Test - Final Fantasy Tactics: The War of the Lions : Neuauflage des Strategieklassikers

  • PSP
Von Kommentieren

’Final Fantasy Tactics’ begeisterte zahlreiche Strategie-Fans vor zehn Jahren auf PSone. Das innovative Strategie-Rollenspiel entzückte Genre-Fans wie auch Taktikneulinge. Nun folgt eine PSP-Umsetzung, die beweist, dass der Titel auch heute noch verzaubern kann.

Ein Klassiker durch und durch

’Final Fantasy Tactics’ auf PSone begeisterte japanische und amerikanische Strategie-Fans vor zehn Jahren, schlichtweg weil sich das Spiel kaum Fehler erlaubte und obendrein mit einigen innovativen Elementen glänzte. Wir Europäer gingen dabei leer aus und werden erst jetzt in Form einer PSP-Umsetzung entschädigt. Die Story fängt mit einem Prolog und einem Schlüsselerlebnis der Protagonisten an: Ramza muss mit ansehen, wie sein ehemals bester Freund Delita Prinzessin Ovelia entführt. Daraufhin springt die Geschichte in der Zeit zurück und rollt die Geschehnisse auf, welche zu diesem Verrat führten. Was folgt, ist ein episch angelegtes Drama, in dem Politik und Machtspielchen im Vordergrund stehen.

Kästchenkrieg

Vorrangig wird gekämpft, und das rundenbasierend. Die Schlachtfelder sind von überschaubarer Größe und isometrischer Natur. Der daraus resultierende Nachteil der geringen Übersicht wird größtenteils dank der Möglichkeit, die Kamera in 90°-Schritten drehen und ein wenig kippen zu dürfen, abgefangen. Genretypisch könnt ihr mit jedem Charakter pro Runde einmal laufen und eine Aktion ausführen, sei es angreifen, zaubern oder ein Item benutzen. Anschließend bestimmt ihr noch, in welche Richtung die Einheit blicken soll, was sich wiederum auf die Defensive auswirkt. Denn es macht durchaus einen Unterschied, ob jemand von vorne oder von hinten attackiert wird. Leider benötigt ihr so pro Zug relativ viele Klicks, was auf Dauer etwas nervt.

Die Karriere eines ’Final Fantasy’-Soldaten

Auch die Menüführung abseits des Kampfgeschehens wirkt dezent veraltet. Dies mag auch an der Komplexität des Konzeptes liegen, schließlich könnt ihr die Jobklasse jedes einzelnen Charakters ändern. Abhängig von eurer Erfahrung in bestimmten Jobs schaltet ihr weitere Berufe frei und verfügt ergo über neue Aktionsmöglichkeiten. Beispielsweise könnt ihr als Chemiker Gegenstände benutzen, als Dieb dem Feind auf dem Schlachtfeld Dinge stehlen oder als Schwarzmagier mit dicken Zaubersprüchen angeben.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel