Test - Projekt Silent-PC - Teil 3: Der Performance-Check : Unser Flüster-PC im Leistungstest

  • PC
Von Kommentieren

Unser Silent-PC lebt von Beginn an ganz ungeniert, schließlich legte er direkt in den ersten beiden Teilen einen flotten Striptease hin und enthüllte seine Hardware samt Kühlelementen, mit denen sich die tropisch heiße harte Ware wie am kältesten Punkt von Sibirien fühlen soll. Das muss sie auch, weil wir mit einem arbeitshungrigen Quad-Core von Intel und einer kraftprotzenden Grafikkarte aus dem ATI-Lager Pixelparadiese der gehobenen Klasse einfordern. In der Rolle als Schreibtischtäter für die nahrhafte Buchstabensuppe in Word-Dokumenten soll er sich hingegen tierisch langweilen.

Deswegen nähert sich für unser potenzielles Gaming-Alphamännchen die Stunde der Wahrheit, in der es sich im Rudelkampf an die Spitze beißen muss. Wie er aktuelle Spiele und Benchmark-Programme absolviert und ob er dabei atemfrisch und trotzdem leise bleibt, verraten wir im dritten Teil unseres Specials.

Lesezeichen

Teil 1: Die Komponenten
Teil 2: Der Einbau
Teil 4: Tipps gegen Schreihälse

Frostschutzmittel benötigt?

Mal ganz davon abgesehen, wie viele Frames der Rechner über das Display peitscht, wird die wichtigste von allen Eigenschaften sein: Kann er im Idle- und Full-Betrieb seinen Puls beherrschen und wird er dabei nicht zu laut werden? Und welchen Pegel erreicht er im Praxisbetrieb bei Spielen? Wäre Stille nicht schon als Forderung genug, muss er zudem die Kernbauteile Prozessor, Grafikkarte, Netzteil und Arbeitsspeicher relativ kühl halten.

Für den Hörtest verwenden wir einen Schallpegelmesser und stellen ihn in 40 cm Entfernung vom Gehäuse auf. Gemessen wird in Dezibel. Die Werte können übrigens von euren Erfahrungen abweichen, da immer eine gewisse Grundlautstärke herrscht. Daher müsst ihr auch unseren Gehörgängen vertrauen und unsere subjektive Einschätzung der Luftumwälzer beachten.

In Sachen Temperatur landen die Sensoren von Prozessor, Grafikkarte und Mainboard in der Werkstatt und werden mit Programmen der Marke Speedfan, Everest beziehungsweise GPU-Z enthüllt. Die Gehäusetemperatur gibt sich fernab der integrierten Sensoren an drei weiteren Punkten über ein externes Messgerät die Blöße. Dabei interessieren vor allem der mögliche Wärmestau hinter dem CPU-Kühler, also unter dem Netzteil, sowie die Körpertemperatur der Festplatte im HD-Silencer von Silentmaxx und frei stehend ohne das Dämmzubehör.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel