Test - Everybody´s Golf: World Tour : Delikatesse für Golf-Fans

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Nach monatelangem Schmuddelwetter und dem etwas enttäuschenden ’Tiger Woods PGA Tour 08’ freuen sich Golfliebhaber auf den Beginn der Golfsaison bei strahlendem Sonnenschein sowie auf ein gutes Videospiel zu ihrem Lieblingssport. Das Wetter können wir leider nicht beeinflussen, das gute Golfspiel präsentieren wir dafür jetzt.

Eine Einschränkung aber vorneweg: Nur Besitzer einer Playstation 3 kommen in den Genuss von 'Everybody´s Golf: World Tour'. Die Erfolgsserie wechselt also nach PS2 und PSP auf Sonys neue Konsole. Nach der fünfzehnminütigen Installation kann es dann endlich losgehen.

Absolute Einsteiger wagen erst mal im Training ein paar Gehversuche und werden sich schnell wundern, wie einfach das Spielgeschehen von der Hand geht. Schon nach wenigen Übungsrunden geht die Steuerung in Fleisch und Blut über. Dabei gibt euch das Spiel sogar zwei Möglichkeiten: Zum einen die klassische Variante mit Balken und Drei-Click-System, die man schon in all den anderen Golfspielen gesehen hat. Zuletzt waren Verschlimmbesserungen an diesem System ein Abwertungsgrund für die Konkurrenztitel. Darüber brauchen wir hier kein Wort mehr zu verlieren, widmen wir uns lieber der neuen, erweiterten Variante. Die hat es nämlich in sich.

Everybody's Golf: World Tour

Schlägertyp!

Dieser Stil besteht aus zwei Phasen. In der ersten Phase holt die Spielfigur Schwung, was ihr natürlich optisch nachvollziehen könnt. Sobald die gewünschte Stärke erreicht ist, solltet ihr die Kreistaste betätigen und gleichzeitig die zweite Phase einleiten. Jetzt zeichnet sich ein Kreis um den kleinen Golfball, und da kommt es auf exaktes Timing an. Hier gilt: Je enger das Rund, desto besser. Auch beim entscheidenden Einlochen zeigen sich die Vorteile schnell: Ein Drahtgitter legt sich über die spielentscheidende Zone und blendet die Neigungen und Steigungen ein. Dazu lohnt auch immer wieder ein Blick nach oben rechts zur Windanzeige, die Aufschluss über aktuelle Richtung und Stärke gibt - besonders starke Windböen sind auch optisch zu sehen. Durch die hilfreichen Anzeigen auf dem Display lässt sich so jeder Schlag genauestens nachvollziehen. Die Schläger selbst lassen sich per L1-/R1-Taste wechseln, die aktuelle Wahl findet sich unten links, daneben die Entfernung zum Loch.

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