Preview - Cities: Skylines – Natural Disasters : Bürgermeister spielt Gott

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Bereits zwei Erweiterungen gibt es für Cities: Skylines und mehr befinden sich auf dem Weg. Auf der gamescom 2016 hatten wir die Möglichkeit, uns die dritte Erweiterung namens Natural Disasters anzusehen, in der sich alles um Naturkatastrophen dreht. Eine Erweiterung, die von vielen Fans herbeigesehnt wurde. Ob der Entwickler Colossal Order auch diesmal die Wünsche der Spieler erfüllen kann und mit Cities: Skylines Natural Disasters ein sinnvolles Add-on auf uns wartet, erfahrt ihr in dieser Vorschau.

In dem Präsentationsvideo, das die Chefin des Studios, Mariina Hallikainen, persönlich für uns kommentierte, ging es sofort unheilvoll los. Zu sehen ist eine schöne, ruhige Nachbarschaft irgendwo am Rande einer Großstadt. Es wäre doch unheimlich schade, sollte in dieser Wohngegend etwas Schlimmes passieren, oder? Im nächsten Moment schlägt auch schon ein riesiger Meteorit ein.

Eine gigantische Explosion später ist das Ausmaß der Zerstörung sichtbar. Wo einst Häuser standen, befindet sich ein tiefer Krater und die Häuser, die nicht komplett zerstört wurden, sind Ruinen oder brennen lichterloh. Was nun? Aufräumen! Menschenleben müssen gerettet und die Wohngegend muss wieder aufgebaut werden.

Im ersten Schritt werden Helikopter der Polizei und der Feuerwehr ausgesandt, um Menschen aus den Trümmern zu bergen. Auch eine Einheit, die speziell im Katastrophenfall eingesetzt wird, befindet sich bereits vor Ort. Gut, dass der Meteor nicht ins Wasser geplumpst ist, dadurch wäre alles nur noch schlimmer geworden. Eine Flutwelle kann niemand gebrauchen. Bei Gefahren aus dem All soll es allerdings nicht bleiben. Aliens sind in dieser Erweiterung noch nicht dabei, dafür aber fast alles, was irgendwie mit der ungestümen Mutter Natur zusammenhängt. Es wurde zwar nichts weiter bestätigt, Tornados und Vulkane liegen aber auf der Hand.

Cities: Skylines - gamescom 2016 Natural Disasters Announcement Trailer
Die Macher von Cities: Skylines haben auf der gamescom mit Natural Disasters eine dritte Erweiterung zur Städtebau-Simulation angekündigt.

Jede Menge Szenarios

Eine weitere Neuerung, die Cities: Skylines bald erreichen soll, sind Szenarios. Die sind nicht Teil der Erweiterung, sondern kommen als kostenloses Update. Wenn dieses Update erscheint, könnt ihr unterschiedliche Szenarien erstellen, sie selbst spielen oder auf dem Steam-Workshop veröffentlichen. Ihr dürft Vorgaben machen, die für einen Sieg benötigt werden oder durch die ihr das Spiel verliert. Je nach dem, was ihr einstellt, könnt ihr sogar mit einer albtraumhaften Stadt gewinnen. Die möglichen Vorgaben sind unter anderem eine gewisse Geldsumme, Lebenserwartungszeit oder nicht abgeholte Leichen.

Mit den Szenarios könnt ihr euch auch in einer bereits bestehenden Stadt austoben. In diesen Szenarios wird es dazu möglich sein, die Katastrophen mit einzubinden. Ihr könnt euch entscheiden, welche Naturgewalt auf euch zukommen soll, wann sie erscheint und wie verheerend sie wird. So habt ihr Zeit, eure Stadt auf die Katastrophe vorzubereiten. Verbindet ihr dies mit ein paar anderen Vorgaben, lassen sich daraus ein paar interessante Geschichten formen, die die Einwohner eurer Stadt noch ihren Enkelkindern erzählen werden.

Fazit

Marek Orzechowski - Portraitvon Marek Orzechowski
Die Erweiterung für böse Bürgermeister

Es sieht gut aus für die Entwickler von Colossal Order. Bereits zwei Erweiterungen wurden veröffentlicht, die überwiegend sehr gut bei den Fans ankamen, und die dritte ist auf dem Weg. Mit Cities: Skylines Natural Disasters kommen die heiß ersehnten Naturkatastrophen. Auch wenn ich bis jetzt nur das Ausmaß der Zerstörung durch einen Meteoriteneinschlag betrachten durfte, kann ich mir bereits denken, was noch auf unsere Städte zukommen wird.

Auch im kostenlosen Update mit den Szenarios steckt viel Potenzial für mehr Inhalt, wenn sich die Spieler dazu entscheiden, die Szenarien auf Steam hochzuladen. Alles in allem kommt auf Fans von Cities: Skylines mehr Futter und Platz für böse Experimente zu, die verrückte Bürgermeister in Wallung versetzen sollten.

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