Preview - Odin Sphere : Ungewöhnliches RPG-Futter von Vanilla Ware

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Keine Lust mehr auf 3D und Polygone? Dann markiert euch den Titel ’Odin Sphere’ groß auf eurer ’Most Wanted’-Liste. Entwickler Vanilla Ware zeigte schon bei ’GrimGrimoire’, dass sie viel von Grafik- sowie Charakter-Design im klassisch zweidimensionalen Sinne verstehen. Nun werden auch Fans von Action-Rollenspielen mit groß gezeichneten Figuren und wunderschöner Art Direction beglückt.

Es herrscht Krieg in Erion

Die Geschichte von ’Odin Sphere’ kommt so komplex daher, dass sie aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Nacheinander schlüpft ihr in die Rolle von fünf Charakteren, deren Gesinnung und politische Motive gegeneinander arbeiten. Ergo sind die Helden aus der einen Erzählung die Feinde in einer anderen und umgekehrt. Das wird Freunde vielschichtiger Storys mit einer Abkehr vom stereotypischen ’Gut gegen Böse’-Denken gefallen, aber andererseits Fans klassisch gestrickter Hollywood-Geschichten eventuell überfordern. 

Das eigentliche Spiel ist im Gegensatz dazu erstaunlich schlicht. Abwechselnd redet ihr mit Verbündeten und kämpft auf Schlachtfeldern mit dem Feind, so wie ihr es von normalen Rollenspielen gewohnt seid. Zwischendurch begegnet ihr allerlei Händlern, mit denen ihr eifrig Geld gegen Waren tauscht. Das Geschehen wird dabei stets in klassischer 2D-Grafik und von der Seite präsentiert, so wie es bei einem Großteil aller Spiele in den 1980er Jahren Gang und Gebe war.

Uralten Actiontiteln wie ’Defender’ ist die Idee des Rundherum-Spielfeldes entnommen: Rein optisch gesehen könnt ihr nur nach Links oder nach Rechts laufen, in Wahrheit lauft ihr aber ununterbrochen in einem kreisförmigen Areal umher.

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