Special - Top 5 Story-Wendungen : Shooter mit Handlungsquerschlägern

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    Platz 3: Spec Ops: The Line

    Spec Ops: The Line sieht zunächst wie ein generischer Third-Person-Shooter aus. In den ersten Stunden erwartet man nicht mehr als eine 08/15-Geschichte über eine Spezialeinheit, die in einem viel zu heißen Land gegen Terroristen kämpft. Doch dann werden wir immer wieder in moralisch schwierige Situationen gebracht, in denen wir nicht sicher sind, auf welcher Seite wir stehen, wenn wir den Abzug betätigen. Als unser Protagonist schließlich eine Phosphorbombe auf ein Flüchtlingslager wirft, bröckelt seine vorher noch stabile Psyche. Schließlich offenbart sich, dass der feindliche General, der uns ständig über Funk angestachelt hat, nichts als eine Wahnvorstellung war, um die Schuld für die Gräuel auf eine andere Person projizieren zu können.

    Platz 2: Second Sight

    Second Sight spielt mit eurer Wahrnehmung. Normalerweise ist davon auszugehen, dass der Großteil eines Spiels der Realität des Protagonisten entspricht. Flashbacks geben uns hin und wieder Einblicke in die Vergangenheit. Manchmal erhalten wir auch Visionen von der Zukunft. Genau darauf pfeift der 2004 veröffentlichte Titel von Free Radical Design. Ihr wacht in einer Forschungsstation auf und versucht eurem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Das Personal will euch nicht verraten, was los ist. Auf einmal habt ihr eine verwirrende Vision von der Vergangenheit. Es stellt sich heraus, dass die vermeintliche Gegenwart eine Vision ist und ihr die bisher als Gegenwart wahrgenommene Zeit verändern könnt, da noch nichts geschehen ist.

    Platz 1: BioShock (Infinite)

    Während BioShock uns bereits verblüffte, setzte BioShock: Infinite mit der Einbindung der Theorie des Multiversums noch eins drauf. Auf eurer Reise durch die Unterwasserstadt Rapture im ersten Teil der Reihe begleitet euch Atlas, der euch des Öfteren mit der Floskel „Wärst du so freundlich“ um etwas bittet. Die vorangestellte Phrase stellt sich als Auslösewort für eine vorangegangene Gehirnwäsche heraus, sodass ihr dem eigentlichen Antagonisten, Atlas, dauernd geholfen habt. In Infinite dagegen erfahrt ihr, dass euer Feind Comstock ihr selbst aus einer Parallelwelt seid. Die Geschichte lässt sich nur ändern, indem Comstock vollständig ausgelöscht wird. Das bedeutet, dass euer Selbst mit dem Namen Booker DeWitt sterben muss. Kaum ein anderer Shooter hat uns so den Atem verschlagen.

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