Preview - Commander: Conquest of the Americas : Kolonien ringen um die Macht

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Nitro Games versuchen sich an einem Aufbaustrategiespiel, das die Besiedlung Amerikas behandelt. Eigentlich genau das Richtige für den deutschen Markt, der von jeher für Aufbau- und Strategiespiele zu begeistern war. Die Mischung aus Eroberung, Besiedlung, Handel und Diplomatie könnte schon bald für lange Sommerabende sorgen, zumal aus der Feder der Entwickler auch das gar nicht mal so schlechte East India Company stammt.

Im Grunde erinnert Commander schon auf den ersten Blick an Klassiker wie Colonization oder Port Royale. Euer Spielplatz ist die Ostküste Amerikas von der Hudson Bay im Norden bis hinunter zur Karibik. Ziel ist es, blühende Kolonien auf die Beine zu stellen und die konkurrierenden Nationen im Zaum zu halten. Eine starke Wirtschaft ist dazu ebenso erforderlich wie intelligente Diplomatie und im Zweifelsfall auch mal der Einsatz militärischer Mittel.

Das Spiel selbst beginnt im 16. Jahrhundert. Sieben verschiedene Nationen stehen zur Auswahl, darunter natürlich die damaligen Großmächte England, Spanien und Frankreich. Ausgesandt von eurer europäischen Metropole schippert ihr über den großen Teich, um Kolonien zu gründen und diese auszubauen. Vier Berater aus den Bereichen Handel, Militär, Kirche und Königshaus schauen euch dabei genau auf die Finger und erteilen euch Aufträge.

Handels- oder Kriegsflotte?

Ob ihr eher aggressiv vorgeht oder eine Wirtschaftsmacht aufbaut, bleibt mehr oder minder euch überlassen. Ein gewisses Gleichgewicht zwischen den Kernkompetenzen der vier Berater solltet ihr allerdings aufrechterhalten, sonst flattert euch die Kündigung in die Kajüte. Natürlich fangt ihr erst mal klein an, doch mit der Zeit entwickelt ihr - hoffentlich - florierende Siedlungen und eine starke Flotte, wobei sich die verfügbaren Schiffe mit der Zeit verändern und moderner werden.

Welches Land ihr übernehmt, spielt eine gewisse Rolle, denn jedes hat andere Vorzüge und Boni im Spiel. Die Schiffstypen der verschiedenen Staaten sind weitgehend identisch, aber auch hier kommen landesspezifische Extras zum Einsatz. Zudem gibt es Upgrades für die Schiffe, um beispielsweise den Frachtraum zu vergrößern oder das Deck zu verstärken, je nachdem wofür der Kahn zum Einsatz kommen soll. Schlussendlich bilden Kommandeure mit unterschiedlichen Fähigkeiten einen weiteren Aspekt. Die lernen mit der Zeit dazu und entwickeln je nach Einsatz neue Boni. Setzt ihr einen Kommandanten hauptsächlich für Handelsfahrten ein, so erzielt er irgendwann bessere Preise.

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