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Preview - Das Schwarze Auge: Demonicon : Ab ins Schattenland

  • PC
  • X360
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Alle Jahre wieder wagt sich ein Entwicklerstudio an die Umsetzung eines Pen-&-Paper-Rollenspiels. Manchmal klappt das ganz gut, manchmal geht das aber auch in die Hose. Die Nouhema Studios sind aber guter Hoffnung, ein vernünftiges Spiel zur DSA-Lizenz auf die Beine zu stellen, und sie haben durchaus Gründe dafür. Wir haben auf der gamescom erste Eindrücke gesammelt.

Einer der Gründe könnte sein, dass sich das Team einen originalen DSA-Autor gekrallt hat, der für die Geschichte zuständig ist und in dieser Funktion ganz eng mit dem Entwickler-Team zusammenarbeitet. Keine schlechte Idee, denn natürlich funktioniert ein Pen-&-Paper-System nicht ohne Anpassungen als Videospiel.

Bei dem Spiel selbst handelt es sich um ein Third-Person-Rollenspiel, einzig und allein für Solisten gedacht. Es basiert auf der Trinity-Engine, die bereits in ArcaniA: Gothic 4 Verwendung fand, was schon mal auf eine brauchbare visuelle Umsetzung hoffen lässt. Der Titel erscheint sowohl für PC als auch PlayStation 3 und Xbox 360 – im Herbst 2012 soll es so weit sein.

Der Fokus liegt zum einen auf der Handlung, die euch ins düstere Schattenland führt, zum anderen auf actionreichen Kämpfen, die zwar auf dem Regelwerk von DSA basieren, aber nicht zu komplex und überladen ausfallen sollen. Nebenher gibt es eine Menge Entscheidungsmöglichkeiten mit Konsequenzen. Dabei soll durchaus nicht gleich klar sein, welche Auswirkung die Entscheidungen haben. So tötet ein Nekromant zum Beispiel reihenweise Bauern. Klingt erst mal nicht nett. Aber es kann gut sein, dass der Bösewicht gar nicht so böse ist, sondern nach einem Mittel sucht, eine viel schlimmere Katastrophe zu verhindern, indem er an den Bauern Mittel zur Heilung einer Seuche testet.

Der Spielverlauf soll insgesamt eher linear gestaltet werden, mit einer Stadt als Zentrum für die Vergabe von Quests. Die Konsequenzen eurer Entscheidungen sollen in der Stadt deutlich sichtbar werden. Die Ereignisse führen euch durch düstere Gefilde wie Sümpfe, Dungeons oder Klosteranlagen. Als Gegner erwarten euch ebenfalls eher düstere Gestalten, rund 30 verschiedene Gegnertypen soll es geben, die euch mit intelligentem Gruppenverhalten einheizen sollen. Hinzu kommen Bossgegner, die nur in strategischem Kampf bezwungen werden können. Rund 25 Stunden sollen euch die Ereignisse beschäftigen, erkundungsfreudige Spieler können noch ein paar Stunden draufrechnen.

In Sachen Charaktersystem will sich das Team eng an die DSA-Vorlage halten. Es gibt acht Fähigkeiten außerhalb des Kampfes, so wie Dialogfähigkeiten oder Schlösseröffnen. Waffen, Talente und Manöver stammen komplett aus dem Regelwerk und werden anhand von Abenteuerpunkten weiterentwickelt, allerdings mit Anpassungen an die Action-Mechanik der Kämpfe.

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Warten wir mal ab, was die Entwickler letztendlich aus dem Spiel machen. Noch ist der Titel in einem sehr frühen Stadium, gerade mal 20 bis 30 Prozent sind fertig. Die Umgebungen sahen schon ganz ordentlich aus und die Bosskämpfe wirkten knifflig. Allerdings muss man auch sagen, dass das Gesamtpaket noch ein wenig altbacken und bieder wirkte, trotz der düsteren Umgebung. Hoffen wir mal, dass sich das Team nicht zu viel vorgenommen hat. Wer möchte, kann sich das Spiel übrigens im November auf der DSA-Convention selbst anschauen.

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