Test - ASUS ROG SWIFT PG348Q : Gaming im Großformat

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Display-Hersteller scheinen sich derzeit einiges von großformatigen Highend-Gaming-Monitoren im Curved-Design zu erhoffen. Anders ist es kaum zu erklären, dass immer mehr Modelle auftauchen, obwohl sie in Preisregionen schweben, die den Geldbeutel von Otto Normalspieler überfordern. Auch ASUS kann es nicht lassen und schickt mit dem ROG SWIFT PG348Q einen 34-Zoll-Curved-Monitor mit IPS-Panel ins Rennen, der sich als direkter Konkurrent zum Acer Predator X34 platziert.

Knapp 1.300 Euro werden derzeit fällig, will man sich den monströsen Karton mit dem Display in die heimische Bude liefern lassen. Eine Menge Holz. Im Karton steckt dagegen eher eine Menge Styropor – und natürlich das Display, gut und sicher verpackt. Der Aufbau geht recht schnell vonstatten. In den zweiteiligen, kräftigen und etwas asymmetrisch gestalteten Ständer klinken wir kurz den Monitor ein und drehen zwei Arretierungsschrauben fest – schon steht das Schwergewicht auf dem Schreibtisch. Alle nötigen Dinge liegen bei: Netzteil, DisplayPort-Kabel, HDMI-Kabel, USB-Uplink-Kabel und CD nebst Anleitung.

Schicke Gestaltung rundherum

Das Display selbst ist ansprechend gestaltet mit platinfarbenen Kunststoffelementen, einer texturierten Rückwand und einem kupferfarbenen Zierelement am Ständer. Die Anschlüsse wurden nach unten ausgerichtet in der Rückseite versenkt und können mit einer abnehmbaren Blende verborgen werden. Vorhanden sind je einmal DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4, ein USB-Uplink, vier USB-3.0-Anschlüsse und ein Audioausgang.

Die Front gibt sich rahmenlos, lediglich unten ist ein breiterer, platinfarbener Streifen vorhanden, auf dem dezent das ASUS-Logo platziert wurde. Ganz ohne Bling-Bling geht es aber dann doch nicht: Von der Unterseite des Fußes wird ein Republic-of-Gamers-Logo in Rot auf den Tisch projiziert, das in drei Helligkeitsstufen einstellbar oder alternativ ganz abschaltbar ist. Der Curved-Radius ist mit 3800R eher dezent, sorgt aber zusammen mit dem 21:9-Breitbildformat für viel Immersion beim Zocken, da der periphere Sichtbereich gut ausgefüllt wird.

Bedienerfreundlicher Koloss

Hinsichtlich der Ergonomie wird alles Nötige geboten. Die Neigung kann zwischen -5 und +20 Grad verstellt werden, zudem ist das Display nach beiden Seiten um 50 Grad drehbar. Die Höhenverstellung beträgt bis 115 Millimeter, ein völlig ausreichender Wert. Eine Pivotfunktion gibt es nicht, die ist bei Displays dieser Größe auch nicht sinnvoll und nicht üblich. VESA-Anschlüsse für Wandmontage sind vorhanden mit den üblichen 100 x 100 Millimetern.

Das OSD wird wie bei den neueren ROG-Monitoren üblich mittels vier Tasten und eines Minijoysticks an der rechten Rückseite bedient. Das geht hervorragend von der Hand, von der Joystick-Bedienung können sich andere Hersteller einige Scheiben abschneiden. Das OSD bietet eine Menge Einstelloptionen, allen voran einen Overclock in Fünferschritten auf bis zu 100 Hertz sowie verschiedene Game-Modi (Landschaft, Rennen, Kino, FPS, sRGB und RTS/RPG) und Zusatzfeatures wie zuschaltbare Timer oder Fadenkreuze.

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