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Dark Souls - Preview

Dark Souls beginnt eigentlich wie jeder Teil der Elder-Scrolls-Reihe: im Knast. Warum ihr dort hineingeworfen werdet, wisst ihr nicht. Betrachtet ihr euren Charakter aber ganz genau, stellt sich heraus, dass ihr längst nicht mehr zu den Lebenden gehört. Ihr seid ein Untoter, eine lebende Leiche, ein intelligenter Zombie ohne Drang zum Hirnfressen. Fest steht: Aus dem Gefängnis müsst ihr raus! Natürlich bietet sich euch direkt zu Beginn die Gelegenheit zur Flucht, womit das Tutorial beginnt. Und selbst in diesem Abschnitt, der zum Erlernen der Steuerung und des Kampfsystems da ist, sind wir einmal gestorben. Aber das muss ja so sein, sonst wäre es kein richtiger Demon's-Souls-Nachfolger.

Der Tod steht ihm gut

Die Angst zu sterben ist euer ständiger Wegbegleiter. Selbst einfache Skelettkrieger können in diesem Spiel eine wahre Bedrohung für eure Lebensenergie sein. Das Ziel bei Dark Souls ist es, keine Treffer einzustecken und mächtig auszuteilen. Erfahrene Demon's-Souls-Spieler wissen, wie der Hase läuft, denn das Kampfsystem ist im Grunde unverändert. Mit den rechten Schultertasten führt ihr Angriffe aus, mit den linken blockt und pariert ihr die Attacken eurer Gegner. Durch Drücken der Kreistaste rollt ihr euch über den Boden, mit der Vierecktaste setzt ihr Items ein, darunter nützliche Dinge wie Heiltränke oder Brandbomben.

Die Kämpfe sind zwar actionreich, verlangen aber eine gehörige Priese Gefühl und Taktik. Stumpfes Draufgekloppe führt nur zum Tod, stattdessen müsst ihr den feindlichen Angriffen ausweichen beziehungsweise diese parieren und dann im richtigen Moment zuschlagen. Gegen einzelne Skelette ist das relativ einfach, gegen Gruppen der Knochengebilde oder stärkere Gegner wird es aber ganz schön haarig. Nicht selten wollten wir in den Controller beißen, ihn zerdrücken, auf ihm herumtrampeln oder ihn in den Fernseher werfen. Zum Glück verfügt Dark Souls über in der Gegend verteilte Leuchtfeuer, die als Speicherpunkte dienen. Verreckt ihr im Kampf, steht ihr an der letzten Feuerstelle wieder mit vollen Lebenspunkten auf. Die bisher erledigten Feinde werden dadurch aber auch wieder zum Leben erweckt und natürlich verliert ihr eure eingesammelten Seelen.

Dark Souls - gamescom 2011 Trailer

My Souls to Take

Seelen erhaltet ihr, ganz wie in Demon's Souls, von getöteten Gegnern. Strecken euch eure Feinde nieder, bleiben die Seelen am Tatort liegen und ihr müsst sie wieder aufsammeln. Segnet ihr auf dem Weg dahin erneut das Zeitliche, sind die Seelen futsch. Das ist eine ärgerliche Angelegenheit, schließlich braucht ihr die spirituellen Überreste der Gegner, um im Level aufzusteigen. Das geschieht nämlich nicht automatisch, sondern kann nur an Leuchtfeuern durchgeführt werden. Dabei dürft ihr Punkte auf die verschiedenen Charakterwerte verteilen und so eure Lebensenergie, eure Angriffskraft oder eure Ausdauer erhöhen, die ihr bei jedem Schlag verbraucht. weiter...

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Kommentare zu Dark Souls

  • Oktober....

    Ich habe vor 2 Monaten mit Demons Souls mal angefangen und war selten von einem Rollenspiel so gefesselt. Obwohl Story und co. nicht so ausgeprägt sind fesselt das Spiel einfach durch ein geniales Kampfsystem + Atmosphäre.

    Ich kann mich an kein Spiel erinnern das bei Nahkämpfen eine so gute Trefferabfrage und ein so raffiniertes Kampfsystem vorzuweisen hat.
    Für jeden der auf ordentliche Schwertkämpfe steht ist das Spiel ein MUSS! :-) Da vergisst man den Schwierigkeitsgrad von alleine.

    Frag mich nur wann ich jemals zu dem Spiel kommen soll wenn im Oktober noch BF3, Pes / FIFA 12, NBA12 etc.. rauskommen O_o

  • Mh, ne direkte Einstellungsmöglichkeit gab es nicht. Allerdings hat sich der Schwierigkeitsgrad je nach deiner Spielweise etwas selbst reguliert: In Welten mit weißer Tendenz waren die Gegner schwächer, in Welten mit schwarzer Tendenz waren die Gegner stärker. Durch Sterben in Menschenform wurde die Welt schwarz, durch das Töten von Bossen wurde sie weiß.

    Ich hab nie gesagt, dass es ne gute Regulierung war :D

  • @Old_Gamer:
    Genau dafür gibt es anpassbare Schwierigkeitsgrade - damit sowohl Anfänger als auch Profis gefordert werden, ohne dass es für den jeweils anderen langweilig bzw. unmöglich wird.

    Hatte Demon's Souls eigentlich 'ne Einstellungsmöglichkeit für den Schwierigkeitsgrad? Weiß das gar nicht mehr...

  • @AndyDaFunkmasta

    zu leicht darf ein spiel natürlich auch nicht sein, denn das ist genauso schlimm wie zu schwer bzw unfair.

    die balance muss einfach stimmen. es muss einen stets fordern, jedoch immer das gefühl vermitteln, dass anfallende auch schaffen zu können. selbst wenn es 3 oder 4 anläufe braucht.

  • Was man von dem Spiel so mitkriegt, macht einem wahrhaftig Angst!!!

  • @Gehennah:
    Arena: Man ist Gefangener im kaiserlichen Kerker und entkommt.
    Daggerfall: Man ist KEIN Gefangener, landet bei Spielstart aber durch eine Bruchlandung in einem Gefängnisgemäuer.
    Morrowind: Man ist Gefangener und auf einem Gefängnistransportschiff nach Vvardenfell wo man freigelassen werden soll.
    Oblivion: Man ist Gefangener im kaiserlichen Kerker.

    Kurz gesagt: Daggerfall tanzt etwas aus der Reihe, aber ansonsten ist man immer ein Gefangener gewesen ;)

  • Startet Daggerfall nicht innem Dungeon und Morrwind auf nem Schiff ;)? Arena hab ich nicht gespielt. Wenn ich ne PS3 hätte würd ichs mir vielleicht mal angucken, Demon Soul hatte ich mal bei nem Kumpel gezockt, war schon einzigartig.

  • @Arparso: ich kann dir gerne Antwort geben. Demon's Soul brachte mir ein Spiel mit einer einzigartigen Atmosphäre (das hat jetzt nicht mit dem Schwierigkeitsgrad zu tun), ich fühlte mich stets in eine völlig fremde Welt versetzt (man beachte, dass dieses Fantasy-Setting natürlich genau meinem Geschmack entspricht). Was die Story anbelangt: Es muss nicht immer alles auf dem Silbertablett serviert werden. Man sollte manchmal auch genug Grips selber mitbringen um eine Geschichte nach dem Ende weiterzuspinnen oder selber zu interpretieren (ich will damit übrigens nicht sagen, dass du kein Grips hast gell ;-) ). Gerade dieses Unwissen in der Story, hat mich fasziniert. Das Ende war ja mal sowas von "WTF"?? Aber ich mag das. Und dann natürlich der Schwierigkeitsgrad: Natürlich er ist wirklich hoch angesetzt, aber er macht auch, dass ich nach einem Bosskampf ein völlig tolles, erleichtertes Gefühl habe, ein gewonnener Kampf gab mir das Gefühl, wirklich etwas geschafft zu haben (jaja, tönt jetzt endnerdig, ich weiss - aber jeder der weiss, was ich meine versteht es).
    Und @Old_Gamer: Ich akzeptiere deinen Kommentar, aber ich mag nicht durch Games ohne Anspruch hindurchspazieren, dafür 15 oder 20 Stunden lang. Da habe ich lieber etwas weniger Umfang, dafür knallhart und voll auf Adrenalin ;-)

    Dark Souls hab ich schon lange vorbestellt und ich freue mich, geht es im gleichen bzw. ähnlichen Tenor weiter. Das neu auf eine Art Open-World gesetzt wird macht mich total neugierig! Im Oktober wird mich meine Freundin wohl selten zu Gesicht bekommen :-D

  • Mh nun ich schätze einfach mal das liegt daran, dass man sich mit Demon's Souls weitaus intensiver beschäftigen mußte als mit allen anderen Spielen die aktuell rauskommen. Dieses "ich konzentrier mich jetzt auf meinen nächsten Schritt"-Gefühl weckt zumindest bei mir wohlige Nostalgiegefühle, da es mich an ältere Rollenspiele und Dungeon Crawler erinnert.

  • Ich verstehe die Faszination am Vorgänger nach wie vor nicht wirklich. Die Technik ist nur mittelmäßig, die Steuerung hakelig, die Story dünn, die KI teils echt dämlich und der Schwierigkeitsgrad im Grunde unfair ("Oh, du bist gestorben... ist dir das Spiel zu schwer? Hier, ich helfe dir: alle Gegner sind jetzt respawnt und du hast nur noch den halben Lebensbalken - toll, oder?").

    Und warum finden es nun alle so toll? Wegen dem harten Schwierigkeitsgrad. Selbst von eingefleischten Fans habe ich bislang (fast) immer nur den Schwierigkeitsgrad und die (WEGEN des Schwierigkeitsgrads) tolle Atmosphäre als Argumente gehört.

    Ich find's jetzt auch nicht schlecht, aber die allgemeine Begeisterung über den Vorgänger kann ich definitiv nicht teilen. Weiß nicht, ob mich Dark Souls da nun bekehren kann - sieht aus wie mehr vom selben.

  • Zitat von »Alamar«
    Dark Souls soll ja durch die neuen Rücksetzpunkte *etwas* einfacher werden.
    So wie ich das verstanden habe, respawnen die Gegner bei jeder Aktivierung eines Rücksetzpunktes.

    Und naja, @zeeo, das vorsichtige Vorgehen war ja ein Feature des Spiels. Du beschwerst dich ja auch nicht über ein Puzzlespiel, weil der nach zehn Stunden Dauerzocken der Kopf qualmt ;)


    Im Grunde genommen hast Du ja recht! Was ich meinte waren diese "2 Schritte machen, Pause, 1 Schritt machen, Pause" Phasen...um zu hören/prüfen was auf einen zukommt. Manchmal etwas arg überstrapaziert. Zusätzlich hatte ich mit neuen Waffen selten das Gefühl wirklich einen großen Gewinn zu haben, obwohl ich Blut schwitzen musste dafür :)
    Wie gesagt, Demon Souls war mal eine nette Herausforderung, aber an einem bestimmten Punkt habe ich einfach das Interesse verloren (was jetzt nicht nur am Schwierigkeitsgrad hing).

  • Dark Souls soll ja durch die neuen Rücksetzpunkte *etwas* einfacher werden.
    So wie ich das verstanden habe, respawnen die Gegner bei jeder Aktivierung eines Rücksetzpunktes.

    Und naja, @zeeo, das vorsichtige Vorgehen war ja ein Feature des Spiels. Du beschwerst dich ja auch nicht über ein Puzzlespiel, weil der nach zehn Stunden Dauerzocken der Kopf qualmt ;)

  • Rüstungen sollten eine wichtigere Rolle spielen, mit der Möglichkeit sie auch aufzuwerten. Armbrüste entweder ganz raus oder sehr viel nutzbarer machen. Mehr Bögen ... Mehr Waffen generell sind nie verkehrt. Mehr Stealth-Möglichkeiten wären auch nicht schlecht.

  • spiele die durch unfaire speicher bzw rücksetzpunkte zu glänzen versuchen, wollen damit meist andere defizite übertünchen. nämlich meist die kurze spielzeit, die jedoch durch das zähe vorwärtskommen nicht weiter auffällt, da man für das spiel wahrscheinlich mehr zeit braucht um das ende zu sehen, als spiele mit deutlich größeren umfang und normalen schwierigkeitsgrad.

  • Habe mich an Demon Souls irgendwie satt gespielt. Dark Souls interessiert mich überhaupt nicht mehr. Grundsätzlich mag ich Spiele mit Herausforderung, aber Demon Souls war ab einem gewissen Punkt einfach nur noch nervig mit dem Zwang zum übervorsichtigen Vorgehen.
    Dafür waren Atmosphöre und Kampfsystem top, seit Severance endlich wieder ein Barbar, der sich wie einer anfühlte mit einem Anderthalbhänder :)

Informationen zu Dark Souls

Titel:
Dark Souls
System:
PC PlayStation 3 Xbox 360
Entwickler:
From Software
Publisher:
NAMCO BANDAI Partners Germany
Genre:
Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 16 Jahren / 16+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
07.10.2011
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Features:

PlayStation 3

  • düsteres Fatansy-Universum
  • unglaublich harter Schwierigkeitsgrad
  • offene, riesige Spielwelt
  • komplexes Kampfsystem

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