27.07.2012 - Tobias Simon
Während die Spieleindustrie eher bestrebt ist, dem Handel mit gebrauchten Titeln den Garaus zu machen, scheint der US-Händler GameStop offensichtlich andere Pläne zu verfolgen. So bekräftigte CEO Paul Raines nun in einem Interview mit Gamespot, dass man sich vielmehr Gedanken darüber mache, den Handel mit Gebrauchtspielen auch auf den digitalen Bereich auszuweiten.
Laut Raines sei dies demnach "sehr interessant". "Es gibt verschiedene Technologien da draußen in Europa und wir haben uns davon einige angesehen, die [in die Überlegungen] miteinbezogen sind. Wir sind interessiert", so der GameStop-CEO weiter.
Demnach gebe es in diesem Bereich bislang keine bedeutenden Geschäfte, sehe darin aber einen großen Markt. Für die Umsetzung gebe es aber nur wenige Unternehmen, mit denen man bislang gesprochen habe. Die ganze Sache könnte sich - so sie denn überhaupt kommen sollte - also noch eine ganze Weile hinziehen. Was haltet ihr von dem Gedanken?
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Kommentare zu GameStop
Ich kann das bestätigen!
In der Firma in der ich zuletzt gearbeitet habe wurden CDs/DVDs und BluRays produziert und verpackt und wir erhielten gefühlt 5% zum "Neu-Verpacken" zurück.
Wird dich vielleicht schockieren, aber auch Amazon und Media Markt / Saturn verkaufen teilweise Gebrauchtware (also Rückläufer) als Neuware. Wird einfach wieder eingeschweißt und ab ins Regal.

Das ist hier keine Verteidigungskampagne sondern nur eine Darstellung der Realität
Ich finde den Namen der Kette sehr aussagekräftig: GameSTOP.
Wer seine Games dahin bringt, ist eh nicht unbedingt ganz geschickt im Handeln.
Gamestop bringt aber auch ganz andere Dinge, z.B. gebrauchte Spiele als neu zu verkaufen.
Das ist hier keine Schutzkampagne, sondern mir einmal passiert.