Preview - Rift: Planes of Telara : Ein Riss geht durch die Welt

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In Rift: Planes of Telara reißt Trion World das Online-Rollenspielland Telara auseinander, aus dessen Erdspalten unzählige Gegner ausgespuckt werden. Egal auf welcher Seite wir in dem Spiel stehen, gegen diese Heerscharen müssen wir uns verbrüdern.

Die Defiant und die Guardian, die beiden Fraktionen in der Online-Rollenspielwelt von Rift, befinden sich im Krieg um die Ressource Sourcestone. Denn die Defiant brauchen diesen Rohstoff für ihre Technologie und die Guardians nutzen ihn zur Kommunikation mit ihren Göttern. Die Welt Telara wird nebenbei noch von sechs unterirdischen Ebenen bedroht: Erde, Luft, Feuer, Wasser, Leben und Tod. Durch Risse (engl. „rift") in der Spielbrettkruste, die hin und wieder auftreten und dadurch dem Spiel einige Dynamik bescheren sollen, können nun verschiedene Monster an die Oberfläche gelangen. Erscheinen zwei Risse nebeneinander, können sich die herausströmenden Wesen auch gegenseitig bekriegen.

Invasoren aus der Tiefe

Egal auf welcher Seite wir ins Geschehen einsteigen: Wann immer so ein Riss auftritt, sollten die Spieler sich verbünden und gemeinsam gegen die Invasoren antreten. Ansonsten wird der Bereich von den Viechern einfach überrannt.

Aber beginnen wir am Anfang. Wir können also einmal zwischen Defiants und Guardians wählen. Pro Seite dürfen wir uns eine von drei Rassen aussuchen. Bei den Guardians sind das klassische Vertreter wie Zwerge und Hochelfen. Aufseiten der Defiants finden sich etwa die tätowierten Bahmi oder die wüstenstammartigen Eth. Mit dem mächtigen Charaktereditor und seinen unzähligen Individualisierungsmöglichkeiten können wir unseren Avatar dann noch auf Schönheit trimmen. Dann gilt es noch, die Bestimmung des Archetyps zu wählen, wie etwa Krieger, Schurke oder Magier.

Rift: Planes of Telara - gamescom 2010 Wächter Trailer (engl.)
Der gamescom-Trailer zu Rift: Planes of Telara bietet euch 90 frische Sekunden rund um den kommenden PC-Titel.

Und noch ein Seelensystem

Als wäre das noch nicht genug, gibt es auch noch das Seelensystem, was einer Spezialisierung des Archetyps entspricht. Gestartet wird dabei natürlich mit einer Seele. Auf Stufe 15 und 30 kommt aber jeweils eine weitere dazu, womit der Avatar dann drei Seelen besitzt. Im Seelenbaum lassen sich nun bei den verschiedenen Seelen Punkte eintragen, die dann bestimmte Fähigkeiten freischalten. Dabei soll es schier unendliche Kombinationsmöglichkeiten geben. Dass mit einer bestimmten Verknüpfung daraus übermächtige Spieler wachsen könnten, befürchten die Entwickler allerdings nicht. Denn zur Not könnten sie ja noch nachträglich ins Spiel eingreifen.

Ist die Charakterwahl einmal abgeschlossen, treten wir ins sogenannte Shadowland ein. Dort startet jeder Charakter und absolviert seine ersten fünf Levels. Da sind auch die verschiedenen Kreaturen noch einfach zu besiegen. In der Präsentation geht's aber gleich weiter nach Sanctum, der Hauptstadt der Guardians, wo ein schöner Palast steht. In der Stadt finden sich übrigens auch die für Online-Rollenspiele typischen Gebäude, wie etwa Banken, Händler oder Auktionshäuser. Und natürlich dürfen auch Instanzen und Dungeons nicht fehlen. Letztere dürfen wir sogar gleich zweimal besuchen. Erst als normales Dungeon und später als Epic-Version, wo es dann aber ganz neue Aufgaben geben wird.

Fazit

Hans Schneeweiss - Portraitvon Hans Schneeweiss
Die zufällig auftretenden tiefen Risse zerreißen nicht nur das Land und schicken unzählige Wesen auf die Spielebene. Sie verleihen dem Fantasy-Land auch eine noch nie da gewesene Dynamik. Und das Seelensystem mit seinen unendlich vielen Kombinations- und Aufwertungsmöglichkeiten lädt zum Tüfteln ein. Mit diesen Ideen bringt Rift: Planes of Telara vielversprechende Bereicherungen ins Rollenspiel-Genre.

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