Preview - Mass Effect: Andromeda : Liebe, Kampf und die totale Freiheit

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Die Galaxie ruft! Mass Effect: Andromeda schlägt ein neues Kapitel für BioWares populäres Science-Fiction-Rollenspiel auf. Beim Anspieltermin in Köln gab es einen ersten Vorgeschmack. So spielt sich Mass Effect: Andromeda!

Science-Fiction erfreut sich wachsender Beliebtheit. Filme wie Interstellar, Guardians of the Galaxy oder Arrival waren Publikumsmagneten. Die Erklärung für diesen Erfolg liegt für BioWare-Produzent Fabrice Condominas auf der Hand: „Wir leben in unruhigen Zeiten. Menschen tendieren dazu, sich in eine ferne Zukunft zu flüchten.“ Mass Effect: Andromeda thematisiert die Flucht selbst. Zeitlich zwischen dem zweiten und dritten Teil der Rollenspielsaga angesiedelt, ist es an euch, für 20.000 Kolonisten eine neue Heimat in der fernen Andromeda-Galaxie zu finden.

Charakterfragen

Wie jedes Mass Effect beginnt auch Andromeda mit der Charaktererstellung. Sie war zwar in der ersten Anspielsitzung in Köln noch nicht verfügbar, aber immerhin gewährte BioWare interessante Einblicke in das Beziehungssystem seines Action-Rollenspiels. „Wir fahren eine sehr intime Gruppe von Charakteren auf. Beispielsweise trefft ihr gleich zu Beginn auf die Geschwister Sarah und Scott Ryder und ihren Vater Alec“, erklärt Condominas im Interview. Anfangs wählt ihr zwischen Scott und Sarah und erschafft den Spielcharakter selbst. Interessant: Das Aussehen des Herrn Papa orientiert sich an dem seiner Sprösslinge.

Der zweite Geschwisterteil bleibt der Story erhalten. Wie das genau aussehen wird, ist anhand des Probespiels noch nicht ersichtlich. Ryder ist Teil des Boden-Teams des Kolonialraumschiffs Hyperion. Gemeinsam mit den Kameraden geht ihr auf die Suche nach bewohnbaren Planeten. Mass Effect: Andromeda fängt jedoch wenig idyllisch an. Beim Landeanflug auf einen fremden Planeten erleidet die Mannschaft mit ihren Shuttles Schiffbruch und so müsst ihr zunächst eure Crew wieder einsammeln.

Der neue Spaß am Kampf

Die erste Landung auf dem bis dato unbekannten Planeten gestaltet sich chaotisch. Fliegende Felsen und plötzliche Blitzeinschläge erschweren das Vorankommen. Dabei spielt sich Mass Effect: Andromeda schneller und besser als seine Vorgänger. Dank Jetpack überwindet Ryder problemlos kleinere Höhenunterschiede und bleibt sogar für Attacken in der Luft kurz stehen. Mit dem Boost katapultiert sich der Spezialist zudem aus der Gefahrenzone. Das nervige Hochklettern auf kleinere Hindernisse gibt es zwar weiterhin, nimmt aber längst keine derart dominante Rolle mehr ein.

Das Deckungssystem funktioniert ordentlich. Jedoch fehlt die Möglichkeit, Ryder aktiv in Sicherheit zu bringen. Die Spielfigur wechselt automatisch in den Deckungsmodus, sobald ihr unter Beschuss nah genug an ein Objekt herantretet. Wie in den Vorgängern seid ihr auch in Andromeda stets mit zwei KI-Kollegen unterwegs. Sie agieren autark, können aber auch mit simplen Tastenbefehlen kommandiert werden.

Mass Effect: Andromeda - Gameplay Series #1: Combat
Der kommentierte Auftakt zu einer neuen Videoreihe zu Mass Effect: Andromeda stellt das Kampf- und Fertigkeiten-System näher vor.

Statt eingefahrene Klasse anzubieten, führt BioWare für Ryder sogenannte Profile ein. Über die Anzahl der verteilten Skill-Punkte auf die Skilltrees Tech, Kampf und Biotik schaltet ihr diese Blaupausen frei. Der Vorteil: Ihr passt euer Profil jederzeit an die Situation und die eigene Bewaffnung an. Im Gegenzug erhaltet ihr Boni auf die Kampfeigenschaften. Laut Fabrice Condominas könnt ihr das gesamte Spiel aber auch mit nur einem Profil bestreiten – ähnlich wie beim traditionellen Charaktersystem der Vorgänger.

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