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Special - Gameswelt baut einen PC : Ein neuer Testrechner entsteht

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Alle Jahre wieder heißt es: Rechner bauen. Nachdem unser vornehmlich für Hardware-Tests genutzter Rechner ein wenig in die Jahre gekommen ist, stand wieder mal eine neue Maschine an. Glücklicherweise haben wir extrem hilfreiche Partner wie ASUS, AMD und Corsair, die uns flugs mit aktuellen Komponenten ausgeholfen haben. Das Ergebnis ist eine 2.600-Euro-Maschine, an der wir die kommenden Monate sicherlich noch viel Freude haben werden.

PC Marke Eigenbau - Wir basteln uns einen neuen Testrechner

Auch unsere Testrechner bleiben nicht vom Zahn der Zeit verschont. Deswegen bauen Dennis und Andreas einen neuen Testrechner für die Redaktion, der mit freundlicher Unterstützung von AMD, ASUS und Corsair alles packt, was die kommende Spielegeneration zu bieten hat.

Natürlich ging es zunächst um die Wahl der Komponenten, speziell im Hinblick auf CPU. Die Wahl der CPU war recht simpel: das Preis-Leistungs-Verhältnis der neuen Ryzen-CPUs war einfach zu verlockend in Verbindung mit der bereits vorhandenen PCIe-4.0-Schnittstelle der neuen AM4-Mainboards mit X570-Chipsatz. Zukunftssicher eben. Zumindest, bis wieder etwas Neues auf den Markt kommt.

AMD stellte uns erfreulicherweise den Ryzen R7 3700X zur Verfügung. Das ist zwar nicht der stärkste der neuen Ryzen-Prozessoren, aber bei einem Preis von circa 330 Euro die derzeit wohl attraktivste Variante hinsichtlich Preis und Leistung. Der Prozessor, basierend auf Zen-2-Architektur und 7nm-Fertigungsverfahren ist als Achtkerner konzipiert. Die Taktrate beträgt 3.6 GHz mit einem Boosttakt von 4.4 GHz und erfreulich guten Übertaktungsmöglichkeiten, um noch etwas mehr Power aus dem System herauszukitzeln. Bemerkenswert ist dabei die geringe Leistungsaufnahme von 65W.

Bei den Benchmarks bestätigte sich, was man von den Ryzen-CPUs kennt. Zwar liegt die Spieleleistung ein wenig unter der konkurrierender Intel-CPUs, das aber bei niedrigerem Preis und sehr starker Performance bei Anwendungen. Für uns ein guter Kompromiss, da Spiele bei weitem nicht so CPU-hungrig sind, wir aber generell auch an den Rechnern arbeiten müssen, speziell was Capturing und Videokrams angeht. Und da hat AMD knapp die Nase vorn, was auch der Cinebench belegt, wo der R7 3700X den i9-9900K knapp hinter sich lässt – wohlgemerkt bei einem deutlich niedrigeren Preis, die Intel-CPU liegt aktuell bei etwa 500 Euro.

Bei der Kühllösung entschieden wir uns nicht für den mitgelieferten Wraith-Kühler, sondern bekamen von ASUS eine AIO-Kühlung, die dank entsprechender Einbaurahmen für so ziemlich alle aktuellen CPUs eingesetzt werden kann. Die ASUS ROG Strix LC 360 RGB (Preis ca. 230 Euro) setzt auf einen 360er-Radiator mit drei 120-mm-Lüftern, welche die Abwärme aus dem Rechner herauspusten. Die Lüfter haben auch fürs Auge etwas zu bieten, sie sind nämlich mit dem Aura-Sync-RGB-System von ASUS kompatibel und können entsprechend angesteuert werden. Funktioniert auf jeden Fall gut, bei normaler Taktung blieb die Temperatur des Ryzen sehr niedrig, was natürlich Raum für Übertaktungen bietet.

Als zukünftige Heimat für die CPU haben wir uns ein schnuckliges AM4-Mainboard mit X570-Chipsatz ausgesucht, namentlich das ASUS ROG Crosshair VIII Hero (ca. 400 Euro). Leider sind die X570-Boards noch nicht gerade preiswert, aber es lohnt sich. Nicht nur, dass das Board die bereits durch die CPU unterstützte PCIe-4.0-Schnittstelle supportet, es ist auch mit modernsten Optionen versehen, wie integriertes 2,5-Gbit/s-LAN, USB 3.2, SATA, M.2, ASUS NODE und Aura-Sync-RGB-Beleuchtung. Uns gefällt gut dabei, dass die Anschlüsse übersichtlich montiert sind. Eine kleine Besonderheit ist die aktive Kühlung für M.2 und Chipsatz, die ebenfalls dabei hilft, alles schön kühl zu halten und somit die Lebensdauer der Komponenten zu verbessern.

Die Stromversorgung wird über ein rund 300 Euro teures Luxusnetzteil gewährleistet, das ASUS Rog Thor Platinum mit satten 1200W. Das ist natürlich hoffnungslos überdimensioniert, bietet uns aber die Reserven, um später problemlos mal SLI-Setups zu testen, ohne dass die Maschine ins Schleudern kommt. Ein Teil des Preises liegt natürlich an der 80+ Platinum Zertifizierung. Hinzu kommen Extras wie Aura-Sync-RGB-Beleuchtung und ein OLED-Display an der Seite. Wie mittlerweile üblich, werden die Kabel modular angebracht, sodass nur das den Rechner vollstopft, was ihr wirklich braucht.

Bei Arbeitsspeicher und SSD hat uns Corsair freundlicherweise unter die Arme gegriffen. Als RAM verwenden wir für Ryzen-CPUs optimierte Corsair Vengeance RGB Pro 16 GB 3.600 Mhz. Die sind aktuell zum Preis von circa 90 Euro zu haben und funkeln ebenfalls mit schicker RGB-Beleuchtung.

Da nur zwei der vier RAM-Slots damit besetzt sind, können zum Auffüllen noch Light Enhancement Kits eingebaut werden. Das sind sozusagen Fake-RAM-Riegel, sprich im Grunde nur die Gehäuse nebst der RGB-Beleuchtung. Einfach, damit es hübscher ausschaut. Sparen wir uns aber, unser Maschinchen wird ja ein Arbeitsgerät und nichts für den Showroom.

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