oben zu erreichen.

Schaltet hier zuerst die Metroids in der Nähe des Bodens aus, um dann ungestört über die im Raum verteilten Plattformen nach oben springen zu können. Über einen Morph-Ball-Kanal in der Wand erreicht ihr eine große Metallplattform, auf der zwei Beam-Piraten und eine Tür sind. Nun habt ihr die Wahl. Entweder ihr begebt euch durch diese Tür und den dahinterliegenden Wartungstunnel in die zweite Ebene der Phazon-Minen, von wo aus ihr den Rückweg auf die Oberwelt von Tallon IV antreten könnt, oder ihr kämpft euch hier weiter nach oben, um dann einen Transporter zu den südlichen Höhlen von Magmoor zu finden. Für letzteres verwendet ihr zunächst die Spider-Ball-Magnetspur an der westlichen der beiden Säulen, bis ihr eine kleine Metallplattform erreicht habt. Von dieser aus springt ihr dann wie gehabt immer weiter nach oben, bis ihr schließlich anhand einer sich bewegenden, runden Plattform die Tür im Westen erreichen könnt.

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