Test - Fur Fighters: Viggo's Revenge : Fur Fighters: Viggo's Revenge

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Der Titel des Spiels, 'Fur Fighters: Viggo's Revenge', lässt vermuten, dass es sich um einen zweiten Teil handelt. Und tatsächlich gibt es bereits ein 'Fur Fighters'-Game auf Segas Dreamcast. Doch wer dieses bereits gezockt hat, wird schon bald enttäuscht feststellen müssen, dass es sich im großen und ganzen eine 1:1 Umsetzung ist - zumindest vom Leveldesign.

Denn einige, hauptsächlich kosmetische Änderungen gibt es schon. So haben die Entwickler den Grafikstil komplett geändert und einige Effekte der PS2-Hardware angepasst. Doch dazu später. Wie bereits erwähnt hat sich im eigentlichen Spiel bis auf ein paar minimalen Veränderungen nichts geändert. Das muss allerdings nicht zwangsläufig schlecht sein, denn die 'Fur Fighters' konnten auf Dreamcast durchaus gefallen und erhielten gute Wertungen in der Fachpresse.

Fur Fighters: Viggo's Revenge
Angriff auf Furfighter Village.

Zur Story: Auf einer Insel leben die Fur Fighters - einer Gruppe von animalischen Kämpfern. An einem abgelegenen Strand haben sie fern ab von Gefahr ein kleines Dorf aufgebaut, wo jeder mit seiner Familie friedlich in den Tag lebt. Die vergangenen Abenteuer als man den Erzfeind General Viggo besiegte, scheinen so fern. Doch dieser mauserte sich in der Großstadt zu einem der mächtigsten Personen. Immer noch ist er besessen vom Gedanken, die Welt zu beherrschen. Dies soll nun durch eine erneuten Plan mit Hilfe seiner zahlreichen Halunken und Handlanger versucht werden.

Doch der Bösewicht hat aus seinen bisherigen Fehlschlägen gelernt - die Fur Fighters dürfen ihm unter keinen Umständen in die Quere kommen. Deshalb greift er mit Helikoptern das Fur Fighter Dorf an und versetzt alle Einwohner mittels Gas in einen unfreiwilligen Schlaf. Es wäre nun für ihn ein leichtes, seine gehassten Gegenspieler umzubringen, doch dies ist ihm zu simpel. Stattdessen lässt er die sechs Fur Fighters zurück und entführt deren riesigen Nachwuchs. Er ist sich sicher, dass er so die pelzigen Söldner im Griff hat - doch da hat er nicht mit dem Kampfwillen der zurückgelassenen Tieren gerechnet! Diese beschließen, nach einem kurzen Training auf die gefahrvolle Suche nach ihren Zöglingen zu machen

Fur Fighters: Viggo's Revenge
Die süßen Kleinen.

Doch wer sind die Fur Fighters eigentlich? Nun, ihr Anführer heißt Roofus. Er ist ein Hund, der in mehreren Kriegen das Kampfhandwerk gelernt hat. Seine Spezialfähigkeit ist das Graben an speziellen Stellen, wodurch er in ein anderes Gebiet gelangt. Ihm zur Seite steht die französische Katze Juliette. Sie ist extravagant und manchmal etwas zickig, dafür aber eine gute Kämpferin und kann an gekennzeichneten Wänden entlang klettern. Seinen Nachteil stellt sich bald als einen Vorteil heraus - die Rede ist von Chang, dem chinesischen roten Panda. Er ist zwar klein, kompensiert das aber durch seine Cleverness und kann so schmale Durchgänge passieren. Ein fröhlicher Zeitgenosse ist Bungalow, das Känguru. Er ist zwar nicht der klügste, kann aber höher springen als alle seine Kollegen. Da Rico der Spezies der Pinguine angehört, kann der Argentinier im Gegensatz zu seinen Kumpanen im Wasser tauchen.

Das letzte Tier im Bunde ist eigentlich gar kein Fur Fighter. Der kleine Drache Tweek ist erst ein Tag alt, trotzdem will er seine Brüder und seine Mutter aus den Fängen Viggos befreien. Er ist zwar langsam, kann aber dafür seine Stummelflügel einsetzen, um ein paar Meter weit zu segeln.

Fur Fighters: Viggo's Revenge
Im Trainingscamp.

Das Gameplay von 'Fur Fighters: Viggo's Revenge' ist schnell durchschaut: Ihr könnt eines der Tiere durch die riesigen Stages steuern und müsst dessen Kinder befreien. Diese gehen allerdings nur mit ihrem richtigen Elternteil mit, so dass ihr oft die Spielfigur wechseln müsst. Dies geschieht mit Hilfe Teleportern, die überall zu finden sind. Welche Figur eingewechselt wird, erkennt ihr am Portrait des Tieres, das am Teleporter zu sehen ist. So ergeben sich viele Rätsel, da man einerseits die Spezialfähigkeiten jedes Tiers einsetzen muss und andererseits aber auch mit dem richtigen Kämpfer zu seinem Zögling zu gelangen. Praktischerweise wird nach dem Wechsel der Figur automatisch der Spielstand abgespeichert und die Lebensenergie aufgefrischt. Denn leider hetzt euch Viggo unzählige Schergen auf den Hals, die meisten davon sind Bären mit Pistolen oder Gewehren. Aber auch beispielsweise gefräßige Krokodile oder Raketenwerfer-Pfaue wollen euch an den Pelz.

 

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