Test - Setup-Test: SteelSeries : Arctis 1, Apex Pro und Sensei Ten

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Headset: SteelSeries Arctis 1 Wireless (119,99 Euro)

Der letzte Teil des Trios gibt uns ordentlich was auf die Ohren. Nach den ganzen teuren Modellen spendiert uns SteelSeries noch eine Einsteigervariante in Form eines kabellosen Headsets. Aber auch das hat seine Besonderheiten, speziell was die Nutzung angeht. Dank eines Type-C-Dongles kann das Arctis 1 nämlich sowohl an PC als auch PS4, Nintendo Switch und an Android-Geräten neuerer Art, wie beispielsweise das Samsung Galaxy Note 10, kabellos genutzt werden.

Xbox- und iOS-Spieler kommen allerdings nicht in den Genuss oder müssen auf das beiliegende Klinkenkabel zurückgreifen. Übrigens keine Panik, wenn ihr keinen Type-C-Anschluss am PC habt, der entsprechende Adapter gehört ebenso wie das Ladekabel zum Lieferumfang. Alles in allem ist das Arctis 1 also so ziemlich an allen Geräten einsetzbar, die man sich denken kann, wenn auch nicht überall kabellos. Optionale BlueTooth-Verbindung gibt es übrigens nicht, das hätte vermutlich auch den Preisrahmen gesprengt.

Das Arctis 1 ist unverkennbar ein SteelSeries-Headset, entspricht es doch hinsichtlich des Designs fast in jedem Detail den anderen Exemplaren der Serie. Metallbügel, ovale, drehbare Ohrmuscheln, weiche Mesh-Ohrpolster und dazu extrem leicht – da muss man sich keine Sorgen über den Tragekomfort machen. Die Bedienelemente sind schlicht, aber effektiv. Ein Power-Schalter mit Doppelbelegung zur Multimediakontrolle, Mute-Schalter fürs abnehmbare Mikrofon und Lautstärkeregler reichen völlig aus.

Im kabellosen Betrieb werkelt das Arctis 1 im 2,4-GHz-Modus und leistet sich bei der Übertragung keine Schwächen. Die Reichweite ist mit maximal neun Metern allerdings nicht so irre hoch. Dafür kann sich die Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden sehen lassen und da SteelSeries in diesem Falle auf Blingbling verzichtet, gibt es auch nichts, was selbige beeinträchtigt.

Das Innenleben kennen wir von anderen Modellen, es ist erfreulich, dass SteelSeries trotz des niedrigeren Preissegments keine Kompromisse eingeht. Das insgesamt gute bidirektionale ClearCast-Mikrofon mit Discord-Zertifizierung gehört ebenso dazu wie die Treiber, die bereits im sehr guten Arctis 7 zum Einsatz gekommen sind. Klanglich gibt es dann auch wenig zu meckern. Das Arctis 1 bietet einen recht ausgewogenen, neutralen Klang mit sauberen Höhen, kräftigen Bässen und durchsetzungsfähigen Mitten. Somit ist es im Grunde für alle Bereiche einsetzbar, zwar ohne echte Highlights, aber auch ohne nennenswerte Schwächen.

Wem das Klangbild nicht so ganz zusagt, der kann über die SteelSeries Engine noch einiges an Anpassungen vornehmen. Dort können eigene Presets angelegt werden, ein 6-Band-Equalizer ermöglicht generelle Anpassungen. Weitere Optionen umfassen Kompression, Mic-Monitoring und Mikrofonlautstärke sowie Energiespareinstellungen, wenn auch alles nicht in allzu üppigem Ausmaß. Virtueller Surround Sound wird übrigens nicht mit geboten, das Arctis 1 ist voll und ganz auf Stereobetrieb ausgerichtet.

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