Preview - World in Conflict : Kampagne angespielt!

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Nehmen wir doch mal an, dass der Kalte Krieg anno 1989 einen etwas anderen Verlauf genommen hat. Nix Perestroika, nix Gorbatschow, statt dessen haufenweise russische Truppen, die ihre Füße selbst im Süden Frankreichs in den Sand stecken und auch dort noch nicht Halt machen wollen. Oder anders gesagt: Die Welt befindet sich im Konflikt, der Dritte Weltkrieg ist munter am toben und wir sind natürlich mittendrin. In diesem fiktiven Szenario übernehmt ihr die Rolle von Lieutenant Parker und müsst euch nicht nur mit dem Feind herumplagen, sondern auch einem beinharten Colonel und unfähigen Offizieren. Wir konnten jedenfalls anhand einer Preview-Version endlich einen ersten Blick auf die Einzelspieler-Kampagne werfen, nachdem wir uns in den letzten Wochen bereits eifrig in der Multiplayer-Beta ausgetobt haben.

Unser Einsatz in der Singleplayer-Preview beginnt, als die russischen Truppen in Südfrankreich einfallen. Durch den Ausfall eines französischen Offiziers bekommt der Protagonist der Geschichte, Parker, das Kommando über einen Teil der NATO-Truppen, welche den Einmarsch der Russen abfangen sollen. Südfrankreich bleibt aber nicht der einzige Schauplatz, auf dem ihr im Rahmen der Kampagne aktiv werdet. Unter anderem erwarten euch Missionen auch im verschneiten Norwegen, sowie sogar in New York.

Einsätze in der ganzen Welt

Die Missionsziele sind erfreulich abwechslungsreich und setzen erneut den Einsatz weniger Einheiten in kleineren Schlachten voraus. Mal gilt es, taktische Positionen zu erobern. Dann wieder sollt ihr gefangen genommene Piloten befreien. Dann wieder gilt es, eine U-Boot-Basis in Skandinavien einzunehmen und zu verteidigen, bis die dort liegenden Atom-U-Boote außer Gefecht gesetzt wurden. Eure Aufgaben ändern sich stetig während der Missionen, zudem erhaltet ihr immer wieder auch optionale Nebenaufgaben, wie z.B. Artillerieverbände ausschalten oder auch mal weniger als eine vorgegebene Anzahl an Einheiten zu verlieren, weil der Nachschub knapp ist.

Eingebunden sind die Missionen in eine Art Story, wobei Massive versucht, wichtige Charaktere zu etablieren wie den Colonel, Parker oder den unfähigen Bannon. Massive erzählt die Story in Zwischensequenzen, leistet sich dabei aber leider einen ziemlichen Stilbruch. Zum einen gibt es gut gemachte Ingame-Sequenzen, die sehr sehenswert umgesetzt sind. Zum Anderen gibt es gezeichnete Standbilder, die aber so gar nicht zu dem restlichen Geschehen auf dem Bildschirm passen wollen. Etwas schade, denn gerade die Ingame-Sequenzen bringen das Geschehen weit interessanter rüber und lassen auch die Charaktere besser zum Tragen kommen.

Das Gameplay im Singleplayer-Modus ähnelt im Wesentlichen dem des Multiplayer-Modus, wenn auch der Team-Faktor hier weniger zum Tragen kommt. Zumeist seid ihr nur mit einer Handvoll Einheiten unterwegs, wobei meist auch deren Typ eingeschränkt ist. So stehen euch in einer Mission nur Helikopter zur Verfügung, wobei ihr problemlos Nachschub ordern könnt. In einer anderen Mission erhaltet ihr nur eine Handvoll Infanterie-Einheiten, die später erst Nachschub bekommen. Beim Angriff auf die U-Boot-Basis wiederum stehen euch Infanterie und Panzer zur Verfügung. Allein seid ihr allerdings nicht, in den meisten Fällen stehen euch KI-gesteuerte Einheiten zur Seite, die ihr bei ihren Einsätzen unterstützen sollt. So zum Beispiel in der New York Mission, in der ihr KI-Bodeneinheiten mit euren Helikoptern schützt.

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