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Guild Wars 2 - Review

PC

Guild Wars 2 spielt etwa 250 Jahre nach seinem Vorgänger und in der Spielwelt Tyria hat sich einiges getan. Die Charr herrschen wieder über ihre einstige Heimat Ascalon, während die Menschen an Einfluss verloren haben. Die Norn mussten ihre einstige Heimat verlassen, während die Asura an die Oberfläche getrieben wurden. Und als Neulinge tauchten die Sylvari in Tyria auf. Doch alle Rassen haben ein gemeinsames Problem: Die Alt-Drachen werden wieder munter und sorgen für jede Menge Ärger, unter anderem durch untote Kreaturen, die durch die Erweckung des versunkenen Reiches Orr entstanden. Eine Gefahr, der sich die fünf Rassen von Tyria nur gemeinsam stellen können. Und da kommt ihr ins Spiel.

Das ist meine Geschichte

Am Anfang des Spieles steht wie üblich die Charaktererstellung. Besagte fünf Rassen stehen zur Auswahl in weiblicher und männlicher Variante, mit einem ordentlichen Paket an visuellen Anpassungsmöglichkeiten. Des weiteren stehen acht Klassen zur Auswahl mit einem recht typischen Mix aus Nah- und Fernkämpfern, sowie Magiern. Allerdings gibt es auch die eine oder andere ungewöhnliche Variante, wie den Mesmer, der mit Illusionen arbeitet, oder den Ingenieur, der Maschinen zur Hilfe nimmt. Eine Besonderheit ist, dass ihr bei der Erstellung einige Hintergrundaspekte wie Herkunft, Götterglaube oder Lebensziel angeben könnt.

Guild Wars 2 - Our Time is Now Trailer

Die wiederum nehmen Einfluss auf den Verlauf eurer persönlichen Geschichte, die euch das ganze Spiel über begleitet. Immer wieder erlebt ihr persönliche Story-Quests in instanzierten Bereichen, die eure Historie bei der Zusammenführung der Rassen und dem Kampf gegen die Drachen begleiten. Nicht nur eure Hintergrundauswahl nimmt Einfluss auf deren Ablauf, auch innerhalb der Geschichte gibt es Verzweigungen, die auf euren Entscheidungen basieren. Die persönliche Geschichte ist durchaus interessant und deren Episoden sind teilweise sehr fordernd. Zudem führt euch die Geschichte mehr oder minder durch das gesamte Reich von Tyria. Leider sind die Dialogsequenzen, die euch viel von der Geschichte verraten, sehr eintönig in Szene gesetzt und die Vertonung weiß auch nicht immer zu gefallen.

Das etwas andere Questsystem

Neben dieser persönlichen Geschichte erwartet euch im Gegensatz zum Vorgänger eine komplett offene Spielwelt, die in verschiedene, sehr umfangreiche Areale aufgeteilt ist, die wiederum durch Portale miteinander verbunden sind. In dieser Spielwelt erlebt ihr quasi das gesamte PvE-Geschehen, der PvP-Bereich wurde komplett ausgegliedert, aber dazu später mehr. Das erste, was auffällt ist, dass Guild Wars 2 auf das sonst übliche Questsystem verzichtet. Statt euer Journal mit unzähligen Einzelaufgaben vollzustopfen, gibt es Questzonen, die auf der Karte mit einem Herz markiert sind. In diesen Zonen gilt es, einen Fortschrittsbalken zu füllen. weiter...

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Kommentare zu Guild Wars 2

  • Also WoW´ler (Seit Classic Zeiten) kann ich Guild Wars 2 wärmstens empfehlen.
    Habe mittlerweile auch andere MMO´s als WoW getestet, jedoch waren da leider keine sonderlich Guten dabei.
    I-wie hat i-wo immer was gefehlt.
    Selbst Star Wars: The old Republic machte mir auf Dauer keinen Spaß mehr.
    Bei Guild Wars 2 ist das aber anders.
    Lässt sich gut leveln, PvP ist auch gelungen und alles sonst so was es gibt.
    Mit dem Quest System musste ich mich zwar erst noch anfreunden, aber nach einer gewissen Einspielzeit geht das auch ganz locker und lässig von der Hand.

  • Ich vermisse auch ein paar Punkte die mir sehr negativ aufgefallen sind. Zum Beispiel die Questlöcher. Es passiert immer wieder das man 1-2 Level lang Events grinden oder unsinnig mats für die Berufe farmen muss um weiter kommen zu können. Es sei denn man nimmt sich die Startgebiete der anderen Rassen vorweg was die Motivation auf weitere Chars gleich zu Beginn ein wenig sinken lässt. Ausserdem ist die Story recht unmotiviert präsentiert. Die Dialoge vor den Artworks wirken nach der 3. Sequenz bereits irgendwie langweilig und man skipped sie lieber.
    Schade finde ich, dass man das Duale Klassensystem gekippt hat. Das fand ich eigentlich schon extrem cool, da man wirklich einen Char nach seinen Bedürfnissen formen konnte. Ich frage mich warum alle Publisher davon ausgehen, dass man sowas dem Spieler heutzutage nicht mehr zumuten kann? Auch die freie Auswahl des Spellbuilds fand ich sehr nett. Irgendwie ist da sehr viel auf der Strecke geblieben und alles wurde vereinfacht um dem Spieler ja keine Auswahlmöglichkeiten zu geben.

    Ansonsten ist es eigentlich ganz ok so als Spiel mit kurzweiligen Spass. Ob es auf Dauer motivieren kann hängt sicherlich vom kommenden Content ab. Im derzeitigen Zustand sehe ich allerdings keine große Motivation um GW2 auf Dauer zu spielen.

  • Avatar von DerKanadier (Gast)

    Gott sei dank bin ich die MMO-Sucht los :-)

  • Avatar von ST_T (Gast)

    Ich hätte anders gewertet...

    DIe Graphik ist ja schön, doch zu welchem Preis? Ein Freund von mir mit Highend-PC hatte tierische Probleme da sein System teilweise nicht unterstützt wurde während es auf meinem 5 Jahre alten upgegradeten Rechner noch relativ gut lief.

    Man hätte auch betonen können, dass die Quests größtenteils nur auf töte-x-sammle-y basieren wie in jedem anderen MMO.
    Übrigens wird mit der Waffenwahl nicht eine Auswahl gegeben sondern die Wahl sogar eingeschränkt. Alleine eine 2h-Waffe bedeutet, dass 5 Fertigkeiten vorbestimmt sind und du nichts an ihnen ändern kannst. Da hilft auch das Trait-System nicht viel das ja wie ein Talentpunkte-System aus WoW funktioniert.
    Eigentlich sind alle Arten von Fertigkeiten die eingesetzt werden müssen vorgegeben. Wer noch Auswahl sucht wie im Vorgänger wird bitter enttäuscht.

    Das herunterskalieren ist teilweise eine gute Idee, teilweise auch verdammt ärgerlich. Warum sollte ich denn dann noch einem Gildie helfen?
    Außerdem werden Mobs auch skaliert wenn viele Spieler draufballern was nichts anderes heißt als dass das lvl 2 Karnickel was vorhin noch so süß und knuffig war plötzlich abgeht wie ein Bofybuilder auf Testosteron und auch soviel aushält. (Sorry, aber den Kommentar konnte ich mir an der Stelle nicht verkneifen^^)

    Das Gruppenuzusammenspiel außerhalb der Gilde läuft schon ziemlich grausig ab, da wieder einmal die meisten Spieler einfach draufnatzen. Statt Heal-Tank-DD gibt es nun nur noch quasi 5 dds. Vom stellenweise merkwürdigen Schwierigkeitsgrad in den Dungeons mal ganz abgesehen.

    Das Craften ist auch eine sehr gute Idee, läuft aber fast nur auf abgefarme voriger Gebiete hinaus. Außerdem scheint man durch Craften fast nur die sinnvolle Ausrüstung zu finden, da die rnd-Drops oftmals totaler Müll sind für die eigene Spielweise. Das möchte ich aber nicht bemängeln, es ist halt ein reines Zufallsprinzip.

    Aber das eigentlich enttäuschende an dem Spiel ist, dass es sehr generiert vorkommt. Man erkundet z.B. einen Berg. Dann ist man auf der Spitze, die Aussicht ist zwar doch nicht ganz so toll wie in z.B. Assassins creed, aber dennoch macht es durchaus Laune, noch dazu, da du auch dadurch EP bekommst.
    Dann geht man aber ins Gebirge und findet - einen fast originalgetreuen Klon dieses Berges.
    Und es ist ja nicht nur das.
    Die Rnd-Quest-Events die so auftauchen sind z.T. nur in 5-Minuten-Abständen so dass man plötzlich nur noch den orangenen Kreis über einem auf dem Radar sieht und dann ne Sekunde später umgenatzt wird, da ja die Mobs plötzlich auftauchen.

    Ich habe jetzt nur einmal die Punkte aufgezählt die m.M.n im Test zu kurz kamen. Abgesehen natürlich von den üblichen Kinderkrankheiten stößt es mir ziemlich sauer auf, dass ich kein GW mehr spiele sondern nur ein MMO wie jedes andere MMO auch.

    Bitte, wer ein Fan des Genres ist wird auf seine Kosten kommen.
    Wer aber ein Guild Wars spielen möchte wird sich wohl ziemlich verloren fühlen.

  • Zitat von »A.Ludwig«
    Wenn du im Handelsposten fehlende Materialien kaufst, geht das Craften relativ schnell.


    Naja wenn man viel Gold in die Zutaten steckt, dann spart man natürlich Zeit zum farmen. Wenn man berufe auch erst mit lvl 80 richtig anfängt spart man natürlich auch zeit weil man sehr viel schneller an gold kommt( man ist mit 80 im wvw auch effektiver=mehr gold). Aber ich finde das a weng blöd, wenn lvl 80iger berufe praktisch instant maxen. Imho sollte man craften nebenbei machen können, praktisch als zusatz. soe wie bei wow, lotro, sto, ..., also wie bei allen anderen mmos. Bei gw2 ist dieses "nebenbei" mal crafting betreiben nicht möglich. Alleine für tier 1 muss man extrem farming betreiben, oder eben für gold alles kaufen. was imho keine Lösung sein sollte.

    PS: Du hättest nicht mein ganzes post quoten müssen xD

  • Zitat von »fastgiga«
    Also den riesigen Zeitaufwand fürs craften hättet ihr gerne stärker Unterstreichen können. Abgesehen von Kochen kenne ich fast niemanden der craften auf maximal leven (400) gebracht hat. (Kochen geht sehr schnell mit guten Guides ausm netz). Problematisch ist hier vorallem, dass alle berufe (bis auf Kochen) die selben rohstoffe brauchen. Dadurch steigt deren Preis enorm an.

    Auf die dungeons geht der Artikel leider nicht wirklich ein, das ist Schade. Hier sollte man erwähnen das im moment die Anfangs Dungeons durchs downscalling deutlich schwerer sind als die Enddungeons. Ka was sich Anet dabei gedacht hat...den ultimativen Endboss von GW2 leichter zu machen als einen läpischen stufe 35er Mob.

    Hat eigentlich jmd. die lags ab 1800 erwähnt? Und die verbugten Quests in den ab lvl 60 Gebieten?

    Versteht mich nicht falsch, Gw2 is ganz ok, aber wartet mit dem Kauf lieber noch. Dann wirds billiger und die Fehler sind vielleicht draußen. die offizielen Foren sind immer hin 14 Tage nach Release geöffnet worden.


    Wenn du im Handelsposten fehlende Materialien kaufst, geht das Craften relativ schnell. Ich habe auf diese Weise den Rüstungsschmied und Schneider innerhalb kürzester Zeit auf 400 gebracht, beim Koch dauerte es etwas länger bei mir, in dem Fall habe ich ganz ohne fremde Hilfe Zutaten beschafft.

  • Also den riesigen Zeitaufwand fürs craften hättet ihr gerne stärker Unterstreichen können. Abgesehen von Kochen kenne ich fast niemanden der craften auf maximal leven (400) gebracht hat. (Kochen geht sehr schnell mit guten Guides ausm netz). Problematisch ist hier vorallem, dass alle berufe (bis auf Kochen) die selben rohstoffe brauchen. Dadurch steigt deren Preis enorm an.

    Auf die dungeons geht der Artikel leider nicht wirklich ein, das ist Schade. Hier sollte man erwähnen das im moment die Anfangs Dungeons durchs downscalling deutlich schwerer sind als die Enddungeons. Ka was sich Anet dabei gedacht hat...den ultimativen Endboss von GW2 leichter zu machen als einen läpischen stufe 35er Mob.

    Hat eigentlich jmd. die lags ab 1800 erwähnt? Und die verbugten Quests in den ab lvl 60 Gebieten?

    Versteht mich nicht falsch, Gw2 is ganz ok, aber wartet mit dem Kauf lieber noch. Dann wirds billiger und die Fehler sind vielleicht draußen. die offizielen Foren sind immer hin 14 Tage nach Release geöffnet worden.

  • Sehe das ähnlich wie meine Vorredner. Der Spielspaß ist extrem hoch, die Atmosphäre klasse und das ist am Ende des Tages eben das, was ein Spiel erreichen muss ... unterhalten. Daher kann ich dem Besagten im Artikel zu 100% zustimmen. Wir sehen uns in Tyria! ;)

  • Ich gebe dem Spiel 97% Spielspass denn für mich als Gamer zählt nur der Spass am Spiel. Die ganzen Fehler die das Spiel "noch" hat, werden ja nach und nach ausgemerzt und haben deswegen bei der Spielbewertung nix zu suchen. ;)

  • Für mich auch seit langem mal wieder ein richtiges Erlebnis.
    Der Artikel ist gut geschrieben :)
    Mich stören insgesamt 3 Sachen an dem Spiel:
    1. Events müsssen teilweise schon mitgenommen werden um zu leveln, eine Aufgabe pro Level ist einfach nicht hinreichend, sonst müsste man sich Stufe für Stufe im WvW erspielen. Das funktioniert so nicht, aaaaber man bekommt ja Bonus XP für Folgetötungen.
    2. Der Zugang zu Dungeons ist etwas hart. Es ist einfach nicht immer möglich was zu reißen und dabei spiele ich schon stak auf Heilung als Engi ;)
    3. Das Craftsystem mag zwar innovativ wirken, ist aber bei dem Zeitaufwand und den Massen an benötigten Ressourcen komplett überzogen!

Informationen zu Guild Wars 2

Titel:
Guild Wars 2
System:
PC
Entwickler:
ArenaNet
Publisher:
NCsoft
Genre:
Online-Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 12 Jahren / 12+
Spieler:
Offline: - / Online: 1-
Release:
28.08.2012
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Test-System:

  • Intel i7-2600k @3.40GHz
  • 4 GB RAM
  • GeForce GTX 680
  • Windows 7

Features:

PC

  • persistente Spielwelt
  • dynamische Ereignisse
  • persönliche Geschichte
  • 5 Rassen
  • 8 Klassen

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