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Special - iPad: Spiele-Highlights Oktober : iPad-Perlen im Oktober

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Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn – Das Spiel

Tim und Struppi gibt es schon eine ganze Weile: Seit den 1930ern geht der smarte Reporter auf große Abenteuer. Nun steht sein erstes animiertes Kinoabenteuer von Steven Spielberg in den Startlöchern. Passend dazu kommt von Gameloft eine Umsetzung für das iPad. Ihr kontrolliert dabei nicht nur Tim, sondern auch den kleinen Hund Struppi sowie den ständig betrunkenen, aber liebenswerten Kapitän Haddock. Das Abenteuer um die Einhorn entführt euch dabei sogar bis nach Afrika.

Wie im Film geratet ihr natürlich in allerhand brenzlige Situationen. Dabei spielt sich der Titel wie ein klassisches Action-Adventure. Die Steuerung ist simpel: Mit dem virtuellen Analog-Stick auf dem Bildschirm bewegt ihr die Spielfigur und könnt durch kontextsensitive Gesten mit der Umgebung interagieren. So müsst ihr unter anderem durch mehrmaliges Drücken Bretter aus dem Weg räumen, um dann durch das Loch in der Wand zu krabbeln. Münzen und Puzzleteile liegen in der Welt herum und Quick-Time-Events sorgen für Abwechslung. Selbst die Kämpfe gehen leicht von der Hand und sehen ulkig aus. Allerdings wurde der Schwierigkeitsgrad relativ niedrig angesetzt, große Herausforderungen werden euch selten in den Weg gestellt.

Die Grafik ist äußerst gelungen und fängt den Flair des Animationsfilms ein. Das Design sämtlicher Protagonisten ähnelt dem der Kinovorlage. Der Bildschirm wirkt aufgeräumt, lediglich der Stick zum Bewegen und die Punkte zum Interagieren werden auf dem Bildschirm angezeigt. Die Kamera zentriert sich in den meisten Fällen automatisch, kann aber hin und wieder beeinflusst werden. Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn – Das Spiel ist für das iPad ein richtig guter Titel geworden, der sich vom spielerischen Anspruch her allerdings an eine jüngere Zielgruppe richtet. Mit 5,49 Euro ist es vergleichsweise teuer. Tim-und-Struppi-Fans greifen trotzdem zu.

Wertung: gut

Modern Combat 3: Fallen Nation

Es gibt nicht viele Ego-Shooter, die auf Apples iPad überzeugen. Die Modern-Combat-Serie von Gamesloft gehört jedoch zu den besseren Titeln in dieser Sparte. Der dritte Teil ist seit dem 27. Oktober erhältlich und fühlt sich ein wenig an wie der kleine Bruder von Call of Duty: Modern Warfare. Das fängt bei der Geschichte um die Invasion der vereinigten Staaten an und hört bei der actionreichen Inszenierung auf.

Die Steuerung ist immer so eine Sache bei einem Shooter auf dem iPad. Und auch Modern Combat 3: Fallen Nation findet nicht die perfekte Lösung, um eine geschmeidige Spielerfahrung zu gewährleisten. Es gibt zwar mehrere Steuerungsoptionen, aber keine bietet befriedigenden Komfort. Die gyrosensitive Steuerung ist zwar clever, aber ungewöhnlich und erfordert viel Eingewöhnungszeit, da das iPad gedreht und geneigt werden muss, um zu zielen. Gerade in hektischen Situationen geht die Übersicht dadurch komplett flöten.

Alternativ wird der berührungssensitive Bildschirm des Tablets zweigeteilt. Auf der linken Seite lauft ihr durch die Gegend, während die rechte Seite zum Zielen dient. Das funktioniert deutlich besser, schränkt euch aber immer noch in den Bewegungen ein, da der Feuerknopf dadurch nur schwer zu erreichen ist. Schlussendlich habt ihr die Möglichkeit, mit zwei virtuellen Sticks zu spielen, was nur bedingt zu empfehlen ist, da der Stick zum Anvisieren der Feinde viel zu schwammig reagiert.

Damit ihr nicht die Flinte ins Korn werft, bietet euch das Spiel ein sehr zuvorkommendes automatisches Zielsystem, das euch während der 13 Missionen langen Kampagne eine Menge Arbeit abnimmt. Die Fummelei bleibt trotzdem, auch im Mehrspielermodus, den ihr entweder per Wi-Fi oder über das Internet gegen elf weitere Spieler in sieben Modi auf sechs Karten spielen könnt. Wer unbedingt einen Ego-Shooter für unterwegs haben will, muss für den dritten Teil von Modern Combat 5,49 Euro hinblättern. Der sieht zwar toll aus und bietet die volle Ladung Action, lässt sich aber nicht komfortabel bedienen.

Wertung: befriedigend

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