News - Alterra : Ubisoft stampft Animal-Crossing-Konkurrenten ein
Ubisoft hat hinter den Kulissen offenbar ein weiteres Projekt eingestampft. Ein geplanter Konkurrent zu Animal Crossing wird nicht mehr erscheinen.
Bei Ubisoft ging es in den letzten Monaten ja durchaus drunter und drüber, schließlich wurden diverse geplante Veröffentlichungen verschoben und etliche Projekte auch vollständig eingestellt. Diese Riege wurde nun scheinbar erweitert, denn laut einem neuen Bericht hat das Unternehmen jetzt auch ein Projekt namens Alterra eingestampft.
Laut Insider Gaming hat Ubisoft die Arbeiten an Alterra eingestellt. Das geht aus Mitteilungen von Mitgliedern des Entwicklerteams am heutigen Dienstag hervor, die allesamt nach Hause geschickt wurden. Entlassungen gibt es in diesem Kontext aber offiziell zunächst noch nicht; lediglich das Projekt wurde gegenwärtig eingestellt.
Nach Möglichkeit sollen dem Projekt bislang zugewiesenen Mitarbeiter anderen Projekten bei Ubisoft zugewiesen werden. Unklar sei laut dem Bericht jedoch, was die Nachricht für etwaige Support-Studios bedeutet, die ebenfalls in die Arbeiten involviert gewesen sein sollen.
Alterra sollte dem Vernehmen nach ein Social-Sim-Game werden, das von Animal Crossing inspiriert war und mit diesem in Konkurrenz hätte treten sollen. Weiter heißt es, dass der Titel optisch auf einen Voxel-Stil zurückgegriffen hätte und über Mechaniken ähnlich zu denen in Minecraft verfügt hätte. Spieler hätten demnach auch Dinge mit zuvor gesammelten Materialien aufbauen können.
Dem Magazin lagen in der Vergangenheit bereits Bilder aus dem Spiel vor, auf denen sogenannte Matterlings zu sehen waren; dabei hätte es sich um die NPCs im Titel gehandelt. Diese sollen Funko-Pop-Charakteren ähnlich gewesen sein. Außerdem waren verschiedene Biome mit unterschiedlichen Kreaturen, Materialien und mehr geplant gewesen.
Ubisoft Montreal soll bereits annähernd drei Jahre lang unter der Leitung von Creative Director Patrick Redding und Lead Producer Fabien Lhéraud an Alterra gewerkelt haben - jetzt folgt das abrupte Ende.

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