Test - PlayStation All-Stars Battle Royale : Prügelspaß für schnelle Finger

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Bei PlayStation All-Stars Battle Royale handelt es sich um ein klassisches Prügelspiel, auch wenn es kindgerechter ausfällt als andere Genrevertreter. Wie der Name schon vermuten lässt, treten hier die bekanntesten PlayStation-Helden aus diversen Spielen gegeneinander an, um den wahren Beat-'em-up-König zu krönen. Zu den Spielfiguren, auf die man in PlayStation All-Stars Battle Royale trifft, gehören unter anderem Nathan Drake (Uncharted), Sackboy (LittleBigPlanet) und Jak (Jak and Daxter). Aber auch andere bekannte Spielehelden sind mit dabei, beispielsweise Dante (Devil May Cry) und Big Daddy (Bioshock). Insgesamt stehen 20 Helden bereit, die sich allesamt in die Schlacht stürzen möchten.

Alle Helden haben ihre eigenen Angriffsattacken, spielen sich also sehr unterschiedlich. Mit der Zeit werdet ihr daher sicher euren persönlichen Favoriten finden, mit dem ihr immer wieder spielen werdet.
Gespielt werden darf entweder alleine im Solomodus, ein Turnier gegen Spieler weltweit oder im Versus-Spiel, bei dem ihr entscheidet, ob ihr gegen einen Freund oder die KI antretet.

Das Solospiel ist in mehrere Spielvarianten unterteilt. Der Arcade-Modus ist eine Art Story-Modus. Hier wird jedoch keine komplexe Geschichte erzählt, sondern für jeden Charakter gibt es eine kleine Hintergrundgeschichte. Bis ihr in dieser Spielvariante alle Charaktere gespielt habt, wird einige Zeit vergehen. Weiterhin legt ihr hier einen von drei Schwierigkeitsgraden fest, die jedoch teilweise heroischer klingen, als sie wirklich sind. „Held“, „Legende“ und „All-Star“ lassen vermuten, dass die Gegner entsprechend stark sind. Es handelt sich jedoch nur um andere Begriffe für „leicht“, „normal“ und „schwer“.

Neben dem Arcade-Modus bietet der Solomodus noch das Tutorial, die K.-Prüfungen und einen Trainingsmodus. Im Tutorial lernt ihr recht schnell, wie die Tasten belegt sind. Die Schrift ist auf der PS Vita hierbei jedoch teilweise sehr klein und nicht gut zu lesen - zumindest wenn es darum geht, die Starttaste zu drücken. Denn diese kann man auf dem Bildschirm kaum erkennen. In den K.-Prüfungen dürft ihr dann noch einmal die Grundlagen des Spiels absolvieren, entweder die allgemeinen oder aber die, die auf die einzelnen Spielfiguren bezogen sind.

Im Trainingsmodus wartet genau das, was ihr vermutet: Training, wobei ihr euch eure Gegner aussuchen dürft. Möchtet ihr lieber gegen menschliche Mitspieler antreten, könnt ihr dies entweder in Ranglistenspielen oder unkompliziert in einem schnellen Spiel. In den Bestenlisten dürft ihr dann schauen, wer der beste Spieler weltweit ist oder an welcher Position ihr oder eure Freunde stehen.

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Das Spielgeschehen ist recht simpel. Jeder Charakter verfügt über drei Standardangriffe, die übersichtlich auf die Tasten verteilt sind. Zusätzlich ist eine Taste mit der Blockfunktion belegt, um gegnerische Angriffe abzuwehren. Auch Springen ist möglich, da ihr in den einzelnen Arenen immer wieder Plattformen erklimmen müsst, um eure Gegner zu erreichen. Normalerweise reicht schnelles Tastendrücken aus, um als Sieger aus einem Kampf hervorzugehen. Kombos, die als solche gewertet werden, gibt es nicht. Spielt ihr jedoch gegen menschliche Gegner, solltet ihr die Angriffe variieren. Stellt ihr euch hierbei geschickt an, könnt ihr ganze Schlagsalven auf eure Gegenspieler niederprasseln lassen, ohne dass diese sich in dieser Zeit wehren können.

Neben den normalen Angriffen gibt es die „Superkräfte“. Diese laden sich auf, wenn ihr erfolgreich Aktionen gegen eure Gegner einsetzt. Die Superkräfte stehen in drei Stufen zur Verfügung, wobei die dritte Stufe den größten Schaden anrichtet. Um einen Gegner zu besiegen, genügt es jedoch oft, eine Superkraft der ersten oder zweiten Stufe zu verwenden. Habt ihr eine Superkraft genutzt, ist der Balken wieder leer und ihr müsst ihn erneut aufladen, bevor eine Superkraft wieder aktiviert werden kann.

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