Tipp - Gran Turismo 3 zum GT-Modus : Gran Turismo 3 zum GT-Modus

  • PS2
Von Kommentieren

Gran Turismo 3 zum GT-Modus

Für alle 'Gran Turismo 3'-Süchtigen haben wir hier einige Tipps zum GT-Modus des Games.

Allgemeines:
Habt ihr euch entschieden, das Kernstück des Spiels in Angriff zu nehmen, solltet ihr folgendes bedenken: Zwar stehen euch zu Beginn eurer Karriere 18000 Credits zur Verfügung, so dass ihr euch direkt einen Wagen anschaffen könnt, allerdings lohnt es sich, zuerst die Prüfungen zur nationalen Lizenz B abzulegen. Ihr solltet euch hier nicht bloss mit den bronzenen Auszeichnungen zufrieden geben, sondern überall Gold holen. Das dauert zwar eine Weile, macht euch aber den Einstieg um einiges leichter: Zum einen lernt ihr dadurch besser fahren, zum anderen bekommt ihr als Belohnung einen Mazda Miata MX-5. Dieser ist zwar nicht besser, als die anderen Autos die ihr zu Beginn kaufen könnt, allerdings könnt ihr dadurch die 18000 Credits dafür benutzen, eine Menge Tuning-Teile zu kaufen, was das Siegen in den verschiedenen Rennen der Anfänger-Liga viel einfacher macht.

Daneben solltet ihr natürlich auch versuchen die anderen Lizenzen zu erlangen, da ihr zum einen die Prüfungen dazu sowieso früher oder später ablegen müsst und euch zum anderen aber auch zu einem besseren Fahrer macht.

Welcher Wagen?
Es ist verständlich, dass nicht jeder Zeit, Lust und Geduld hat, sich stundenlang mit den Lizenzprüfungen abzumühen, um überall Gold zu holen. Für all jene, die direkt ins Spiel einsteigen wollen, stellt sich also die Frage, welchen Wagen sie sich anschaffen sollen. Hier eine Liste der verfügbaren Autos, die es für unter 18000 Credits zu kaufen gibt:

Daihatsu Mira TR XX Avanzato R (11140 Credits, 64 PS, FF)
Daihatsu Stoira X4 (13900 Credits, 120 PS, 4WD)
Mazda Demio GL-X (14660 Credits, 100 PS, FF)
Mazda Miata MX-5 (16900 Credits, 130 PS, FR) 980KG, 1839kubik
Mazda Miata MX-5 (17000 Credits, 120 PS, FR) 940KG, 1597kubik
Suzuki Alto Works Suzuki Sports Limited (12220 Credits, 64 PS, 4WD)
Toyota Yaris Euro Edition (12880 Credits, 88 PS, FF)
Toyota Sprinter Trueno GT Apex (13550 Credits, 130 PS, FR)
Toyota Yaris RS 1.5 (14530 Credits, 110 PS, FF)
Chrysler PT Cruiser (17980 Credits, 152 PS, FF)
Volkswagen New Beetle 2.0 (15930 Credits, 117 PS, FF)

Von diesen Wagen können vor allem zwei besonders empfohlen werden: Der Toyota Sprinter Trueno GT Apex und der Chrysler PT Cruiser. Mit dem Toyota habt ihr für einen relativ geringen Preis bereits eine Menge PS und habt noch Geld übrig, um die ersten Upgrades zu kaufen. Wenn ihr euch nämlich das Auspuff und Luftfilter-Set Semi Rennen für 2800 Credits und den Rennchip für 1000 Credits kauft, hat euer Fahrzeug schon zu Beginn 140 PS, was die ersten Rennen zum Kinderspiel macht.

Habt ihr euch für den Chrysler entschieden, habt ihr auch ohne Upgrades bereits einen leistungsstarken Motor mit 152 PS. Zudem macht es der Frontantrieb Anfängern wiederum einfacher, das Fahrzeug durch die Kurven zu scheuchen.

Eine Alternative wäre allenfalls noch der Mazda Miata MX-5 für 16900 Credits, der mit einem Renn-Chip immerhin noch auf 133 PS kommt. Allgemein lässt sich sagen, dass ihr eigentlich mit fast allen der verfügbaren Wagen eine Siegchance in den ersten paar Rennen habt. Ihr müsst halt einfach besser fahren, als wenn ihr euch den Trueno oder den PT Cruiser anschafft.

Wenn dann die Zeit naht, an der ihr euch einen zweiten Wagen zulegt, dann nehmt einen mit viel PS, aus dem sich eine hohe Spitzengeschwindigkeit herausholen lässt. Gute Beispiele hierfür sind der Mitsubishi 300GT oder der Nissan Skyline. Absolviert damit möglichst viele Rennen und reinvestiert die gewonnen Prämien in Tuning-Teile. Wenn ihr im Besitz einer S-Lizenz seid und euer Fahrzeug erst einmal voll ausgebaut habt, versucht euch im 'Wie der Wind'-Rennen der Profi-Liga. Zum einen gibt es hier für wenig Arbeit verhältnismässig viel Geld, zum anderen könnt ihr einen Mazda 787B mit 700 PS gewinnen! 

Erstes Tuning:
Die ersten Upgrades, die ihr euch anschaffen solltet, sind 'Auspuff & Luftfilter'-Teile, der Renn-Chip oder die 'Gewichtssenkungs'-Teile. Die ersten beiden bringen für wenig Geld einen Anstieg der PS-Zahl, während die dritte Massnahme das Handling und die Beschleunigung verbessern. Falls ihr einen Wagen habt, der über einen Turbo verfügt, dann kauft einen Turbosatz oder den Renn-Ladeluftkühler. Das kostet wenig Geld und schraubt die Leistung ordentlich nach oben.

Da die superweichen Rennreifen in GT3 soviel teurer sind als in GT2, könnt ihr euch diese Möglichkeit des Tunings erst später im Spiel leisten. Habt ihr allerdings erst einmal genug Geld dafür, solltet ihr dieses dann auch investieren, da sich dieser Kauf doch sehr positiv auf das Handling eures Wagens auswirkt. Leider lohnt sich diese Anschaffung nur in der Anfänger-Liga, so wie in den Rennen der Amateur-Liga, in denen nicht mit vorgegebener Reifenabnützung gefahren werden muss.

Daneben solltet ihr ruhig etwas herumexperimentieren und ausprobieren, welche Tuning-Teile euch den grössten Nutzen bringen. Mit der Renn-Schwungscheibe erfolgt zum Beispiel sowohl das Ansteigen als auch Absinken der Motorleistung viel direkter und Investitionen in die Federungs-Teile oder Upgrades zur Steigerung der PS-Zahl werten euren Wagen sicher auf. Eine vollständig anpassbare Gang-Schaltung ist wiederum besonders nützlich, wenn Rennen auf der Teststrecke absolviert werden müssen, da es sonst unter Umständen unmöglich ist, dort zu gewinnen.

Nicht zu vergessen ist auch der bereits erwähnte Ölwechsel im 'GT Auto'-Shop, damit der Motor stets die beste Leistung bringen kann.

Eingesendet und geprüft von Alexander Moser.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel