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Special - Xenoblade Chronicles 1 + 2 : Die ganze Story zusammengefasst

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Xenoblade Chronicles 3 basiert anfangs nur lose auf seinen beiden Vorgängern, baut aber trotzdem auf etablierte Charaktere und Ereignisse auf. Damit euch nicht die vielen Referenzen entgehen, fassen wir die Geschichte beider Spiele mit allen wichtigen Ereignissen zusammen. Dabei lassen wir Seitenarme der Erzählung und Elemente, die für das große Ganze nicht wichtig sind, bewusst aus, so interessant sie auch sind. Auch Xenoblade Chronicles X spielt hierfür keine Rolle. Es liegt in der Natur der Sache, aber hiermit sprechen wir eine ausdrückliche Spoiler-Warnung zu Xenoblade Chronicles 1 und 2 aus.

Aller Anfang ist der Schluss

Die Geschichte der Xenoblade Chronicles (Schon unseren Liebesbrief an Teil 1 gelesen?) ist gespickt mit überraschenden Wendungen. Um die parallel verlaufenden Handlungen der ersten beiden Titel zu verstehen, ist es am einfachsten, mit dem Schluss anzufangen, den sie sich teilen. Sämtliche Ereignisse der Reihe sind auf ein entscheidendes Ereignis zurückzuführen, das sich im Jahre 20XX auf einer Raumstation namens Bohnenranke ereignet, die die Erde umkreist.

Die Betreiber der Raumstation planen eine Rebellenfraktion mit einem gigantischen Mech namens Aion abzuwehren, der seine Kraft aus einem mysteriösen interdimensionalen Portal bezieht. Sie müssen jedoch feststellen, dass sie von einem Professor namens Klaus aus der Halle, in der sich das Tor befindet, ausgeschlossen wurden. Klaus geht davon aus, dass das Tor ein Geschenk eines göttlichen Wesens sein muss, das es der Menschheit ermöglicht, Göttern gleich zu werden. Geblendet von Ehrgeiz will er das Portal dazu missbrauchen, ein neues Universum zu erschaffen. Während seine Kollegin Galea versucht zu intervenieren, startet Klaus das Experiment. In der Folge werden Galea sowie eine Hälfte des Professors in die so neu geschaffene Welt gerissen.

Der Ursprung von Bionis und Mechonis (Xenoblade Chronicles)

In beiden Universen, dem ursprünglichen und dem neu geschaffenen, wird Klaus zum Gott, jedoch in vollkommen unterschiedlichen Ausprägungen. Je eines dieser Universen bildet den Schauplatz für Xenoblade Chronicles 1 beziehungsweise 2. Im neuen Universum aus Teil 1 wird Klaus unter dem Namen Zanza als Gott wiedergeboren. Ebenso wie Galea, deren neue Identität Meyneth ist. Beide von ihnen agieren als Seelen in den Körpern zweier gigantischer Titanen. Zanza in Bionis und Meyneth in Mechonis.

Aus Einsamkeit erschaffen beide Leben nach ihrem Abbild, das ihre Körper bevölkert. Mit jeder Generation verblasst die Erinnerung der Homs genannten Menschen an Zanza. Aus Furcht, in Vergessenheit zu geraten und wieder einsam zu sein, startet er einen Zyklus aus Schöpfung und Zerstörung, um die Entwicklung der Lebewesen in ein Stadium zurückzusetzen, in dem sie wieder von ihm abhängig sind.

Äonen koexistieren Bionis und Mechonis, bis Zanza eines Tages beschließt, Meyneth und Mechonis zu bekriegen. Im endlosen Kampf der zwei Titanen erstarren diese und so entwickeln sich die biologischen Lebensformen des Bionis weiter und beginnen, Zanza zu vergessen. In der Zeit, in der die eigentlichen Ereignisse von Xenoblade Chronicles einsetzen, existiert Zanza nur noch als Energie, die sich in Form des Schwertes Monado manifestiert.

Wiederaufbau des ursprünglichen Universums (Xenoblade Chronicles 2)

Die Hälfte von Klaus, die im eingangs erwähnten, ursprünglichen Universum als der “Architekt” zurückgeblieben ist, ist zerrüttet von Reue über die durch seine Arroganz verursachte Zerstörung der Welt und Auslöschung des Lebens. Klaus verschreibt sich der Wiederherstellung dessen, was er vernichtet hat. Zu diesem Zweck erschafft er Partikel, die Materie zersetzen und neu kombinieren können, um sie über dem Planeten zu verteilen. So entsteht das Wolkenmeer, unter dessen Decke sich die zerstörte Welt befindet, die Ruinen von Morytha. Er erschafft die Kernkristalle, die Basis neuer Lebensformen, die sich in letzter Instanz zu Titanen entwickeln, die das Wolkenmeer überragen und die neue Welt Alrest bilden.

Zur Überwachung der Menschheit erschafft Klaus außerdem unsterbliche Lebensformen, sogenannte Klingen. Die gewöhnlichen Klingen wiederum werden überwacht durch die Aegises, drei besondere Klingen, die aus den Kernen des sogenannten Trinity-Prozessors entstanden sind. Es handelt sich um eine Dreifaltigkeit Künstlicher Intelligenzen, deren Aufgabe es war, das zu Beginn genannte Portal aufrecht zu erhalten: Ontos, Logos und Pneuma. Aus einem unbekannten Grund löste Ontos jedoch vor diesen Ereignissen ein Raum-Zeit-Transfer-Ereignis aus und verschwand von dieser Welt, nicht aber aus der Geschichte.

Der Aegis-Krieg (Xenoblade Chronicles 2)

So entwickelt sich die neue Welt, bis zu dem Tag, an dem ein Mann namens Amalthus den Weltenbaum erklimmt, die Basis der orbitalen Raumstation. Amalthus lernte die Menschheit viele Male von ihrer schlechtesten Seite kennen. Auf der Suche nach Antworten beabsichtigt er, den Architekten, den Schöpfer der Welt in “Elysium” zur Rede zu stellen. Am Ziel findet er jedoch nur die Kernkristalle der beiden Aegises Logos und Pneuma vor und beschließt, sie zu stehlen.

Logos, der als Amalthus’ Klinge Malos wiedergeboren wird, lernt durch das verbitterte Herz seines Meisters die Menschheit zu hassen und verschreibt sich fortan ihrer Auslöschung. Der Kampf zwischen ihm und Mythra, der neuen Form von Pneuma, mündet schließlich im Aegis-Krieg, der den Untergang des Titanen Torna zur Folge hat. Entsetzt über den angerichteten Schaden schafft sich Mythra eine weitere Form, Pyra, als Barriere zwischen sich und ihrer ungeheuren Macht. Pyra wird auf dem Grund des Wolkenmeeres versteckt, um eine Wiederholung der Tragödie zu verhindern. Erst jetzt beginnen die eigentlichen Ereignisse beider Spiele.

Rex’ Versprechen (Xenoblade Chronicles 2)

Der Wolkenmeer-Taucher Rex wird von einer Gruppe, die sich Torna nennt für eine besondere Mission angeheuert. Es geht um nicht weniger als die Bergung der legendären Aegis. Kaum am Ziel angekommen, wird Rex von einem Mitglied der Torna ermordet. Darauf erscheint Pyra Rex in einer Vision. Sie teilt ihren Kernkristall mit ihm, um ihm das Leben zu retten. Im Gegenzug verspricht unser Protagonist Pyra, sie in ihre Heimat Elysium zu ihrem Vater, dem Architekten, zurückzuführen.

Fortan bereisen die beiden die Titanen Alrests, deren Bewohner es aus unterschiedlichen Intentionen auf die gefährliche Aegis abgesehen haben. Mit neuen Freunden im Schlepptau durchqueren sie auf dem Weg zum Weltenbaum die Ruinen Morythas unter dem Wolkenmeer und erfahren dabei, dass Alrest nicht die ursprüngliche Zivilisation dieser Welt bildet. Zu Rex’ Begleitern zählt auch das Mädchen Nia, das sich erst später als unsterbliche Klinge herausstellt. Kurz vor ihrem Ziel erlangt Mythra ihre wahre Form Pneuma zurück und sie machen sich an den beschwerlichen Aufstieg.

Amalthus, inzwischen eine Art Papst des Praetoriums Indol, versucht den Weltenbaum zu zerstören, um Malos loszuwerden. Eigentlich hat er es jedoch auf Mythras Macht und ihre Zerstörungskraft abgesehen. Dazu kontrolliert er sogar sämtliche Titanen Alrests und missbraucht sie als Waffen. Ihr merkt schon, Zerstörung ist sein Ding. Letzten Endes wird Amalthus jedoch besiegt, bevor Rex und seine Freunde die Spitze des Baumes erreichen, die, oh Wunder, wie eine Raumstation aussieht.

Sie finden Elysium, eine Art Biom, vollkommen verwahrlost vor, treffen jedoch immerhin den Architekten Klaus. Er offenbart ihnen, wie ihre Welt entstanden ist, enthüllt jedoch auch dem Spieler das entscheidende Detail, dass das Ende seiner zweiten Hälfte in einem anderen Universum kurz bevorsteht.

Shulks Rachefeldzug (Xenoblade Chronicles)

Um nicht vorwegzugreifen, wechseln wir nun zu den Ereignissen aus Xenoblade Chronicles 1. Shulk und seine Freunde verbringen ein weitgehend friedliches Leben in Kolonie 9 auf dem Körper des Bionis. Eines Tages fallen die Mechon des Mechonis über seine Heimat her. An der Schlacht beteiligt ist auch ein seltsamer Mechon mit Gesicht, der seine Freundin Fiora scheinbar tötet. Shulk schwört Rache und macht sich auf den Weg Richtung Mechonis, um jede einzelne der Maschinen zu vernichten. Dabei schnappt er sich das Monado, ein geheimnisvolles Schwert, das niemand außer ihm führen kann, und dazu in der Lage ist, Mechon zu verwunden. Darüber hinaus verleiht es ihm die Fähigkeit, Ereignisse in der Zukunft zu sehen.

Unter den Freunden, die Shulk unterwegs begleiten, ist vor allem Melia von Bedeutung, die Prinzessin der Hochentia, einer Rasse, deren Lebensspanne die anderer Geschöpfe bei weitem übersteigt. Zu diesem Zeitpunkt trifft die Gruppe auch auf einen mysteriösen Mann namens Alvis. Erinnert ihr euch an Ontos, das verschwundene Drittel des Trinity-Prozessors? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei Alvis um ihn. Zur allgemeinen Verblüffung ist auch Alvis in der Lage, das Monado zu führen und in die Zukunft zu sehen.

Beim Versuch, den Tod von Melias Vater zu verhindern, trifft die Gruppe auf Zanza, der sich im Körper eines Riesen eingenistet hat. Wer Zanza ist, ist Shulk zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannt. Der Riese stellt sich lediglich als Erschaffer des Monados vor. In einer darauf folgenden Auseinandersetzung erfahren wir nicht nur, dass Fiora noch lebt und zu einem Gesichts-Mechon umgerüstet wurde, sondern auch, dass die wiedererwachte Götting Meyneth ihren Körper beheimatet.

Einige Zeit später offenbart sich Zanza als der Gott, der er ist und ein Kampf zwischen ihm und Meyneth entbrennt. Die Göttin des Mechonis opfert sich, um die Gruppe zu retten, gibt Shulk jedoch mit auf den Weg, eine Welt zu schaffen, die keine Götter benötigt. Zanza macht sich neben seinem eigenen auch Meyneths Monado zu eigen, erweckt den Bionis zu neuem Leben und initiiert die Zerstörung allen Lebens, um seinen Kreislauf von neuem zu beginnen. In einer letzten Anstrengung schafft es Shulk, ein eigenes Monado zu formen, wodurch er selbst die Macht eines Gottes erlangt.

Alles läuft zusammen

Wir springen wieder zurück zu Xenoblade Chronicles 2 (den Test findet ihr übrigens hier), denn zu diesem Zeitpunkt verlaufen die Ereignisse exakt parallel. Zur Erinnerung: Der Architekt Klaus hat Rex’ Gruppe offenbart, dass das Ende seiner anderen Hälfte bevorsteht. Der Spieler hört ein Echo, in dem Shulks letzte Worte an Zanza zu hören sind. Mit Zanzas Tod vergeht auch Klaus, doch als letztes Geschenk veranlasst dieser das Absinken der Titanen Alrests unter das Wolkenmeer, um einen neuen vereinten Kontinent zu erschaffen.

Unterdessen kollabiert die Bohnenranke und droht auf den Planeten zu stürzen. Pneuma kann dies jedoch nur verhindern, indem sie sich opfert, um den ganz zu Beginn genannten Mech Aion zu reaktivieren, und ihren Freunden einen sicheren Abstieg ermöglicht. Keine Sorge, sie schafft es trotzdem und schließlich bestaunen Rex und seine Freunde, wie vor ihren Augen eine neue Welt entsteht.

Im Universum aus Xenoblade Chronicles 1 gibt sich Alvis nach Zanzas Tod als der Teil eines Computers zu erkennen, der er einst war und zeigt ihm, wie die Dimension, die die Gruppe kennt, entstanden ist. Er offenbart Shulk die Ereignisse auf der Raumstation Bohnenranke, die zur Erschaffung der neuen Welt geführt haben. Alvis will von Shulk, nun ein Gott, wissen, welche Art von Welt er sich vorstellt. Der Protagonist entschließt sich, eine Welt zu erschaffen, die keine Verwendung für Götter hat. So geschieht es: Die Titanen sind Geschichte, lediglich ihre Überbleibsel erinnern an die vergangene Welt. Die Kreaturen des Bionis und Mechonis leben in Frieden zusammen.

Und Xenoblade Chronicles 3?

In Xenoblade Chronicles 3 (Hier geht es zu unserem ausführlichen Test!) kollabieren die beiden bislang parallel existierenden Universen und formen die neue Welt Aionios. Hier stehen die beiden Militärnationen Keves und Agnus, jeweils Abkömmlinge der Rassen aus Xenoblade Chronicles 1 beziehungsweise 2 in einem ewigen Krieg verfeindet gegenüber. Angeführt werden sie von je einer Königin, die sicher nicht zufällig an Melia und Nia erinnern.

Die Lebenserwartung der Menschen Aionios’ ist mit zehn Jahren sehr kurz. Nur wenige schaffen es jedoch überhaupt, dieses Alter zu erreichen, da sie zuvor im Kampf um die Lebensenergie ihrer Feinde fallen. Eine Gruppe aus einstigen Feinden gelangt in den Besitz der sogenannten Ouroboros-Macht, durch die sie das System ihrer Welt zu hinterfragen beginnen und den Strippenziehern im Hintergrund auf die Schliche kommen.

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