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Special - "15 Years of Total War" - Event-Bericht : Mit Attila im British Museum

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Nach dem historischen Abriss wurde zügig in die Zukunft weitergeleitet. So gab es kurze Einblicke ins am 16. Dezember freigegebene Kampagnenpaket Wrath of Sparta für Total War: Rome II, das im Jahre 365 vor Christus auf einer frischen, acht Regionen umfassenden Karte um die Vorherrschaft mit Persern, Spartanern, Engländern und Anderen kämpfen lässt.

Schnell folgte dann die Überleitung zum nächsten großen Eintrag in der Total-War-Saga: das für den 17. Februar 2015 angekündigte Attila. Hierfür erfolgte endlich die große Bestätigung durch Projektleiter Janos Gaspar: "Ja, die Hunnen werden eine spielbare Fraktion sein!" Ein opulenter Trailer wurde gezeigt, der brutale Kämpfe, wütende Barbaren und natürlich Attila selbst präsentiert. Düstere Töne und markige Worte wie "Die Wüste vergisst nie" begleiteten das Schauspiel und stimmten auf die folgende Anspiel-Session ein, die Gelegenheit gab, einige Neuerungen selbst zu erleben.

Der große Attila

Tatsächlich scheinen die Entwickler mit Attila, auch wenn die Balance in der Hands-on-Fassung noch nicht ganz stimmig war, kleine Revolutionen anzustreben. Ob nun als Ost-, Westgothe, Vertreter des Ost- und Weströmischen Reiches, Sassanid oder eben Hunne: auf der Kampagnenkarte soll aus einem kleinen Volk mittels Siedlungsbau, politischer Entscheidungen, Wirtschaft und dem Aufstellen einer Streitmacht ein Imperium geschmiedet werden. Kenner wissen sofort, was zu tun ist. Doch lockt nun mehr Dynamik. Mein Hunnenvolk kann ohne feste Heimstaat auskommen, sondern packt, wenn nötig, seine Sachen und zieht weiter.

Im Familienbaum kann das Einsetzen von Verwandten in hohe Positionen die Loyalität der Führungsriege beeinträchtigen und Misstrauen heraufbeschwören. Aber vor allem die serientypischen Echtzeitschlachten machen nun noch mehr her. Es ist schon epochal, wenn meine zweitausend Soldaten durch einen schlammigen Acker stapfen, Regen sie umspült und sie dann mit voller Gewalt auf die Armee des Gegners treffen. Wie dann Pfeilhagel regnen, Schwertkrieger im Getümmel ihre Klingen wirbeln lassen. Toll.

Doch wenn auf dieser Veranstaltung etwas von Creative Assembly klargemacht wurde, ist's, dass die Zukunft von Total War nicht mehr nur durch Giganto-Games wie Attila geprägt sein soll. Stattdessen wird sich die Marke verbreitern und auch auf anderen Plattformen und in anderen Spielmodellen ein Zuhause finden. Experimentieren heißt es. Beispielsweise wie mit dem Free-2-Play-Ableger Arena auf PC. "Schnelle Gefechte und Teamwork", fasst Projektleiter Gabor Beressy dessen Essenz zusammen.

Die Schlachten aus den Total-War-Spielen werden hier in ein reines Multiplayer-Game überführt. Insgesamt 20 Spieler in zwei Teams kämpfen auf großen Karten. Es macht erschreckend viel Spaß, in den rund zehn Minuten langen Scharmützeln das eigene, drei Mal 500 Mann starke Heer umher zu scheuchen, die Armee des Gegner-Teams zu flankieren und niederzumetzeln. Durch Siege winken Erfahrungspunkte und Silbermünzen, die sich in die Ausrüstung und Aufwertung der Soldaten stecken lassen. Haken? Es gibt Gold als Alternativwährung gegen Echtgeld, was die Fairness unterminieren könnte.

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