Test

LEGO Star Wars III: The Clone Wars

Mögen die Klötzchen mit euch sein

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In den vergangenen Jahren haben sich bei den zahlreichen LEGO-Videospielen diverse Abnutzungserscheinungen bemerkbar gemacht. Dennoch schicken Traveller's Tales mit LEGO Star Wars III: The Clone Wars einen weiteren Vertreter ins Rennen - zum Glück.

Wer schon einmal ein LEGO-Videospiel gesehen hat, hat sie alle gesehen. Diese leicht kritische Pauschalaussage schwirrt in den Köpfen vieler Leute herum. Und prinzipiell kann es ihnen keiner verübeln. Denn auch wenn einige der Spiele einen leicht unterschiedlichen Ansatz (mehr Action oder mehr Rätsel) haben, wurden sie bisher allesamt auf demselben Grundgerüst aufgebaut. Man kombiniere die beliebte Bausteinwelt von LEGO mit bekannten Filmvorlagen und garniere diese Mischung mit jeder Menge kinderfreundlichem Slapstick-Humor - fertig ist das Spiel. Da bildet auch der neueste Ableger LEGO Star Wars III: The Clone Wars keine Ausnahme.

Kampferprobte Klötzchenklone

Bevor wir uns jedoch dem Inhalt des Spiels zuwenden, blicken wir kurz auf einen weiteren wichtigen Hintergrund: das Szenario. Hierfür dient die Zeit zwischen den beiden Kinofilmen "Star Wars Episode 2" und "Episode 3", die auch Gegenstand der Animationsserie "Star Wars: The Clone Wars" ist. Hin und wieder gibt es auch Szenen aus den besagten Filmen zu sehen, wie zum Beispiel die große Schlacht in der Arena von Geonosis.

An dieser Stelle müssen wir kurz einhaken, da es geradezu danach schreit, auf eine spürbare Verbesserung gegenüber den Vorgängern hinzuweisen. Die Präsentation hat nämlich einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Zwar kommt nach wie vor das mittlerweile stark angestaubte Grafikgerüst zum Einsatz, doch das Team von Traveller's Tales kitzelt einige erstaunliche Effekte aus der Engine.

LEGO Star Wars III: The Clone Wars - Staaart! Die ersten 10 Minuten der 360 Version

Immer wieder findet ihr euch im Rahmen der drei Kampagnen in Massenschlachten wieder, die ebenso beeindruckend wie effektreich in Szene gesetzt werden. Das liegt sowohl an der enormen Anzahl an gleichzeitig agierenden Figuren als auch an hübschen Licht-, Schatten- und Unschärfespielereien. Klar, die Modelle wirken insgesamt noch immer recht kantig, dennoch sah bisher keines der LEGO-Videospiele so gut aus wie LEGO Star Wars III: The Clone Wars.

Doch zurück zum Szenario: Euch erwarten drei Kampagnen, die jeweils einem bestimmten Bösewicht zugeordnet sind. Dabei handelt es sich um Asajj Ventress, Count Dooku und General Grievous. Der besondere Clou: Im Gegensatz zu den anderen LEGO-Star-Wars-Episoden dürft ihr jetzt nach Herzenslust jederzeit zwischen den Kampagnen hin- und herspringen. Lediglich innerhalb einer Kampagne klappert ihr die Missionen streng linear ab. Das ist eine kleine, aber feine Neuerung, da ihr einfach mal den Schauplatz wechseln könnt, falls ihr an einer Stelle der anderen Kampagnen nicht weiterkommt. Für Wiederspielwert ist ebenfalls gesorgt, denn es gibt zahlreiche freischaltbare Extras (vor allem neue Charaktere) und Geheimnisse zu entdecken.

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