Test - The Lego Movie 2 Videogame : Endlich mal was Neues

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Greift zu, wenn...

… ihr mal ein ganz anderes, offeneres Lego-Game erleben wollt.

Spart es euch, wenn...

… euch Sammel-Marathons auf den Senkel gehen.

Fazit

Denis  Brown - Portraitvon Denis Brown
Frischer Wind im Legoland

The Lego Movie 2 Videogame weicht stark von den üblichen Mustern der Klötzchengames ab und ähnelt in seiner Spielstruktur eher dem Toys-to-Life-Ableger Lego Dimensions. Mir macht das Lösen der kleinen Baurätsel Spaß, weil es um eine entspannende Beschäftigung geht, die die Fantasie anregt, und die kleinen Quests ihren Willkommensbonus nie durch unnötige Streckung überreizen. Lediglich: Wenn man die Handlung des Films nicht kennt, versteht man viele Zusammenhänge nicht oder nur ansatzweise und muss sie einfach hinnehmen.

Trotz der unüblichen Spielstruktur (im Rahmen der Lego-Games) bleibt eines aber wie immer: Das ganze Konstrukt mündet in einem gigantischen Sammelmarathon. Tatsächlich macht er sogar den Hauptanteil des Spiels aus, denn die zentrale Geschichte um den Film ist in sieben bis acht Stunden abgehakt. Wer sich damit arrangieren kann, taucht augenblicklich in einen riesigen Spielplatz ein, der ein Stück Kindheit zurückbringt – inklusive einem Schuss praktischer Kreativität.

>> Das perfekte Spiel für große Kinder: Kingdom Hearts III im Test

Überblick

Pro

  • große, frei begehbare Schauplätze
  • beeindruckende Bosse
  • technisch sehr solide
  • großer Umfang
  • kreativer Freiraum
  • erweitert die Filmhandlung
  • kostenloser DLC
  • viel Witz und Charme
  • unzählige freischaltbare Spielfiguren
  • weniger kampflastig als andere Lego-Games

Contra

  • Handlung nur mit Kenntnis des Films durchschaubar
  • gelegentliche Kameraprobleme
  • sehr überladener Einstieg

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