News - thatgamecompany : Nächstes Spiel für mehrere Plattformen geplant

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    Um Journey zu veröffentlichen, ist thatgamecompany nicht nur kreative Risiken eingegangen. Mitgründer und Designer Jenova Chen verriet auf der DICE 2013, dass das Studio am Ende der sechsjährigen Entwicklungsphase pleite war.

    "Wir haben das Geld [von Sony, Anm. d. Red] bekommen, wir konnten das zusätzliche Jahr beenden, aber viele Mitarbeiter in unserem Studio wurden in der letzten Hälfte des Jahres nicht bezahlt und wir mussten sogar unsere Ersparnisse dafür zahlen, um [die Entwicklungsarbeit am] Spiel für ein paar weitere Monate zu verlängern", gab Chen zu. "Am Ende, als wir Journey auslieferten, sind wir als thatgamecompany bankrott gegangen."

    Rund ein Jahr nach der Veröffentlichung hat Journey die Kosten zwar wieder hereingeholt und sogar einen kleinen Gewinn eingebracht, allerdings nicht im Ausmaße eines Minecraft, wie Chen betont. Dafür sei das Publikum zu klein gewesen, weswegen thatgamecompany erstmals nicht mehr exklusiv nur für eine Konsole entwickeln möchte.

    "Um einen finanziellen Erfolg zu haben, der alles verändert, muss es viel größer sein als ein Spiel auf der PlayStation-Plattform", erklärt Chen. Dabei gehe es ihm nicht so sehr ums Geld: "Ich treffe viele verlorene und frustrierte Studenten, die Spiele studieren, um an großartiger Kunst zu arbeiten, aber dann herausfinden, dass es für sie keinen Platz gibt. Ich fühle mich verantwortlich für sie, weil ich ihnen gezeigt habe, dass das möglich ist." Seine Lösung? "Einen großen finanziellen Erfolg schaffen."

    Worum es im neuesten Projekt von thatgamecompany geht, wollte Chen freilich noch nicht konkret verraten. Es solle aber eine der Hauptideen von Journey aufgreifen: "Journey fokussierte sich auf Verbindungen. Ich denke, wir versuchen mit dem neuen Spiel, eine Stufe darüber zu sein."

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