08.10.2012 - Tobias Simon
Der PC-Titel Legends of Pegasus hat mit zahlreichen Bugs zu kämpfen und ist insofern nicht unbedingt rosig gestartet. Viele dieser Fehler werden aber leider Gottes wohl auch per Patch nicht mehr behoben werden, denn wie in den offiziellen Foren zu lesen ist, ist Entwickler Novacore insolvent. Aufgrund der Zahlungsunfähigkeit des Studios gehe man selbst davon aus, dass man keine weiteren Updates mehr wird liefern können.
Das offizielle Statement: "Entwickler Novacore musste leider Insolvenz anmelden. So gehen wir nicht davon aus, dass es noch weitere Patches für Legends of Pegasus geben wird. Eine Veröffentlichung des Source Codes für eine freie Weiterentwicklung ist leider auch nicht möglich, da der Code auch Software beinhaltet, die nicht Open Source ist. Zum laufenden Insolvenzverfahren können wir uns leider nicht äußern. Diese Situation ist sehr unzufriedenstellend. Für uns, aber natürlich noch weitaus mehr für euch. Aber mehr können wir im Moment nicht sagen."
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Kommentare zu Legends of Pegasus
@Kruapica: Ich denke schon das der Verbraucherschutz eingreifen sollte! Schon allein aus dem einfachen Grund, weil das Spiel nach wie vor beworben und verkauft wird, trotz des eingestellten Supports und allen Problemen die folgten.
Wenn ich das richtig verstanden habe, haben auch die Leute ein Problem, die das Spiel via Steam bezogen haben und sich anschließend für das Wiedergutmachungspaket entschieden haben. Denen wurde (nach meinem Wissensstand) nämlich in dem Fall die Rückgabe verweigert und somit gab es auch kein Geld zurück!
Mal von LoP angesehen, Spiele die Kalypso unter seiner Fuchtel hat meide ich persönlich wo es nur geht. Kann mich an kaum ein Spiel erinnern, welches unter deren Aufsicht am Ende das hielt, was vorher großspurig versprochen wurde. Dafür muss ich für mein Geld einfach zu hart arbeiten und es ist ja auch nicht so, dass der Markt keine Alternativen bieten würde.
@Kruapica es ist ein unterschied ob man Beta-Müll kauft weil man Blauäugig ist oder die Firma wissentlich in die Insolvenz gefahren wird damit man die Kunden schröpfen kann.
..ok bitte nicht hauen aber jeder der sich das spiel vorbestellt oder am release tag gekauft hat ist selber schuld wenn er sein geld nicht ( zumindest hier bei uns in DE ) innerhalb von wenigen tagen zurueck bekommen hat. frust und zeitverschwendung bleiben einem zwar erhalten aber geld sollte keines verloren gegangen sein.

das entwicklerstudio ist pleite, pr katastrophe fuer kalypso.
was soll der verbraucherschutz machen in dem fall? kalypso gleich mit dicht oder was? alle beteiligten wegen betruges verhaften und wegsperren? oder im vorfeld jedes game vom verbraucherschutz testen lassen und wenn zu viel im argen ist duerfen sie es nicht verkaufen?
leute koennen sich hinterher immer super lang und breit im internet aufregen, aber bevor man 50 euronen ausgibt 5 minuten im relevanten forum bei releasetag oder ein tag spaeter sich schlau zu machen ist fuer die meisten zuviel aufwand. aufregen hinterher macht anscheinend mehr spass
ps. mir ist uebrigens vollkommen klar das der loyale kunde mit hoffnung im herzen in diesen faellen der ist den es am schlimmsten trifft.
Ich stimme da Thure zu, dieser Insolvenz-Trick ist ein alter Hut und auch in meinen Augen hier angewendet worden.
Fehlerhaftes Spiel auf den Markt geschmissen, einen auf überrascht getan das es nicht funktioniert - obwohl Mängel wie so gut wie komplett fehlende KI kaum zu übersehen sein dürften - und nachdem man Geld einkassiert hat wird es urplötzlich Insolvent und Support eingestellt. Man wußte natürlich nicht vorher schon das es so um das Studio steht und man hat die Kunden nicht mit Absicht belogen. Nein, wie würde man bloß sowas vermuten. Hoffe das irgendwann mal Verbraucherschutz, Staat oder sonst wer eingreift da es nun wirklich nicht das erste mal ist das ein Entwickler/Publisher bei einem vollkommen fehlerhaften Spiel den Support einfach dicht macht und der Kunde am Ende dumm aus der Wäsche schaut. Den das ist nichts anderes als eine absichtliche Täuschung. Sie wissen das es total fehlerhaft ist, sie wissen das das Studio kurz vor dem Aus steht und trotzdem verarschen sie die Kunden.
Ascendancy
Tja, irgendwie sind die Erwartungen an Strategietitel doch immens hoch, da warte ich lieber auf das sich angeblich in Entwicklung befindliche Ascendancy 2, was hier anscheinend als Kopiervorlage herhalten mußte. Wenn schon kopieren, dann richtig.
Einfach ein bissl Weltraumkampf in mittelprächtiger Optik ranschrauben langt da nicht, von dem unfertigen Eindruck mal ganz zu schweigen.