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Test - Spiritfarer : Eines der besten Spiele der letzten Jahre wird neu aufgelegt

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Greift zu, wenn...

… ihr eine zu Herzen gehende und gleichzeitig süchtig machende Spielerfahrung erleben wollt.

Spart es euch, wenn...

… ihr kein Herz habt oder euch nicht für außergewöhnliche Spiele begeistern könnt.

Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Eine herzergreifende Erfahrung, die in ein regelrecht süchtig machendes Spielprinzip verwoben ist

Als Spiritfarer vor ziemlich genau einem Jahr erschien, war ich gerade noch mit Ghost of Tsushima beschäftigt, weswegen ich erst ein paar Monate später die Zeit dazu fand, es zu spielen. Darum war mir dieser Test im Nachhinein eine umso größere Herzensangelegenheit, denn nur wenige Spiele haben sich einen derart festen Platz in meinem Herzen erschlichen. Ich habe schon viele hervorragende Spiele in meinem Leben gespielt, doch Spiritfarer wirkt wie ein ständiger Begleiter auch lange nach dem Durchspielen noch nach.

Dabei mochte ich es anfangs eigentlich gar nicht. Das ständige Grinden von Ressourcen und Verhätscheln der Passagiere fühlte sich mehr nach Arbeit und Stress denn nach Vergnügen an. Doch schon bald macht sich bemerkbar, wie klug die Entwickler den Spielablauf kanalisieren, bis er in einen gnadenlos mitreißenden Fluss aus Belohnungsketten mündet, der beinahe schon gefährlich suchterregende Ausmaße annimmt. Spiritfarer ist ein beeindruckendes Stück Spieldesign-Handwerk, in dem die zahlreichen Bestandteile aus Survival und Aufbau, Minispielen und Plattformer perfekt ineinandergreifen.

>> Unvergessliche Erfahrungen: 11 Spiele, die zu Tränen rühren <<

Vor allem aber sind es die herzergreifenden Geschichten um die Seelen der Verstorbenen, die Spiritfarer zu einer Erfahrung machen, die man nicht so schnell vergisst. Auffällig viele Spiele aus dem Indiebereich, etwa Lost Words, Sea of Solitude, Lost at Sea oder Minute of Islands, näherten sich in letzter Zeit in Spieleform sensiblen Themen wie Sterben und Trauer, doch was diesen im besten Falle etwas verkrampft oder im schlimmsten nur platt und rührselig gelang, schafft Spiritfarer scheinbar mühelos ganz nebenbei und bindet es dennoch in ein perfekt funktionierendes Spielerlebnis ein: ein berührendes Märchen über den Rückblick auf und die Aussöhnung mit der Zeit, die einem gegeben war, die Reue im Angesicht der Fehler, die man dabei begangen hat, und die Suche nach innerem Frieden, der einen damit abschließen lässt. Dass Spiele zu so etwas mittlerweile in der Lage sind, fühlt sich wie ein kleines Wunder an.

Überblick

Pro

  • geradezu süchtig machendes Survival-Aufbau-Gameplay
  • Minispiele, Plattformer-Passagen: alles greift perfekt ineinander
  • herzergreifende Geschichten über die Aussöhnung mit dem eigenen Leben
  • kluge Spieldesign-Entscheidungen vermeiden lästigen Grind
  • zauberhafte Zeichentrick-Grafik
  • wunderschöner Soundtrack
  • regelmäßig kostenlose DLCs

Contra

  • mir fällt hier beim besten Willen nichts ein

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