Test - X-Men Legends 2: Rise of Apocalypse : X-Men Legends 2: Rise of Apocalypse

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Während wir auf das dritte Kino-Abenteuer der X-Men noch ein wenig warten müssen, servieren uns Activision und die Jungs von Raven Software zumindest schon mal neues Futter für unsere Konsolen. In 'X-Men Legends 2: Rise of Apocalypse' zieht das Team der bekannten Superhelden mal wieder in den Kampf und bekommt es dabei mit einigen echt zähen Burschen zu tun. Wir sagen euch, ob noch mehr in dem Spiel steckt als schnöde Action-Kost.

Ein alter Feind kehrt zurück

Sogar der ansonsten stets gefasste Professor Xavier gerät ins Grübeln, als er von den Vorfällen der vergangenen Tage hört. Der Superschurke Apocalypse ist in den Besitz einer unheilvollen Prophezeiung gelangt und hält die gesamte Menschheit plötzlich in seinem Würgegriff. Selbst die schlagkräftige Truppe der X-Men kann alleine nichts gegen ihn unternehmen und steht vor einer harten Entscheidung. Nur ein Bündnis mit der verhassten Bruderschaft rund um deren Anführer Magneto könnte die Macht von Apocalypse und seinen Schergen brechen. Der Feind ihres Feindes wird somit zu ihrem besten Freund. Das ist sowohl Hintergrundgeschichte als auch Ausgangspunkt des Action-Rollenspiels aus dem Hause Raven Software. Ihr steuert stets ein Team aus vier verschiedenen Helden beziehungsweise Schurken aus der Top-down-Perspektive und führt diese durch die unterschiedlichsten Schauplätze. Von unterirdischen Höhlenkomplexen über verwinkelte Labortrakte bis hin zu Ausflügen in die Großstadt ist eigentlich alles dabei, was das X-Men-Universum hergibt. Wie bereits angesprochen liegt die Besonderheit des Spiels in der Tatsache, dass ihr sowohl die bekannten Helden der X-Men als auch die bösen Buben aus der Bruderschaft in euer Team aufnehmen könnt. Insgesamt 16 Charaktere stehen euch zur Verfügung. Das Angebot reicht vom leicht reizbaren Wolverine über die hübsche Rogue bis hin zu solch finsteren Kerlen wie Juggernaut oder Magneto persönlich.

Jede Figur verfügt über individuelle Stärken und Schwächen. Während Wolverine beispielsweise ein hervorragender Nahkämpfer ist, agiert Storm mit ihren Elementarzaubern lieber aus der zweiten Reihe. Hinzu gesellen sich mehrere Spezialmanöver, die besonders durchschlagkräftig sind. Magneto schießt beispielsweise einen starken Magnetstrahl auf seine Gegner, während Wolverine einen Klingenwirbel entfacht. Um diese Aktionen ausführen zu können, müssen die Charaktere jedoch zunächst ein bestimmtes Level erreichen. Hier kommt der Rollenspielaspekt zum Tragen. Durch getötete Gegner und absolvierte Aufträge fließen Erfahrungspunkte auf das Konto der Kämpfer. Mit jedem Stufenaufstieg erhöht ihr deren Attribute und schaltet neue Specials frei – auf Wunsch sogar automatisch. Allgemein greift euch besagte Automatikversion hilfreich unter die Arme und stattet die Gruppe auf Wunsch sogar mit den vorher gesammelten Gegenständen aus – prima.

Kompromisslose Action

Leider kommt dieser Komfort nicht überall zum Tragen. Während das Wechseln der Teammitglieder während des Kampfes noch recht simpel via Steuerkreuz vollzogen wird, ist die Menüführung ein Graus. Nicht nur, dass das Handling innerhalb der Untersektionen recht unübersichtlich ist. Auch das Umherspringen und Umschalten ist recht mühsam und umständlich. Schade, das hätte man anders lösen können und müssen – gerade in Bezug auf den Rollenspiel-Aspekt. Doch zurück zum eigentlichen Spielgeschehen. Das besteht prinzipiell aus einer einzigen Hack'n'Slay-Orgie ohne Kompromisse. Mittels einfacher Knopfdrücke lasst ihr leichte und schwere Angriffe sowie Kombinationsattacken vom Stapel und schickt Roboter, Insektenwesen und Mutanten ins Jenseits.

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