Test - Yo-Kai Watch : Besser als Pokémon?

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Ein Radar, das an der Uhr angebracht ist, erweist sich dabei als sehr hilfreich. Ihr durchsucht die nähere Umgebung und findet schnell fünf weitere Yo-Kai, mit denen ihr ein schlagkräftiges Team auf die Beine stellt. Damit kommen wir dann auch gleich zu dem Bereich des Spiels, der euch von Anfang bis Ende begleiten wird: dem Kampfsystem. Euer Team besteht immer aus maximal sechs Yo-Kai, wobei nur drei gleichzeitig aktiv in einen Kampf eingreifen. Sobald ihr einen Yo-Kai entdeckt habt, kommt es in der Regel zum Kampf. Eure Yo-Kai attackieren automatisch mit Standardangriffen, die allerdings nicht immer ausreichen.

Schnell erfahrt ihr von Whisper, wie ihr gezielt Ultiseel-Angriffe einsetzt, einen bestimmten Gegner auswählt oder eure Yo-Kai reinigt, sollten sie vom Gegner beseelt worden sein. Ultiseel-Angriffe? Das sind Spezialattacken, die ihr durch kleine Minispiele im unteren Bildschirm auslöst. Hat eines eurer Yo-Kai genügend Seelenenergie angesammelt, kann es eine solche Attacke ausführen. Um sie zu starten, tippt ihr manchmal kleine Bälle an, malt vorgegebene Figuren nach oder bewegt den Stylus schnell kreisförmig innerhalb eines Kreises. Gelingt euch das, startet der Angriff.

Übrigens hat jedes der weit über 200 im Spiel zu findenden Yo-Kais seine ganz persönliche Attacke. Die hängt in erster Linie von der Ausrichtung des Yo-Kais ab. Es gibt sanftmütige Yo-Kais, solche, die sich gerne prügeln, die der hilfsbereiten Sorte und die, die über magische Fähigkeiten verfügen. Ultiseel-Attacken richten sehr oft großen Schaden an, manche Yo-Kais nutzen sie aber auch, um eure komplette Gruppe zu heilen.

Wechseln der Gruppenmitglieder

Während eines Kampfes könnt ihr jederzeit zwischen euren sechs Gruppenmitgliedern wechseln. Somit sind nicht nur die drei aktiv, mit denen der Kampf begonnen hat. Gelingt es einem gegnerischen Yo-Kai, eines eurer Truppe zu „beseelen“, müsst ihr auf dem unteren Bildschirm das Rad, auf dem die sechs Gruppenmitglieder zu sehen sind, drehen und die Reinigen-Option wählen. Auch dabei müsst ihr ein kleines Minispiel absolvieren, in dem ihr zum Beispiel Nebel wegwischt oder eine Glasscheibe zerstört, hinter der euer Yo-Kai gefangen ist.

Sobald das Yo-Kai gereinigt wurde, könnt ihr es erneut in den Kampf schicken, denn beseelte Yo-Kais verfallen in eine Art Starre. Passiert das, stehen sie untätig herum und können den Gegner nicht mehr angreifen. Das gegnerische Team besteht meist aus drei Yo-Kais, selten bekommt ihr es nur mit einem einzelnen Gegner zu tun. Befinden sich mehrere Yo-Kais im gegnerischen Team, könnt ihr mit der Zielfunktion eines auswählen. Dann konzentrieren sich die Angriffe eurer Yo-Kais ausschließlich auf diesen Gegner, bis er besiegt ist.

Auf Wunsch könnt ihr das Ziel aber jederzeit wechseln. Besonders in Bosskämpfen ist die Zielfunktion ein wichtiger Teil des Kampfsystems. Bei Bossen könnt ihr hin und wieder mehrere Körperteile gezielt angreifen. So müsst ihr zum Beispiel erst die Augen bearbeiten, damit euch der Boss nicht mehr sieht, oder etwa einen von drei Fangarmen angreifen, der sich von den anderen beiden unterscheidet. Nur an ihm richtet ihr Schaden an, während eure Angriffe an den anderen beiden verpuffen. Die Bosskämpfe fordern immer wieder einiges Geschick von euch, zur richtigen Zeit die richtigen Aktionen auszuwählen.

Die Kämpfe gegen normale Yo-Kais werden leider auf Dauer etwas zu einfach, sodass die normalen Angriffe eurer Truppe ausreichen und ihr gar nicht eingreifen müsst. Ist ein Kampf zu Ende, möchte, wenn ihr Glück habt, eines der besiegten Yo-Kais euer Freund werden. Geschieht das, dürft ihr euch über einen Eintrag in eurem Medaillenbuch und über einen weiteren Verbündeten freuen. Ihr könnt ihm dann noch einen Spitznamen verpassen, der auch im Multiplayer-Modus sichtbar ist.

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