Preview - Final Fantasy Tactics : Squares Taktik-Klassiker kommt zurück.

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Für Sonys PSP sind bereits einige Remakes bekannter PSone-Hits erschienen. Besonders freuen darf man sich aber auf die Strategieperle ’Final Fantasy Tactics’, die auf PSone nie offiziell in Europa erschienen ist. Wir haben die PSP-Umsetzung angetestet.

Willkommenes Recycling

Guck mal an, ein neues PSP-Spiel und ganz überraschend eine weitere Umsetzung eines weiteren PlayStation-Oldies! Aber den Sarkasmus beiseite geschoben, ist uns diesmal die Aufwärmerei mehr als Recht: ’Final Fantasy Tactics’ gehört zu den letzten, wirklich großen Square-Enix-Klassikern, die es nie offiziell nach Europa geschafft haben.

Storytechnisch wartet ein kleines Politdrama mit Mittelalterflair auf euch, vergleichbar mit ’Final Fantasy 12’. Kein Wunder, stammen doch beide Spiele aus der Feder von Yasunori Mitsuda und sogar die Welt trägt in beiden Fällen den Namen Ivalice. Stellt euch also weniger auf eine Liebesschnulze ein als auf Verrat und das Infragestellen alter Freundschaften, womit der Protagonist Ramza konfrontiert wird.

Mehr als ein schnöder Strategie-Rollenspiel-Mix

Sowohl Kämpfe als auch ein Großteil der Storyszenen werden auf einem isometrisch dargestellten Spielfeld abgespult. Der Ablauf ist rundenbasierend, wobei ihr euch in den meisten Fällen vor Beginn einer Schlacht selber aussucht, welche eurer Einheiten mitkämpft. Ein einzelner Zug mutet aus heutiger Sicht etwas komplex an: Ihr könnt euch entweder bewegen und danach angreifen oder andersherum. Zudem legt ihr abschließend fest, in welche Richtung der Charakter blickt. Dies ist insofern wichtig, weil ihr somit eine bessere Kontrolle darüber erhaltet, welchen Gegnern er den Rücken zuwendet und von welcher Seite aus er somit stärker verwundbar ist.

Das Job-System gehört zu den beliebtesten Features der ’Final Fantasy’-Serie und sorgt auch im ’Tactics’-Ableger für eine gehörige Portion Abwechslung. Ihr könnt jedem Charakter individuell einen Job zuordnen, was sich wiederum auf deren Fähigkeiten auswirkt. Das wird dem einen oder anderen vielleicht etwas fummelig vorkommen, allein deshalb weil ihr es hier nicht nur mit einer vier Mann starken Truppe wie in den anderen ’Final Fantasy’-Spielen inklusive Job-System zu tun habt.

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