Preview - Test Drive: Ferrari Racing Legends : Hommage an die Edelflitzer

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Die Shift-2-Macher schicken fast schon klammheimlich ein neues Rennspiel auf die Piste. Klar, wir wussten schon, dass Slightly Mad Studios an einem Spiel arbeiten, aber irgendwie hatte das keiner so richtig auf dem Radar und Informationen waren bis dato ziemlich Mangelware. Und das, obwohl der Titel bereits Ende April eure Controller und Lenkräder zum Glühen bringen soll. Dank einer PR-Visite inklusive spielbarer Version hatten wir endlich Gelegenheit, uns das Spiel in unseren Büroräumen etwas genauer anzuschauen.

Um es gleich vorweg zu sagen: Mit der Test-Drive-Reihe hat das Spiel ungefähr genauso viel zu tun wie ein Ferrari mit einem U-Boot. Die Übernahme des bekannten Namens basiert wohl eher darauf, das Spiel auf dem amerikanischen Markt besser vermarkten zu können. Schlussendlich ist Ferrari Racing Legends aber ein eigenständiges und eher klassisches Rennspiel. Das Arcade-Open-World-Geheize der früheren Test-Drive-Titel spielt hier absolut keine Rolle – es geht eher in Richtung (Semi-)Simulation.

Sportwagenherz, was willst du mehr?

Wie der Titel schon erahnen lässt, dreht sich alles um die Edelkarossen des italienischen Autoherstellers. Und davon gibt es reichlich. Satte 51 Ferrari-Modelle (komplette Liste in unseren News) aus den Jahren 1947 bis 2011 sind im Spiel vertreten, natürlich mit Originallizenz und daher detailgetreu nachgebaut. Dabei fehlen selbstredend die Werksfarben nicht, allen voran das Ferrari-Rot, sowie die real nachempfundenen Cockpits in der entsprechenden Ansicht. Übrigens sind nicht nur die Standardsportflitzer enthalten, sondern auch die Rennmodelle der Formel 1.

Besagte Boliden scheucht ihr in verschiedenen Rennvarianten und Spielmodi über insgesamt 16 Grundstrecken wie Nordschleife, Silverstone, Hockenheim oder Oschersleben. Mit dabei ist auch eine selbst gestaltete Fantasiestrecke. Neben den 16 Grundstrecken gibt es eine Reihe von Variationen, basierend auf den früheren Zeiten und passend zu den älteren Ferrari-Modellen. So könnt ihr euch auf Silverstone im Jahre 1959 oder der noch viel längeren 1982er-Hockenheim-Piste austoben. Insgesamt kommt das Spiel damit auf 39 Strecken beziehungsweise Streckenvarianten.

Test Drive: Ferrari - Debut Trailer
In Test Drive: Ferrari dürft ihr euch selbst in einen der begehrten roten Schlitten setzen.

Quer durch die Ferrari-Geschichte

Neben dem obligatorischen schnellen Rennen sowie dem klassischen Ghostcar-Fahren wartet vor allem der Story-Modus auf euch, der grundsätzlich in drei Zeitabschnitte der Ferrari-Geschichte aufgeteilt ist – 1947-73, 1974-90 und 1991 bis heute. Jeder dieser Abschnitte bietet eine Reihe von Kampagnen, die sich wiederum in einzelne Renn-Events aufteilen. Diese sind mal thematisch ausgerichtet, wie zum Beispiel das 40-jährige Ferrari-Jubiläum, oder aber auf bestimmte Fahrzeugtypen konzentriert. Insgesamt bekommt ihr in der Kampagne über 200 verschiedene Einzelrennen mit steigender Schwierigkeit und chronologischem Verlauf.

Bei den einzelnen Events geht es nicht immer nur um den Sieg auf der Piste. Stattdessen müsst ihr jeweils ein Hauptziel sowie Bonusziele erfüllen, um das Event abzuschließen und weitere freizuschalten. Mal gilt es, eine bestimmte Position zu erreichen, mal eine Zeit zu unterbieten, mal einen bestimmten Gegner zu überholen oder eine Formation zu halten. Drei Grundeinstellungen der Schwierigkeitsgrade sollen dafür sorgen, dass sowohl Profis als auch Anfänger ihre Erfolge genießen können. Wer die Nase voll hat vom Solomodus, der kann sich online gegen leider nur bis zu sieben weitere Mitspieler durchsetzen. Eine Variante mit geteiltem Bildschirm ist unglücklicherweise nicht mit an Bord.

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