Test - R: Racing : R: Racing

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Namcos 'Ridge Racer'-Titel zählen zu den erfolgreichsten Rennspielen überhaupt. Umso gespannter darf man sein, wenn dasselbe Team sich an einer auf Realismus getrimmten Racing-Simulation versucht. Wir haben uns für den Test von 'R: Racing' für PS2, Xbox und GCN in die virtuellen Renncockpits gewagt.
 

Neue Strassen
Zum Start von Sonys erster Videospielkonsole PlayStation sorgte vor allem ein Titel für Furore und war für die ersten Siegesschritte des neuen Systems verantwortlich: Die Rede ist von dem Arcade- und PSX-Hit 'Ridge Racer'. Nach vier Episoden auf PSone und einem N64-Ausflug folgte abermals zum Konsolenstart – diesmal der PlayStation 2 – das Rennspiel 'Ridge Racer 5' und konnte erneut die Konsolenverkäufe anheizen. Seitdem ist es allerdings auffällig ruhig geworden um die Hitserie. Doch nun sorgt das 'Ridge Racer'-Team für eine Überraschung – anstatt einen neuen Teil zu veröffentlichen, präsentiert Namco mit 'R: Racing' ein Rennspiel, das deutlich andere Wege geht als die Vorzeige-Reihe.

Anstatt auf ausgetretenen Wegen zu wandeln bzw. auf altbekannten Strassen zu fahren, gehen die Entwickler das Genre etwas anders an. Während die 'Ridge Racer'-Spiele stets auf packende, aber unrealistische Acrade-Action setzte, handelt es sich bei 'R: Racing' dagegen um eine Rennsimulation, die sich an Genrehits wie 'Gran Turismo 3: A Spec' orientiert. Im Klartext heißt das, dass ihr lizenzierte Karossen steuern dürft und über teils real existierende Pisten braust.

Grosse Raserei
Was den Modi-Umfang angeht, kann sich 'R: Racing' durchaus sehen lassen. Kernstück des Spiels ist der 'Karriere'-Modus. Daneben gibt es aber auch einen 'Arcade'-Modus, in dem man nach Lust und Laune eine Strecke und eine Karosse wählen kann, ein 'Zeitrennen' und einen 'Duell'-Modus. In letzterem tretet ihr im Splitscreen gegen einen anderen Spieler an – auf CPU-Kontrahenten müsst ihr allerdings verzichten. Für Langzeitmotivation dürfte der 'Challenge'-Modus sorgen. Hier könnt ihr mit erspielten Punkten dutzende von Herausforderungsrennen, Turniere, Duelle und Wagen freischalten.

Außerdem dürft ihr eure Boliden tunen – dies beschränkt sich allerdings auf die Verbesserung des PS/Drehmoments und der Reduzierung des Wagengewichts. Wer gleich eine neue Rennmaschine erstehen will, besucht den Autohändler. 'R: Racing' bietet über 30 verschiedene lizenzierte Wagen – darunter Maschinen von Renault, DaimlerChrysler, Fiat, BMW, Honda, Mazda, Bentley, Subaru, Ford, Peugeot, Nissan und Mitsubishi. Dabei erstreckt sich die Auswahl von typischen Rennboliden über Straßenkarossen, Drag-Maschinen bis hin zu Prototypen und Rallye-Wagen. Natürlich kommt es auf das Rennen an, welche Autos zur Verfügung stehen. Die Xbox-Fassung bietet übrigens im Vergleich zu PS2 und GCN einen zusätzlichen Wagen.

Wie schon erwähnt, bietet das Spiel einen Karriere-Modus. Dieser umfasst 14 Kapitel und verfügt über eine recht simple Hintergrundgeschichte, die mittels Rendersequenzen zwischen den Rennen weitergesponnen wird. Hauptcharakter der Geschichte ist die junge Krankenwagenfahrerin Hayami, welche durch ihre Fahrweise von einem Grand Prix-Manager entdeckt wird. Nach und nach muss sie sich in der Welt des Motorsports an die Spitze kämpfen und sich dabei durchaus auch mal mit einer fiesen Rivalin rumschlagen.

 

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