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Preview - The Elder Scrolls V: Skyrim : Vom Schnee in die Tundra

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Bethesda ließ es sich nicht nehmen, ein paar neue Szenen aus dem heiß erwarteten Skyrim zur E3 mitzubringen. Viel Neues über das Spiel selbst gibt es zwar seit unserer letzten Vorschau nicht zu berichten, doch war das Gesehene so interessant, dass wir euch zumindest kurz unsere Eindrücke schildern wollen.

Der raue Norden ist nicht nur kalt und verschneit. Saftiges Grün präsentierte Bethesda bereits vor knapp zwei Monaten. Mit neuen Spielsequenzen für die E3 demonstrierten die Entwickler nun ein weiteres Mal, dass wir uns keine Sorgen über fehlende Abwechslung machen müssen. Doch zuerst gab es all das noch einmal zu sehen, worüber wir bereits im April ausführlich berichteten. Für die komplette Informationsflut über Handlung, Drachen-Shouts, Kampfsystem, Interaktion mit Nichtspielerfiguren, Quests, Fertigkeiten und vieles mehr schaut einfach in unsere letzte Skyrim-Vorschau.

Wollte man im April noch nichts darüber verraten, ließ man jetzt die - wenig überraschende - Katze aus dem Sack: Es wird definitiv wieder Reittiere geben und so wurde uns auch gleich ein Pferderitt gezeigt. Es ging dabei erst mal nur durch die bereits bekannten Landschaften mit verschneiten Bergen in der Ferne, in denen übrigens die sogenannten Greybeards wohnen sollen. Angeblich sind diese Männer Meister der Kommunikation mit Drachen. Begegnet sind wir ihnen während der Demonstration leider nicht. Stattdessen wurde auf das brandneue Gebiet der ″Companions″ umgeschaltet. Eine der drei großen Fraktionen in The Elder Scrolls V: Skyrim.

Szenenwechsel

Wir befanden uns also plötzlich in einer weitläufigen Tundra. Der Blick reichte weit in die Ferne und offenbarte einen schönen Kontrast zu den verschneiten Gebieten, die wir bereits kannten. Optisch wurden auch hier ganz große Geschütze aufgefahren. Die überarbeitete Grafik-Engine ließ ihre Muskeln spielen und versetzte uns mit schönen Oberflächenstrukturen und atmosphärischen Lichteffekten ins Staunen. An uns vorbei marschierten ein Riese und mehrere gigantische Mammuts, alle friedlich. Zumindest so lange, bis sie von unserem Helden mit einem Feuerball beschossen wurden.

Der folgende Kampf war dank eines für die Präsentation absichtlich besonders hochgelevelten Charakters schnell vorbei, doch dann kam einer der Hauptdarsteller des neuen Elder Scrolls: Mit feurigem Atem griff uns ein Drache an, gegen den wir allerdings einen sehr effektiven Dragon-Shout (siehe oben verlinkten Artikel) aufzubieten hatten. Per ″Stormcall″ lösten wir einen ausgewachsenen Sturm aus, dessen Blitze unser Ziel malträtierten. Als es schließlich zu Boden ging, konnten wir seine Seele absorbieren, was im weiteren Spielverlauf dabei helfen soll, weitere Shouts zu erspielen.

 

The Elder Scrolls V: Skyrim - E3 2011 Trailer
Anlässlich der aktuell laufenden E3 2011 in Los Angeles wurde auch ein neuer Trailer zum vielversprechenden Rollenspiel The Elder Scrolls V: Skyrim veröffentlicht.

 

Problembeziehung

Die Entwickler deuteten einen interessanten Hintergrund in Bezug auf die Shouts an. So spreche man praktisch dieselbe Sprache wie seine Feinde - wir nehmen an, damit waren die Drachen gemeint. Mit der Zeit soll man diese Sprache weiter verinnerlichen und damit auch Zugang zu mehr Drachenkräften erhalten. Wir fassen zusammen: Unser Held ist ein ″Dragonborn″, er nutzt ″Dragon-Shouts″ und wir wissen zudem, dass die Bewohner des Nordens in früheren Zeiten die Drachen anbeteten, bevor diese für lange Zeit verschwanden. Das alles klingt nach einer guten Basis für eine spannende Geschichte und einer Entwicklung der Beziehung unseres Protagonisten zu den Drachen.

Während wir noch darüber nachgrübelten, griff bereits der nächste Drache an. Sie treten also durchaus nicht nur einzeln auf. Dann endete die Demonstration. Eine wichtige Frage wurde jedoch noch beantwortet, bevor Platz für die nächste neugierige Presseschar gemacht werden musste: Leveln die Gegner wieder mit wie in Oblivion? Nein. Und ja. Ein Bereich, den ihr zum ersten Mal betretet, wird Gegner einer Stärke beinhalten, die eurer angepasst ist. Allerdings stagniert das Gegnerlevel auf dieser Stufe für den Rest des Spiels und ihr habt die Chance, eure Feinde durch fleißiges Aufleveln zu überflügeln. Erst in neuen Bereichen erwarten euch dann wieder neue Gegner, die mit euch mithalten können.

Fazit

Michael Zeis - Portraitvon Michael Zeis
Oblivion war ein verdammt gutes Spiel, hatte jedoch seine Probleme. Skyrim wirkt wie ein Oblivion ohne die alten Probleme. Natürlich könnten neue hinzukommen und auch unsere größte Sorge besteht nach wie vor: Sind die Drachen im Grunde dasselbe wie die repetitiven Tore in Oblivion? Wir hoffen nicht, denn im neuen Elder Scrolls stecken viele sinnvolle Überlegungen und Verbesserungen. Zumindest eines steht aber jetzt schon fest: Skyrim sieht toll aus. Und vielleicht erfüllt sich ja unser Wunsch und die Schönheit entpuppt sich tatsächlich als Objekt der Begierde mit gereiften inneren Werten.

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