Test - One Piece: Pirate Warriors : Piraten haben's schwer

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Nachdem die Vorschau-Version zu One Piece: Pirate Warriors eher ernüchternd ausfiel, will uns die Testversion eines Besseren belehren. Aber ist es den Entwicklern rund um Tecmo Koei gelungen, die Makel zu beseitigen oder kriegen wir einen weiteren uninspirierten Dynasty-Warriors-Klon spendiert?

One Piece: Pirate Warriors konfrontiert euch in der ersten Mission mit einem zeitlich deutlich fortgeschrittenen Handlungsverlauf. Sobald ihr diesen Abschnitt, der gleichzeitig als Einführung fungiert, bestritten habt, springt der Titel zu den eigentlichen Anfängen rund um Ruffy und Co. Ihr erlebt also die Schlüsselmomente dieser Reise. Sei es nun die Konfrontation mit Buggy dem Clown, die Rettung Nami's oder die Rebellion in Alabasta.

Eigentlich ideal, um auch absoluten Neulingen einen Überblick über die komplexe Geschichte zu vermitteln. Nur leider dürfe es denjenigen, die sich bis dato nie wirklich mit One Piece auseinandergesetzt haben, äußerst schwer fallen, der Handlung zu folgen. Die kurzen Einführungen vor Beginn eines Levels sind dafür einfach zu grob umrissen, als das Nichtkenner der Serie sich einen Reim darauf machen könnten. Hier leistet das Glossar Abhilfe. Dieses beleuchtet den Großteil aller relevanten Persönlichkeiten und Ereignisse noch einmal genauer.

Auf in die Schlacht

Das eigentliche Spielprinzip beruht, wie es der Spieltitel bereits erahnen lässt, auf den Mechanismen der bekannten Dynasty-Warriors-Reihe. Konkret heißt das, ihr kämpft euch mit Ruffy’s Gummifäusten durch Heerscharen von Marine-Soldaten, Piraten und anderem Gesocks. Im Grunde genommen benötigt ihr hierfür maximal vier unterschiedliche Tasten. Dementsprechend sind die verschiedenen Angriffe schnell verinnerlicht und sollten euch vor keine größeren Probleme stellen.

One Piece: Pirate Warriors - Staaart! Die ersten 12 Minuten
Wir haben die ersten 12 Minuten der Piraten-Action für euch aufgezeichnet.

Durch die Aneinanderreihung zweier Aktionstasten führt ihr unterschiedliche Angriffe aus. Mit der Zeit lernt Ruffy weitere, verhängnisvollere Kombinationen. Mittels Schultertaste könnt ihr zusätzliche Attacken ausführen. Diese Art von Angriff lässt sich allerdings nicht kombinieren, kann mittels Steuerkreuz aber stets gewechselt werden. So bläst sich Ruffy beispielsweise dank seiner Elastizität auf und kann Geschosse ablenken. Im Laufe der Kloppereien füllt sich eine Spezialanzeige. Ist die Leiste komplett gefüllt, wird mittels Knopfdruck eine Spezialattacke ausgelöst, die besonders bei großem Gegneraufkommen ihre volle Wirkung entfaltet. Um am Ende eines Levels die bestmögliche Wertung zu erzielen, solltet ihr diese unterschiedlichen Manöver bestmöglich kombinieren.

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