Test - Supreme Commander: Forged Alliance : Neues Material für gewiefte Strategen

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Als 'Supreme Commander' im Februar 2007 erschien, polarisierte es wie kein zweites Echtzeitstrategiespiel. Nur zehn Monate später erscheint mit 'Supreme Commander Forged Alliance' die erste Erweiterung. Wird diese ähnliche Effekte zeigen wie das Hauptspiel?

Als 'Supreme Commander' im Februar 2007 erschien, polarisierte es wie kein zweites Echtzeitstrategiespiel. Während besonders Profis von der hohen taktischen Tiefe der Massenschlachten begeistert waren, war das Spiel vielen einfach zu emotionslos und kalt. Die Missionen der drei Kampagnen wirkten ziemlich lieblos und zogen im Schwierigkeitsgrad enorm an. Nur zehn Monate später erscheint mit 'Supreme Commander Forged Alliance' nun das erste Addon zum Echtzeittaktikspiel von THQ, wobei die Erweiterung aber löblicherweise auch alleine lauffähig ist.
Neue Namen, alte Fähigkeiten

Wie es sich für ein Addon gehört, führt 'Forged Alliance' eine neue Partei ein. Neben den schon bekannten Aeon, Cybrans und der UEF tritt ein weiteres Alienvolk dazu, die Seraphim. Auffallend ist die Architektur der Gebäude, die in einem futuristischen Look daherkommen, letztlich aber die bekannten Aufgaben erfüllen, wie auch schon bei den anderen drei Völkern. Selbiges lässt sich im Großen und Ganzen auch für die Einheiten der Seraphim feststellen. Zwar haben sich die Entwickler satte 110 neue Einheiten ausgedacht, die wieder auf Luft- Land- und Seestreitkräfte verteilt sind, doch wirklich anders spielen sich die neuen Truppen dann auch nicht.

Im Rahmen der neuen Einzelspielerkampagne dürft ihr das neue Alienvolk erst gar nicht selbst spielen, die Seraphim treten hier nur als Feinde auf. Dafür dürft ihr die sieben umfangreichen Missionen mit jeder der drei alten Parteien angehen. Beim Gameplay hat sich natürlich nichts geändert, mit eurer Kommandoeinheit errichtet ihr Basen und produziert Hunderte von Einheiten, um den Gegnermassen Herr zu werden. Da jeder Panzer, jedes Flugzeug oder jedes U-Boot seine individuellen Stärken und Schwächen besitzt, kommt es vor allem auf einen guten Einheitenmix an. Die meiste Zeit lenkt ihr eure Truppen aus einer stark erhöhten Kamerasicht, in der die Panzer und Flugzeuge lediglich noch kleine farbige Quadrate darstellen. Wollt ihr zwischendurch etwas mehr Schlachtatmosphäre haben, zoomt ihr einfach stufenlos die Kamera heran.

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