Komplettlösung - Cultures : Komplettlösung

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'Cultures - Die Entdeckung Vinlands' ist der Überraschungshit aus dem Hause Funatics. In satten 13 Missionen gilt es komplexe Dörfer zu bauen und deren Bewohner zu lenken. Darkman hilft nun allen gestressten Häuslebauern beim siedeln und werkeln. Denn mit seiner Komplettlösung zum Spiel erklärt er nicht nur jede Mission Schritt für Schritt, sondern hat auch noch eine Menge allgemeine Tipps für euch auf Lager.

Allgemeines
  • Die Erforschung des Umlandes gehört zu den elementarsten Bestandteilen eines jeden Spiels. Gleich zu Beginn sollte die weitere Umgebung mit Wegweisern erschlossen werden. Jedoch nicht zu weit, denn deine Wikinger sollen sich ja nicht auf der ganzen Karte nach Nahrung oder Baumaterial umsehen. Hat der Kundschafter seine Arbeit erledigt, wird er zu einem gewöhnlichen Arbeiter (zum Beispiel Farmer). Später im Spiel kannst du bei Bedarf immer mal wieder einem Wikinger den Beruf eines Kundschafters zuweisen.
     
  • Deine Wikinger, so putzig sie auch aussehen, fressen (anders kann man's nicht sagen!) wahnsinnig viel. Deshalb musst du jeweils zuerst für Nahrung sorgen, nach Fischer und Jäger müssen Farmer, Müller und Bäcker folgen. Am besten eine Farm, eine Mühle und zwei Bäckereien. Erst jetzt kannst du im grossen Stil die lieben Kinderchen kommen lassen.
     
  • Frauen sind auch bei den Wikingern unentbehrlich. Doch zuviel des Guten ist bekanntlich ungesund. Denn leider Gottes herrscht bei den Wikingern nicht der Trend zur Wespentaille und so eine Wikingerin isst genau so viel wie ein stämmiger Arbeiter! Daher gehört in jedes Zwei- oder besser Dreifamilienhaus nur je eine Frau. Ausser das Wohnhaus befindet sich sehr weit von den Nahrungsquellen entfernt, dann kann oft eine zweite Frau im Haus sehr nützlich sein.
     
  • Wenn die Kinder in Scharen per Storch angeflogen kommen, kann es nützlich sein, dem Balg direkt nach der Landung einen eindeutigen Namen zu geben. Brauchst du einen Bäcker, nennst du den Kleinen kurzerhand 'Bäcker', auch wenn es unmenschlich anmutet. Doch du kannst so später das Kind viel besser identifizieren.
     
  • Häuser werden logischerweise nahe bei den Arbeitsplätzen der männlichen Wikinger gebaut. Später im Spiel ist es sinnvoll, jedem Wikinger ein Dach überm Kopf zu spendieren. Dadurch kann man die Männchen etwas besser steuern, da sie nicht mehr in weiter Ferne nach Essen und einer idyllischen Schlafstätte suchen gehen.
     
  • Bildung darf auch im Vinland nicht vernachlässigt werden. Der Sinn der Schule ist einfach: Ein Beruf kann erheblich schneller erlernt werden, als in einer Lehre. Auch Direkt-Einstieg ist möglich: Statt mühsam eine Lehre als Farmer, Müller und schliesslich Bäcker zu absolvieren, geht man einfach in die Schule und lernt den Beruf des Bäckers direkt. Einzige Voraussetzung ist, dass bereits jemand im Dorf einen Meisterbrief als Bäcker erreicht hat.
     
  • Thema Bonuspunkte: Arbeiten deine Wikinger eifrig, erhalten sie zur Belohnung sogenannte Bonuspunkte. Es ist dir überlassen, was du damit anstellst. Du kannst einem Arbeiter zum Beispiel mehr Stärke zuweisen, so dass der Glückliche viel weniger Hunger verspürt. Zu Beginn einer Mission ist dies sicherlich der vernünftigste Verwendungszweck, mangelt es doch meist an Nahrung.
     
  • Job wechseln: Es gibt viele Waren, die nicht in grossen Mengen benötigt werden. Unter anderem brauchst du nicht besonders viel Lehm, Stein oder Geschirr. Darum sollten einige Wikinger öfters die Produktionsstätte wechseln: Wird Lehm benötigt, geht der Töpfer wieder ins Lehmzelt. Gleiches gilt für Produktionszyklen wie den Schäfer und die Webstube oder die Speer- und Bogenmacherei. Selbst in der Mühle muss nicht dauernd ein Müller am Werk sein, oder der Eisenschmelzer kann ruhig auch ein wenig in der Waffenschmiede arbeiten.
     
  • Lager sind sehr wichtig, denn oftmals können nicht alle Waren auch dort produziert werden, wo sie von weiterverarbeitenden Betrieben benötigt werden. Dank Lagern können Wege erheblich verkürzt werden. Willst du eine bestimmte Ware einlagern, musst du dem Lager einen Träger zuweisen. Im Menü dieses Trägers kannst du dann einen Mittelpunkt seines Arbeitsbereichs definieren. Diesen setzt du dann in die Nähe der Produktionsstätte der gewünschten Ware.
     
  • Miteinander statt gegeneinander: Handel kann dir sehr viele Vorteile bringen. Bietet ein befreundetes Volk zu passablen Konditionen eine bestimmte Ware an, kannst du oftmals auf einen ganzen Produktionszweig verzichten. Du sparst einiges an Zeit und Aufwand und benötigst obendrein noch weniger Arbeiter!
     
  • Benutzen deine Wikinger sehr oft eine bestimmte Route, solltest du über den Bau einer Strasse nachdenken. Auf einer gepflasterten Strasse gelangen Arbeiter natürlich sehr viel schneller an ihr Ziel. Doch Strassen benötigen einiges an Stein. Ist zu wenig davon vorhanden, musst du wohl oder übel von einem weiteren Ausbau absehen.
     
  • Vernachlässige nicht die Bonusgegenstände wie Möbel oder Geschirr. Geschirr zum Beispiel. verdoppelt indirekt die in Wohnhäusern angesammelte Nahrung. Ebenso nützlich sind Werkzeuge, sie steigern die Effizienz deiner Arbeiter signifikant.
     
  • Die Produktion der beiden Ausrüstungsgegenstände der Schwertkrieger (Schwert und Eisenrüstung) ist zwar sehr aufwendig und zeitraubend. Doch es lohnt sich, denn die Angriffsstärke eines Schwertkriegers ist bedeutend höher als die eines Speerkriegers. Ebenso nützlich im Kampf sind Bogenschützen. Mit ihrer grossen Reichweite können sie oftmals feindliche Gebäude und Einheiten beschiessen, ohne selber getroffen zu werden.
     
  • In der Kaserne solltest du vor dem Kampf sämtliche Krieger mit Bier ausrüsten. Mit dieser Wegzehrung verspüren sie unterwegs viel weniger Hunger. Auch solltest du nach Möglichkeit deine Soldaten bis zur dritten Stufe befördern. Die zwei Goldbarren pro Stufe und Soldat sind rasch eingeschmolzen. So eine Beförderung erhöht die Angriffsstärke und die Verteidigungsfähigkeit natürlich ungemein.

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