Test - Turtle Beach Ear Force XO Four : Der offizielle Xbox-One-Versteher

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Endlich schmettert Turtle Beach die ersten offiziellen und damit durch Microsoft lizenzierten Xbox-One-Headsets in den Handel. Die beiden Donnerbüchsen Ear Force XO Four und XO Seven sollen voll mit der Konsole kompatibel sein und außerdem Smartphones sowie Tablets unterstützen. Zumindest das XO Four kann aber ausnahmsweise mehr, als es der Hersteller verspricht - und das, obwohl es auf der Xbox One auch nur mit Wasser kocht.

Turtle Beach verkauft das 84 Euro teure XO Four zumindest technisch unter Wert, dahinter dürfte aber eine Strategie stecken. Doch der Reihe nach: An seiner linken Ohrmuschel baumelt eine ganz normale vierpolige 3,5-mm-Klinke. Sie könnt ihr nicht nur an Smartphones oder Tablets anstöpseln, sondern auch an die PlayStation 4. Das Gleiche gilt für den PC: Besitzt er statt eines einzelnen Klinkenanschlusses je einen für das Mikrofon und den Ton, müsst ihr euch hierfür einen günstigen Y-Stecker-Adapter besorgen. Er teilt die einzelne vierpolige Klinke zu zwei dreipoligen auf.

Ein Headset, um (fast) alle Plattformen zu knechten

Hinter dem XO Four versteckt sich also ein waschechtes Multiplattform-Headset, doch warum führt Turtle Beach offiziell nur mobile Geräte und die Xbox One als kompatibel auf? Wahrscheinlich aus Marketing-Gründen: Weil das XO Four auf dem PC oder der PS4 genau wie jedes andere Headset funktioniert, bedeutet das folgerichtig, dass es auch auf der Xbox One genau wie jeder andere Klinkenkollege arbeitet. Auch das XO Four muss per Microsofts Headset-Adapter an den drahtlosen Controller angeschlossen werden, den der Brüllbügel übrigens direkt mitbringt. Das heißt letztendlich: Die Bezeichnung "offizielles Xbox-One-Headset" dient in erster Linie der Werbung.

Für euch ist das kein Nachteil, schließlich spart ihr euch damit eventuell ein Zweit-Headset. Die Xbox 360 wird allerdings nichts mit dem XO Four anfangen können, da an sie kein Brüllbügel mit 3,5-mm-Klinke angedockt werden kann.

Der mitgelieferte offizielle Headset-Adapter wird direkt an den Controller angeschlossen. Mit ihm könnt ihr auch andere Headsets mit 3,5-mm-Klinke anstecken.

Eingebauter Energietank

Abgesehen vom Klinkenstecker muss kein anderes Kabel mit dem XO Four verbunden werden. Die integrierten, aber nicht austauschbaren Akkus lieferten in unserem Test sechs bis acht Stunden Saft, danach ging es mit dem beigelegten USB-Kabel an die Tankstelle. Natürlich könnt ihr es auch im Betrieb aufladen, wobei das USB-Kabel dafür recht kurz ausfällt.

Die Lautstärke regelt ihr über den Headset-Adapter, dort könnt ihr außerdem das Mikrofon stummschalten. An den Hörmuscheln selbst klammern sich keine Tasten fest.

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