Special - Top 10: Die schlechtesten Spiele des Jahres : 2018 war so schlecht, dass es schon wieder geil ist

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    Platz 7: Simon the Sorcerer: 25th Anniversary Edition

    Der Adventure-Klassiker Simon the Sorcerer erschien ursprünglich 1993 und war einer der ersten Genrevertreter, der sich ganz offensichtlich, aber eben auch sehr gelungen den Charme und den Humor von Monkey Island zum Vorbild nahm. Davon ein Remake zum 25. Jubiläum, im Idealfall mit neuer Grafik, notfalls aber auch als 1:1-Port – was soll da schon groß schiefgehen? In diesem Fall lautet die Antwort: so ziemlich alles.

    Vermutlich um die ehemals groben VGA-Pixel zeitgemäßer wirken zu lassen, wurde die Grafik mit einem fürchterlichen Unschärfefilter überzogen, sodass sie wirkte, als habe man bei 3 Dioptrien seine Brille vergessen. Das ursprüngliche 4:3-Format wurde nicht beibehalten oder sinnvoll an moderne Breitbild-Monitore angepasst, sondern einfach in die Länge gestreckt wie ein ausgewalzter Pizzateig. Nicht zuletzt erfuhr die Steuerung eine völlig vermurkste Verschlimmbesserung, und das großspurig angepriesene „Artbook“ bestand lediglich aus einem eingescannten PDF des ursprünglichen Covers.

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