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Diese eSport Events stehen vor der Tür

Quelle: unsplash.com/photos/lfQyS-TnqEg

Aktuell laufen die Challenger-Turniere der Valorant Champions Tour 2021 und Anfang August konnten sich die eSportler von Team Liquid gegen Giants Gaming durchsetzen. In Stage 3 des europäischen Challenger-Turniers musste Team Liquid aus den Niederlanden für den Einzug in die Play-Offs der Challenger-Serie kämpfen. Das gegnerische Team hatte sich bereits zuvor qualifiziert, mit einem Sieg im vorherigen Duell der beiden Mannschaften. So konnte sich der eSport-Clan nicht nur über das Erreichen der Finals freuen, sondern auch über eine geglückte Revanche gegen Giants Gaming, die mit dem ersten Platz belohnt wurde. Weiter geht es also für beide Teams am 12. August, wenn die Play-Offs über zehn Tage hinweg ausgespielt werden. Für die vier besten Teams dieses Wettbewerbs, bedeutet das die Qualifikation für die Masters, die im September in Berlin stattfinden werden.

Das Turnier hatte einen Preispool von 35 000 Euro, von denen 15 000 Euro an Team Liquid als Gewinner geht. Giants Gaming als Zweitplatzierte Organisation erhielt 10 000 Euro. Ein Sieg bei den Play-Offs bringt wiederum ganze 32 500 Euro ein und jede weitere Runde wird für die teilnehmenden eSport-Organisationen lukrativer.

Der Umfang dieser globalen Turniere und die damit verbundenen Preisgelder unterstreichen die gestiegene Bedeutung von eSport. Gaming hat sich zu einer Aktivität entwickelt, mit der man einen ordentlichen Lebensunterhalt verdienen kann. Und dafür muss man abliefern, denn Zocken auf diesem Niveau ist anstrengend. Studien zeigen, dass die Profis auf bis zu 400 Tastenschläge pro Minute kommen bei asymmetrischer Durchführung. Dadurch werden verschiedene Hirnregionen gleichzeitig stimuliert. Dazu kommen das taktische Verständnis und räumliche Denken, dass beim Spielen erforderlich ist. Es ist also eine enorme Belastung des Körpers, bei der es laut Wissenschaftlern zu einem Cortisolspiegel von Rennfahrern und Pulsfrequenzen eines Marathonläufers kommen kann. Wer bei der lokalen Spielbank oder bei seriösen Anbietern wie mycasino Erfahrungen gesammelt hat, wird wissen, wie sehr der Puls bei kleinen Einsätzen ansteigt. Bei Preisgeldern dieser Größenordnung kommen sicherlich noch ein paar Herzschläge dazu.

Für Team Liquid und die weiteren elf teilnehmenden eSport Organisation geht es also Mitte August in die nächste Runde der VCT Challenger-Turniere. Doch welche kommenden Events sollten eSport-Fans außerdem auf dem Schirm haben? Die spannendsten haben wir herausgesucht.

The International 10

The International ist ein Dota 2 eSport-Turnier, welches einmal pro Jahr von Valve in unterschiedlichen Orten auf der ganzen Welt veranstaltet wird. Die zehnte Ausführung wurde aufgrund der Ausnahmesituation der letzten Monate von August des vergangenen Jahres auf Oktober 2021 gelegt. In der rumänischen Hauptstadt Bukarest, treffen sich die besten Dota-Spieler, die auch dieses Mal um enorme Preisgelder spielen werden. Bereits bei der ersten Auflage dieses Turniers im Jahre 2011 wurde eine Gewinnsumme in Höhe von 1,6 Millionen US-Dollar ausgeschüttet. Über die Jahre entwickelte sich der Wettbewerb zu einem der bedeutendsten der gesamten eSport-Szene und der Preispool in diesem Jahr liegt bei über 40 Millionen US-Dollar.

2021 ESL Pro League 14

Die Electronic Sports League (ESL) Pro League ist die höchste professionelle Liga für Counter Strike: Global Offensive. Mitte August beginnt die 14. Saison der Pro League, in der die besten 24 Teams rund um den Globus auf Malta gegeneinander antreten. Dabei geht es um einen Preispool von 750.000 US-Dollar, von denen das erstplatzierte Team 200.000 US-Dollar erhält. Die 13. Saison der Pro League wurde vom dänischen Team Heroic gewonnen, aktuelles Spitzenteam der Weltrangliste ist allerdings die Organisation Natus Vincere, mit russischen und ukrainischen eSportlern.

LCS 2021 Championship

Die höchste Spielklasse der eSport-Profis für League of Legends (LoL) ist die League Championship Series (LCS). LoL gehört seit einigen Jahren zu den absoluten Klassikern des MOBA-Genres und der eSport-Szene generell. Seit dem 4. Juni und noch bis zum 29. August läuft das Turnier in Los Angeles, bei dem es nicht nur um Gewinnsummen in Höhe von 200.000 US-Dollar geht. Die drei besten Teams qualifizieren sich außerdem für die 2021 World Championship, bei der insgesamt 24 Mannschaften teilnehmen. Diese sollen wieder in China stattfinden und sind für November angesetzt. Der Preispool bei diesem Turnier liegt bei über 2,2 Millionen US-Dollar.

PGL CS:GO MAJOR 2021

Aufgrund der Tatsache, dass der Major in Rio de Janeiro 2020 abgesagt wurde, wird das meisterwartete CS:GO-Turnier im Jahr 2021 sicherlich das PGL Stockholm Major sein. Das Turnier wird in der Avicii Arena in Stockholm stattfinden und laut Plan am 23. Oktober beginnen und zwei Wochen lang dauern. Allzu viele Einzelheiten zu diesem Turnier sind noch nicht bekannt, allerdings wird es wieder 24 Teams und drei Turnierphasen geben. Der Preispool wird zum ersten Mal in der Geschichte der CS:GO-Majors ganze 2 Millionen US-Dollar betragen und damit das doppelte der Summe der letzten Major Championship in Berlin.

2021 BLAST Premier: World Finals

Eines der letzten große eSport-Turniere des Jahres wird im Dezember mit den World Finals der BLAST Premier Serie stattfinden. Wieder geht es um Counter Strike: Global Offensive und der Preispool liegt bei einer Millionen US-Dollar, von denen der Sieger die Hälfte bekommt. Um sich für die World Finals zu qualifizieren, müssen sich die eSport-Teams in vorherigen CS:GO-Turnieren behaupten. Unter anderem gilt das für die PGL Majors 2021, die BLAST Premier Fall Finals oder die 14. Saison der ESL Pro League. Dementsprechend steht das komplette Teilnehmerfeld noch nicht fest, ebenso wenig wie der Schauplatz des Spektakels. Nichtsdestotrotz darf sich, bis es soweit ist, auf ein spannendes Turnier der besten Counter-Strike-Spieler der Welt gefreut werden.

So bleiben auch dieses Jahr noch einige Höhepunkte der eSport-Welt abzuwarten. Besonderen Nervenkitzel bietet sicherlich wieder die zehnte Version von „The International“ bei der es dieses Mal um über 40 Millionen US-Dollar an Preisgeldern geht.