Test - Starfox Adventures : Starfox Adventures

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Was braucht man alles für einen Top-Titel? Bei Rare lediglich einen schlauen Fuchs, den man in eine spannende Geschichte verwickelt, die den Spieler auf eine aufregende Reise schickt. Die Rede ist natürlich von Rares neuestem Titel 'Starfox Adventures' für GameCube. Ob der lang erwartete Titel den hohen Anforderungen der Spielgemeinde gerecht wird und was Fox McCloud und Konsorten in ihrem ersten Action-Adventure erleben, erfahrt ihr im nachstehenden Review.

Starfox Adventures
Gestartet wird im heimeligen ThornTail-Tal.

Story
Es sind nun bereits acht Jahre vergangen, seit der berüchtigte Weltraumschurke Andross vom Fox-Team zur Strecke gebracht wurde. Seither hat sich für die Helden einiges geändert. Die Tage der Schreckensherrschaft scheinen gezählt zu sein und so patrouilliert das Fox-Team von einem Planet zum anderen, getrieben von der Hoffnung, endlich wieder etwas Spektakuläres zu erleben. Doch plötzlich ereilt das Team ein Funkspruch des alten General Peppers, der die Kameraden über einen auf den ersten Blick belanglosen Auftrag informiert. Widerwillig akzeptiert Fox die Mission und macht sich auf den Weg zum Dinosaurierplaneten. Das eigentliche Missionsziel liegt darin, den Planeten wieder zusammenzusetzen. Nach einer großen Explosion wurden nämlich einige große Erdstücke aus dem Planeten herausgerissen und müssen nun wieder angebracht werden. Dies kann jedoch nur mit Hilfe der vier Ahnensteine geschehen, die Fox finden soll, um damit den Planeten zu retten. Doch es kommt anders als geplant. Am Boden angekommen, muss Fox feststellen, dass hier noch etwas anderes nicht nach dem Rechten läuft und erfährt schon bald, wer hinter der gedrückten Atmosphäre steckt. 'Starfox Adventures' führt euch durch verschiedene Erdteile des Dinosaurierplaneten und bietet Rätsel, Überraschungen und eine spannende Geschichte im typischen Adventure-Stil.

Starfox Adventures
Im dortigen Shop lassen sich wichtige Items erwerben.

Das legendäre Fox-Team auf einen Klick im Pausemenü
Natürlich sind neben Fox McCloud auch wieder einige andere altbekannte Figuren vertreten, die im SNES-Klassiker 'Starwing' und 'Lylat Wars' für N64 schon ihre Auftritte hatten. So stehen euch noch immer die beiden Kameraden Peppy Hare und Slippy Toad mit Rat und Tat zur Seite und auch der gute General Pepper ist wieder mit von der Partie. Jeder der meist über Funk erreichbaren Kameraden hilft euch mit individuellen Gefälligkeiten und ist im Pausemenü durch sein Kopfsymbol vertreten. Während euch Peppy Zugriff zur Weltkarte des Dinosaurierplaneten gewährt, die unter anderem zeigt, wo es als nächstes hingeht, dürft ihr bei Slippy wichtige Informationen und Tipps zum Spielverlauf beziehen. Dies ist jedoch nicht alles, was das Pausemenü bietet. Sehr angenehm ist vor allem die Möglichkeit, dass ihr hier jederzeit den aktuellen Spielstand speichern könnt. So kann die aus anderen Spielen bekannte hektische Suche nach Savepoints umgangen werden und sich der Spieler voll und ganz der Story zuwenden.

Bezaubernde Orte mit außergewöhnlichen Bewohnern
Auf dem beschwerlichen Weg, die vier Ahnensteine wiederzubeschaffen, gelangt ihr an die faszinierendsten Orte. Ihr startet im heimischen ThornTail-Tal, wo die Blumen wachsen, das Gras in seinem frischen Grün erstrahlt und der kleine Fluss zum Schwimmen anregt. Bei den friedlichen Sandstränden dürft ihr euch nicht nur entspannen und euch am tropischen Klima erfreuen, sondern euer Augenmerk auch auf den mysteriösen, bewachsenen Tempel richten, dessen Äußeres einem Gesicht gleicht. Ein richtiges Spektakel ist zudem der Steinriese. Dieser existiert etwas versteckt im ThornTail-Tal und besteht aus purem Stein. Ihn umgeben ein kleiner Wassergraben und einige Felsen, wodurch sein Gesamtbild sehr eindrucksvoll wirkt. Auch gestattet er euch Zugang zum unterirdischen Labyrinth und den Warpeingängen, wobei sich besonders letztere des Öfteren als nützlich erweisen. An so manchem Ort möchte man direkt eine Pause einlegen und die sensationelle Umgebung genießen.
Nicht nur friedliche, sondern auch ungemütliche Ortschaften sind Teil des Spiels. Viele der Höhlen beinhalten etliche Gefahren. Die Schwarzeis-Minen und der Drachenfels machen dabei keine Ausnahme und bilden das größte Gefahrenpotential. Lavagruben, Stichflammen und herabrollendes Gefälle gehören hier zur Kulisse und ihr müsst euch vorsichtig vorantasten, um heil aus der Gefahrenzone zu kommen.

Starfox Adventures
Im Kampfmodus dürft ihr euch mit Schurken kloppen.

Jeder Ort bietet zudem individuelle Bewohner, die ihrem gewohnten Tagesablauf nachgehen. So begegnet ihr im ThornTail-Tal gutmütigen Dinosauriern, die sich nur allzu ungern von euch stören lassen, wenn sie gerade ihren Lieblingsbeschäftigungen, dem Fressen oder Schlafen, nachgehen. Auch die Mammuts der Eisspitze sind hilfsbereite Gesprächspartner und helfen auch mal dort weiter, wo es gerade nötig ist.
Schon bald begleitet euch außerdem Tricky, der kleinen Dino des EarthWalker-Stammes und dürft ihn bei bestimmten Rätseln oder Aktionen herbeirufen. Tricky ist stets präsent und lässt sich nicht nur herbeirufen, sondern reagiert auch auf bestimmte Kommandos und erweist sich als guter Weggefährte. Auf dem Dinosaurierplaneten gibt es jedoch nicht nur freundlich gesinnte Saurier, sondern auch gefährliche Fleischfresser. Gerade in der Tempelstadt solltet ihr vor dem Stamm der RedEye auf der Hut sein. Dies sind große T-Rex-ähnliche Fleischfresser, die freigelassen wurden, um in der Tempelstadt für Unruhe zu sorgen.

 

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