News - Xbox One X : Die kompletten Spezifikationen der neuen Konsole

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Nach der Ankündigung der neuen Xbox One X, die ab dem 7. November für schlappe 499 Euro zu haben sein wird, gibt es nun auch noch die konkreten Spezifikationen der neuen Microsoft-Konsole.

Beim Innenleben der Konsole bestätigt sich so einiges, was bereits im Vorfeld gemunkelt wurde. Der Kraftzwerg, der mit 30 x 24 x 6 cm nur geringfügig andere Maße als die Xbox One S hat, verfügt über ein saftiges Innenleben. Das zeigt sich schon am Gewicht, denn mit mit etwas über 4 kg ist die Konsole sogar schwerer als die ursprüngliche Xbox One, die allerdings zugegebenermaßen noch über ein externes Netzteil verfügte.

Das Doppelherz der Konsole besteht aus einer AMD-CPU mit 8 Kernen und einer Taktung von 2,3 GHz, welche die alte Jaguar-GPU mit ihren 1,75 GHz ablöst, sowie einer ebenfalls von AMD produzierten neuen GPU auf Polaris-Basis. Selbige taktet mit 1.172 MHz und verfügt über satte 40 Compute Units, was in einer Leistung von 6 Tflops endet. Zum Vergleich: die GPU der Xbox One S taktet lediglich mit 914 MHz bei schlappen 12 CUs und 1,4 Tflops.

Unterstützt wird das dynamische Duo durch 12 GB GDDR5-Speicher mit einer Bandbreite von 326 GB/s. Auch hier eine deutliche Steigerung zu den 8 GB DDR3 mit müden 68 GB/s. Der bei den älteren Modellen noch eingesetzte ESRAM-Speicher fliegt komplett raus und wird offenbar für die Rückwärtskompatibilität intern emuliert. Die obligatorischen 8 GB Flash-Speicher sind erneut mit an Bord.

Dank der gradlinigeren Architektur von Konsolen gegenüber einem PC sollten mit dieser Leistung 4K-Titel mit 30 fps kein großes Problem darstellen, für 60 fps sind die Entwickler allerdings durchaus gefordert. Wobei einiges möglich ist, Forza Motorsport 7 wurde auf der E3 bereits in 4K mit flüssigen 60 fps vorgestellt.

Als Laufwerke sind (derzeit) eine 1-TB-Festplatte sowie ein 4K UHD Blu-Ray-Player vorgesehen. Ob es noch Modelle mit anderen Platten geben wird, ist derzeit noch offen, aber sehr wahrscheinlich. Die deutlich höhere Leistung nuckelt einiges mehr an Saft aus der Leitung. Mit 245 Watt ist das Netzteil aber dennoch sehr moderat ausgelegt, der höheren Effizienz der Polaris-Architektur sei Dank. Die Ur-Xbox-One nuckelte immerhin auch schon 220 Watt durch die Steckdose.

Mit dem neuen Innenleben stemmt die Konsole bis zu 2160p mit bis zu 60 Hz und unterstützt zudem noch AMD FreeSync für variable Bildraten ohne Störungen. HDR10 wird wie schon bei der Xbox One S natürlich unterstützt, ebenso wie HDCP 2.2. Die unterstützten Video-Codecs umfassen HEVC/H.265, VP9, AVC/H.264, MPEG-2, MPEG-4 Part 2 und VC1/WMV9.

Im Audiosegment werden Dolby Digital 5.1, DTS 5.1, PCM 2.0, 5.1, & 7.1 und Dolby TrueHD w/Atmo encoded. Im Passthrough werden Dolby TrueHD (opt. Atmos), DD+ (opt. Atmos), DTS-HR/MA (opt. DTS:X) via HDMI und Dolby Digital 5.1, DTS 5.1, PCM 2.0 via S/PDIF unterstützt. Als Audio-Codecs sind AAC, MP3, MPEG1 und WMV vorgesehen. In dem Bereich hat sich also nicht so wahnsinnig viel geändert.

Wie gehabt kann die Xbox One X per LAN mit IEEE 802.3 10/100/1000 angeschlossen werden. Alternativ funktioniert natürlich auch WiFi mit IEEE 802.11ac Dual Band (5GHz & 2.4GHz). Auch hier also keine Änderung. Was die Anschlüsse angeht, gibt es ebenfalls nur wenig Neues, bis auf die Unterstützung der aktuellen Standards für HDMI 2.0b statt 2.0a. Ansonsten sind wie gehabt 3x USB 3.0, HDMI in und out sowie ein optischer S/PDIF-Ausgang vertreten.

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