Preview - No more Heroes : Abstrakte Killer auf der Wii

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Suda51 gilt seit 'Killer 7' als ambitionierter und künstlerischer, aber auch nicht unumstrittener Entwickler. Immerhin zeigte der Titel einen mehr als außergewöhnlichen grafischen Stil und auch die Inszenierung war gewöhnungsbedürftig. Dafür schwächelte der Titel massiv beim Gameplay, was aber nichts daran änderte, dass das Spiel eine Menge Fans fand. Mit 'No more Heroes' startet Suda51 nun einen weiteren Versuch, Kunst und Videospiel auf einen gemeinsamen Weg zu führen. In München stellte er uns die europäische Version zu, die mit der US-Version allerdings wenig gemein hat, was die explizite Gewaltdarstellung angeht. Immerhin orientiert sich die europäische Fassung damit mehr am japanischen Original.

Im Spiel übernehmt ihr die Rolle von Travis Touchdown (welch Name), der sich sein Geld als Killer in der Stadt Santa Destroy (welch noch dämlicherer Name) verdienen will. Allerdings hockt er erst mal auf Platz elf der örtlichen Killer-Rangliste. Ihr ahnt richtig, eure Aufgabe wird es sein, die anderen zehn Killer abzuservieren und euch zur Numero Uno hochzuarbeiten. Nicht unbedingt eine originelle Story, aber nun gut.

Ausflüge in Santa Destroy

'No More Heroes' bietet im Grunde zwei spielerische Aspekte. Im Gegensatz zum linearen Vorgänger erwartet euch eine weitgehend frei begehbare bzw. befahrbare Stadt im Stile eines 'GTA'. Dort könnt ihr euch mit Nebenmissionen beschäftigen, trainieren oder aber gegen euer sauer verdientes Geld Kleidung und Ausrüstung kaufen. Klingt anfänglich gut, konnte uns aber bei der Präsentation nicht so recht vom Hocker hauen.

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