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Test - Outer Wilds: Echoes of the Eye : Der vielleicht beste DLC, den es gibt

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Greift zu, wenn...

… ihr Outer Wilds liebt und zwei Jahre später nochmal eine gleiche, aber völlig neue Erfahrung machen wollt.

Spart es euch, wenn...

… ihr schon im Hauptspiel irgendwann die Geduld mit dem sperrigen Rätseldesign verloren habt.

Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Der vielleicht beste DLC des Universums

Echoes of the Eye ist Outer Wilds durch und durch. Und damit meine ich nicht, wie im Falle von DLCs in der Regel üblich, einfach nur auf hohem Niveau hauptsächlich mehr vom Selben. Echoes of the Eye setzt auf den Tugenden des Hauptspiels auf und erschafft eine Erfahrung, die voll und ganz dessen Tradition fortführt, sich aber sagenhaft neu und frisch und anders anfühlt – wie es einen hervorragenden Nachfolger auszeichnen würde.

Der neue Planet fügt sich nahtlos in die schillernd kreative Riege der bestehenden ein und bietet erneut ein faszinierendes Erlebnis, ein einzigartiges Thema, eigensinnige Rätselmechaniken, zahlreiche gut versteckte Geheimnisse und gleich mehrere verblüffende Twists, die einen immer wieder aufs Neue überraschen, wenn man schon denkt, nun ungefähr begriffen zu haben, wohin der Hase läuft. Angesichts der schieren Größe der Spielwelt, ihrer liebevollen und durchdachten Ausgestaltung, dem enormen spielerischen Umfang und einer Spieldauer, die sich ganz grob geschätzt bei 10-15 Stunden einpendelt (abhängig vor allem auch davon, ob und wie häufig man sich Hilfestellung einholt), bekommt man für DLC-Verhältnisse stattliche 15 Euro deutlich mehr geboten, als ich erwartet hätte.

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Gleichwohl führt der DLC der eigenen verklärten Erinnerung nochmal vor Augen, wie spröde und sperrig schon das Hauptspiel seinerzeit war. Wer zudem damals von Szenen wie dem heimlichen Flug durch Schwärme von bissigen Anglerfischen genervt war, den kann ich angesichts der (zum Glück nicht allzu sehr ausufernden) Stealth-Horror-Momente im Stile der Amnesia-Spiele jetzt schon bis hierher fluchen hören. Man kann dem Spiel seine Verklausuliertheit jedoch kaum ankreiden, weil sie einen wichtigen Teil seiner mysteriösen Erfahrung ausmacht, und auch im DLC lernt man irgendwann über sie hinwegzusehen oder sie gar wertzuschätzen, weil man in einen regelrecht rauschenden Sog gerissen wird, der mit jeder einzelnen Zeitschleife neue Geheimnisse an die Oberfläche spült. Wenn ich mir jedoch eine Sache für das nächste Spiel der Entwickler wünschen dürfte, dann dass sie dem Thema Zugänglichkeit in Zukunft ein wenig mehr Sorgfalt widmen.

Bis dahin ist und bleibt Outer Wilds das Maß aller Dinge. Egal ob Hauptspiel oder Erweiterung.

Überblick

Pro

  • ein völlig neuer Planet mit einzigartiger Gestaltung
  • unzählige Geheimnisse zu enthüllen
  • motivierender Sog aus knackigen Rätseln und mysteriöser Geschichte
  • enormer Umfang

Contra

  • wie schon im Hauptspiel teils sperriges Gameplay
  • Stealth-Horror-Passagen etwas nervig

Awards

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